Teurer Spass?

05. Dezember 2017 05:30; Akt: 04.12.2017 17:14 Print

Leihräder: Regress für das "Abfischen" in Planung!

von Walter Pohl - Für jene Verleiher, deren Räder aus Wiens Gewässern "gefischt" werden, könnte es teuer werden: Die Behörden überlegen nämlich eine Regressforderung.

Die im Donaukanal versenkten Fahrräder müssen mühsam geborgen werden. (Bild: viadonau)

Die im Donaukanal versenkten Fahrräder müssen mühsam geborgen werden. (Bild: viadonau)

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Für die asiatischen Anbieter "Ofo" und "oBike" könnte es schon bald pekuniäre Konsequenzen geben. Denn nachdem an einem einzigen Tag gleich 26 versenkte Radleichen aus dem Donaukanal geborgen wurden, überlegt das Verkehrsministerium nun, gegen die Verleiher eine Regressforderung einzubringen.

Tätig war in diesem Fall auf einer Strecke von zwei Kilometern zwischen Urania (City) bis zur Schleuse Nußdorf (Döbling) die "Wasserstrassen-Gesellschaft"; - deren Pressesprecher Christoph Caspar kündigt in "Heute" mögliche Regressforderungen an die Verleiher an.

Denn der Einsatz mit einer Zille und einem Frachtboot dauerte den ganze Tag über und war auch nicht ungefährlich. Caspar: "Unsere Leute müssen da ganz besonders auf die Strömung sowie vorbeifahrende Schiffe aufpassen." Nun stehen die 26 Räder in einem Zwischenlager des Verkehrsministeriums.

Man warte, so Caspar, auf eine Rückmeldung der Betreiber. Und: "Warum soll dafür der Steuerzahler aufkommen? Daher prüft unsere Rechtsabteilung nun, ob und wie man die Bergungskosten von den Verleihfirmen einfordern kann."

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Richard T. am 05.12.2017 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Symbolhaft

    Wie sind die dort hingekommen? Antwort: Durch Teile des Volkes die auch fallweise wählen gehen und mitverantwortlich für das Chaos im Staate und der Gesellschaft sind. Sehr symbolhaft !

  • Pepi am 05.12.2017 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Spiegel einer Gesellschaft

    "Warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen?" Vermutlich war es ein Teil der Steuerzahler, der diese Räder versenkt hat. Es überfordert scheinbar viele, mit zu viel Freiheit und Vertrauensvorschuss umzugehen. Ist Zuverlässigkeit und Strukturiertheit zu autoritär für manche? Bezeichnend für eine rapid sinkende Hemmschwelle.

  • shoot gun am 14.12.2017 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    räder

    Da es keine Abstellplätze für die Räder gibt, die ganze Sache als illegal zu erklären, dem verursacher der die Räderschwemme zu verantworten hat klipp und klar zu sagen, er hat diese Räder sofort zu entfernen. Wenn nicht, macht es das MA und die Kosten für die Arbeiter den Lkw und die Entsorgung werden Ihm in Rechnung gestellt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • shoot gun am 14.12.2017 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    räder

    Da es keine Abstellplätze für die Räder gibt, die ganze Sache als illegal zu erklären, dem verursacher der die Räderschwemme zu verantworten hat klipp und klar zu sagen, er hat diese Räder sofort zu entfernen. Wenn nicht, macht es das MA und die Kosten für die Arbeiter den Lkw und die Entsorgung werden Ihm in Rechnung gestellt.

  • Pepi am 05.12.2017 10:22 Report Diesen Beitrag melden

    Spiegel einer Gesellschaft

    "Warum soll der Steuerzahler dafür aufkommen?" Vermutlich war es ein Teil der Steuerzahler, der diese Räder versenkt hat. Es überfordert scheinbar viele, mit zu viel Freiheit und Vertrauensvorschuss umzugehen. Ist Zuverlässigkeit und Strukturiertheit zu autoritär für manche? Bezeichnend für eine rapid sinkende Hemmschwelle.

  • Richard T. am 05.12.2017 08:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Symbolhaft

    Wie sind die dort hingekommen? Antwort: Durch Teile des Volkes die auch fallweise wählen gehen und mitverantwortlich für das Chaos im Staate und der Gesellschaft sind. Sehr symbolhaft !