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14. Mai 2018 15:37; Akt: 14.05.2018 16:43 Print

Mord an Hadishat (7) - Das Protokoll des Verbrechens

Der Mord an der erst siebenjährigen Hadishat in Wien-Döbling sorgt für Entsetzen und Furcht. Das Protokoll eines erschütternden Verbrechens.

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Die siebenjährige Hadishat spielte am Freitag, den 11. Mai, nachmittags in Wien-Döbling mit anderen Kindern im Freien. Beaufsichtigt wurde sie dabei von ihrem älteren Bruder.

Doch dieser verlor sie irgendwann aus den Augen. Als er sie nicht mehr sah, suchte er zunächst selbst nach dem Mädchen. Nach stundenlanger erfolgloser Suche erstattete er am Abend gegen 23 Uhr auf einer Polizeiinspektion in Wien-Döbling.

Suchaktion noch in der Nacht gestartet

Wie die Polizei mitteilte, wurde daraufhin von der Polizei im Bereich der Wohnhausanlage und Umgebung eine Suchaktion gestartet. Zusätzlich wurden alle Polizeibeamten über die Abgängigkeit des Mädchens informiert.

Im Zuge dieser Suchaktion machten Polizisten am Samstagmorgen schließlich die schreckliche Entdeckung: Gegen 8.30 Uhr fanden die Beamten den Leichnam der vermissten Hadishat in Plastik gewickelt in einem Müllcontainer.

Obduktion ergab: Tot durch Messerstich

Am Samstag muss die Mutter ihre Siebenjährige identifizieren. Für die Familie bricht eine Welt zusammen. Laut Obduktion wurde das Mädchen durch einen Messerstich getötet. Die Polizei ermittelt laut eigener Aussage derzeit nach wie vor "in alle Richtungen".

Die Ermittler des Landeskriminalamtes arbeiten weiter auf Hochtouren. Derzeit beschäftigen sie sich mit der "akribischen Spurensuche und Spurenauswertung". Ob es bereits Hinweise auf den Täter oder die Tatwaffe gibt, will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht bekanntgeben.

Polizei warnt vor Falschmeldungen und Gerüchten

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, "dass Spekulationen, Mutmaßungen, Falschmeldungen sowie Gerüchte den weiteren Ermittlungen nicht dienlich sind". Sachdienliche Hinweise werden auf jeder Polizeiinspektion entgegengenommen.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • G.Amlacher am 14.05.2018 18:59 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Beileid

    Irgend etwas oder besser einiges stimmt da nicht in der Bericht erstattung. Vieles ist da Rätselhaft. Warum wartet man Stunden bevor man die Polizei benachrichtigt? Warum hat die Müllabfuhr (Früherer Bericht) den Leichnam gefunden aber nicht die Polizei? Aber eines bleibt wie die Fragen vielleicht auch mal beantwortet oder nicht beantwortet werden. Das Mädchen hat es nicht verdiehnt und ich hoffe man findet den Täter!!!!

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  • Robert Urbanner am 15.05.2018 23:37 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslanges Aussperren von der Menscheit

    Dieses Verbrechen, eines sicher geistig gestörten noch jungen Menschen, versetzt sicher ganz Österreich in Entsetzen. Die Emotionen dürfen aber nicht so weit gehen, dass die Kommentare noch minderwertiger werden, als es dieser Täter bereits ist. Aufgrund des Geständnisses dieses ruchlosen jungen Täters, müsste es in der Gerichtsbarkeit doch eine Gesetzeslage geben, die ein kostspieliges Verfahren mit Berufungsmöglichkeiten usw. ausschließt. Dieses Individuum hat doch absolut in einer nach unserer Gesetzeslage nach höchstmöglichsten 15 Jahren, unter der normalen Bevölkerung nichts verloren.

  • Misabella am 16.05.2018 06:56 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Etwas verstehe ich nicht, warum genau in Badezimmer und wie könnte alleine die Leiche bis zum Entsorgung? Sicher jemand hat geholfen. Mein Beileid.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Misabella am 16.05.2018 06:56 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Etwas verstehe ich nicht, warum genau in Badezimmer und wie könnte alleine die Leiche bis zum Entsorgung? Sicher jemand hat geholfen. Mein Beileid.

  • Robert Urbanner am 15.05.2018 23:37 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenslanges Aussperren von der Menscheit

    Dieses Verbrechen, eines sicher geistig gestörten noch jungen Menschen, versetzt sicher ganz Österreich in Entsetzen. Die Emotionen dürfen aber nicht so weit gehen, dass die Kommentare noch minderwertiger werden, als es dieser Täter bereits ist. Aufgrund des Geständnisses dieses ruchlosen jungen Täters, müsste es in der Gerichtsbarkeit doch eine Gesetzeslage geben, die ein kostspieliges Verfahren mit Berufungsmöglichkeiten usw. ausschließt. Dieses Individuum hat doch absolut in einer nach unserer Gesetzeslage nach höchstmöglichsten 15 Jahren, unter der normalen Bevölkerung nichts verloren.

  • G.Amlacher am 14.05.2018 18:59 Report Diesen Beitrag melden

    Mein Beileid

    Irgend etwas oder besser einiges stimmt da nicht in der Bericht erstattung. Vieles ist da Rätselhaft. Warum wartet man Stunden bevor man die Polizei benachrichtigt? Warum hat die Müllabfuhr (Früherer Bericht) den Leichnam gefunden aber nicht die Polizei? Aber eines bleibt wie die Fragen vielleicht auch mal beantwortet oder nicht beantwortet werden. Das Mädchen hat es nicht verdiehnt und ich hoffe man findet den Täter!!!!

    • a.j am 15.05.2018 08:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @G.Amlacher

      es wurde nicht stundenlang gewartet. der Bruder sagte doch, er suchte alle Nachbarn durch, und zur Dämmerung rief er die polizei, die kann nach Stunden und nach Gesprächen führen sie zur Polizei Präsidium und es wurde Anzeige erstattet.

    • Annonym am 20.05.2018 02:37 Report Diesen Beitrag melden

      annonym

      Die Familie hat nicht stundenlag gewartet sie haben gleich reagiert und habendas mädchen selber gesucht und als die bemerkt hatten das es was ernstes ist haben die die polizei gerufen. Vlt dachte die familie das das kind draussen spielt mann schaltet ja nicht hleich die polizei ein und wenn das kind in 3 stunden nicht wiedergefunden wurde sucht die polizei sowieso nicht. Weil es ja sein kann das sie bei nachbarn oder so ist.

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