Sicherheitsmaßnahmen zu Silvester

28. Dezember 2017 09:44; Akt: 28.12.2017 09:58 Print

Lkw-Züge als Rammschutz am Silvesterpfad

Um bei den Silvester-Feierlichkeiten das Sicherheitsgefühl zu stärken, will die Polizei Präsenz zeigen. Die größte Gefahr sind in Wien jedoch Taschendiebe und nicht Terroristen.

Sicherheitsmaßnahmen auf allen Ebenen getroffen.  (Bild: Helmut Graf)

Sicherheitsmaßnahmen auf allen Ebenen getroffen. (Bild: Helmut Graf)

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Hunderttausende Besucher werden den Jahreswechsel auch heuer wieder am Silvesterpfad in der City feiern. Das Sicherheitskonzept wurde nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin im Vorjahr heuer verschärft.

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Sicherheitstechnisch gut vorbereitet

Rund 400 Beamte in Zivil und in Uniform werden die Feiernden schützen. Dazu kommen noch Hunderte private Securitys. Laut Veranstalter gilt eine „erhöhte abstrakte Gefährdungslage“. Fixe Anti-Terror-Sperren wie auf den Weihnachtsmärkten wird es am Silvesterpfad aber dennoch nicht geben. „Das Gebiet ist zu groß, die Fluchtwege müssen frei bleiben“, so Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Mobiler Rammschutz

Im Ernstfall würden schwere Lkw-Züge als Rammschutz an den
Zufahrten eingesetzt werden. „Der Vorteil ist, sie können
schnell dort sein“, so Eidenberger. Das Groß-Event wird von einer
Sicherheitszentrale aus komplett überwacht. „Wir fühlen uns gut gerüstet“, sagt Gerlinde Riedl vom Veranstalter, der Stadt Wien Marketing GmbH. Laut Polizei geht die größte Gefahr von Taschendieben aus, die sich im dichten Gedränge besonders wohlfühlen.

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(pet/bai)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerlinde am 28.12.2017 11:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    LKW

    Aber Ich lass mir mein Wien nicht schlechtreden!!!! Haben wir das vor der Flüchtlingskrise gebraucht? Nein, alles klar?

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  • WolfgangHeute am 28.12.2017 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verzichtbarer Import

    Hätte man vor fünf Jahren solche Rammschutz LKW-Ideen gehabt, wäre man in eine Klapsmühle eingeliefert geworden.

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  • Egon am 28.12.2017 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Beschwichtigunspolitik

    Häupl: Ich lass mir meine Stadt nicht schlechtreden!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • myopinion am 01.01.2018 08:01 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheit

    Ich fand alle Märkte in Wien wirklich toll. Wenn etwas für die Sicherheit getan wird, sehr gut. Das macht mittlerweile ja jede Stadt, nicht nur Wien. Einzig die überhöhten Preise, fand ich auf den Märkten, teilweise etwas unverschämt, besonders am Christkindlmarkt beim Rathaus und in Schönbrunn.

  • Drakensang am 28.12.2017 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Im Bedarfsfall ...

    Was soll das denn heißen? Wenn es den Bedarfsfall gibt (hoffentlich nicht) ist es bereits zu spät. Oder kann dann jemand die Zeit zurückspulen?

  • Meikl Tscheksn am 28.12.2017 13:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haben die WIENER SUPER LKW

    Die LKW können schnell hingebracht werden,wenn sie benötigt werden. Das heißt diese LKW fahren mit Lichtgeschwindigkeit, Also wenn einer mit dem LKW Amok fährt, Ruft die Polizei die SUPER SCHNELLEN LKW, und Schwubs binnen Sekunden steht da ein SUPER LKW, ODER WIE SOLL DAS FUNKTIONIEREN,WEN DIE ERST GEHOLT WERDEN,WEN SCHON EINER UNTERWEGS IST, WIESO STELLEN DIE NICHT POLIZISTEN QUER ÜBER DIE STRASSE, ES GIBT JA ANGEBLICH KEINEN GRUND ZUR SORGE,DAHER DEN FREUND & HELFER HINSTELLEN. UND SOLANGE DAS NICHT BASIERT, BLEIBT WIEN EINE HOCHBURG DER ILLEGALEN & TERRORISTEN

    • Glaubnix am 29.12.2017 15:01 Report Diesen Beitrag melden

      Sperre

      Also polizisten opfern für etwas das sie nichts können?

    einklappen einklappen
  • Johann M. am 28.12.2017 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Österreich

    Bin 1965 geboren.Wien war eine friedliche Stadt. Niemand musste Angst haben. In den 80- und 90-er Jahren gab es genug Jobs. Friedliche Zuwanderer passten sich an. Polizisten waren Respektspersonen. Österreich war Österreich. Was habt ihr Politiker in den letzten Jahren nur verbrochen. Mein Herz weint. Doch ich sag euch etwas: Glaubt an unser Land und ich wünsche allen eine friedvolle und gesunde Zukunft.

    • Drakensang am 28.12.2017 17:14 Report Diesen Beitrag melden

      Werte und Respekt

      Hans, Du hast so recht ... Bin selbst 1962 geboren worden und wir hatten damals wirklich Ruhe, nicht allein dadurch da man mit Werten und Respekt voreinander aufgezogen wurde.

    • Andrea am 01.01.2018 09:51 Report Diesen Beitrag melden

      Tu felix Austria

      Ich bin 1963 geboren und kann nur sagen..unsere Generation kann glücklich sein das wir in einer so friedlichen und sicheren Zeit aufgewachsen sind. Mir tut es weh,wenn ich seh was aus unserem Wien geworden ist.War es doch einmal eine der sichersten Städte der Welt. TRAURIG..

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  • magister am 28.12.2017 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorkehrungen treffen oder abwarten

    Im Ernstfall WÜRDEN schwere LKW - Züge als Schutz schnell dort sein: wann ist der Ernstfall? Wenn wieder so was wie in Graz passiert IST?