Das sah die Zeugin

08. März 2018 13:21; Akt: 09.03.2018 12:20 Print

Messer-Attacke: Opfer flüchtete in Restaurant

Der Schock sitzt tief nach der Messer-Attacke auf eine Familie in der Praterstraße. Die Besitzerin eines japanischen Restaurants war hautnah dabei – und erzählt "Heute" über die dramatischen Minuten.

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Junye Xu führt seit 13 Jahren ein japanisches Lokal in der Wiener Praterstraße. Doch was die 34-Jährige am Mittwochabend erlebte, hat sie noch nie gesehen. Wie "Heute" ausführlich berichtete, stach ein Mann auf eine dreiköpfige Familie ein. Mutter und Tochter sind außer Lebensgefahr, der Vater weiterhin in kritischem Zustand.

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Gegenüber "Heute" erzählt die Gastronomin, sie habe das Drama erst bemerkt, als Gäste nach Hilfe riefen. "Ich muss wirklich sagen, dass die Leute viel Courage gezeigt haben."

Tochter ist Stammkundin

Weder die Familie, noch der Täter befanden sich vor den Messerstichen in dem Restaurant, sondern auf der Straße. Die Tochter, eine Stammkundin, flüchtete in die Lokalität.

"Ich habe die Polizei alarmiert", so Xu. Die Tochter war am Bauch verletzt und wir wollten sie nicht zu schwer bewegen. Sie ist auch vor der Tür gesessen und wir haben die Wunde zugedrückt."

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Weiterhin Unklarheit

Kurz darauf tauchten viele Polizisten und und Rettungsautos auf, doch der Verdächtige war weg. "Gäste von uns haben sogar den Täter verfolgt, doch leider ist er in eine Seitengasse verschwunden", sagt die Restaurantbetreiberin. Er soll in eine Wohnhausanlage geflüchtet sein.

Wenig später wurde ein 23-Jähriger Afghane nach einem weiteren Angriff auf einen Tschetschenen am Praterstern festgenommen. Die Polizei ermittelt noch, ob es sich um denselben Verdächtigen handelt.

Viel geschlafen hat Xu nicht. "Wir stehen natürlich unter Schock, aber das Wichtigste ist, dass es den Opfern wieder gut geht."

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(lu/coi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hubsi am 08.03.2018 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeiten und Wien haben sich geändert

    Ich war gestern in einem normalen Lokal am Gürtel. Da kam ein Mann aus einer bestimmten Weltgegend ins Lokal, ging auf Frauen zu und sagte nur Sex, Sex. Mehr konnte er nicht sprechen. Aber im Sinne der Willkommenskultur durfte man ja nie hinterfragen, ob diese Menschen wirklich zu unserem Kulturkreis passen.

    einklappen einklappen
  • Fritz am 08.03.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Da werden wahrscheinlich noch mehr herumlaufen.

  • Nick Name am 08.03.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    was früher Watschn, is heut a Bauchstich

    Für die Leute ist das Messer ein Problemlöser. Siehe Mord im Bfi wegen Musik und andere

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Nick Name am 08.03.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    was früher Watschn, is heut a Bauchstich

    Für die Leute ist das Messer ein Problemlöser. Siehe Mord im Bfi wegen Musik und andere

  • Dodo2340 am 08.03.2018 15:51 Report Diesen Beitrag melden

    Schutz durch warme Kleidung

    Glück im Unglück, dass es gestern Abend noch recht kühl war, sodass die Opfer vermutlich durch dicke Kleidung etwas geschützt/er waren. Im Sommer, mit dünner Bekleidung hätte es sicher noch schlimmer geendet.

  • Fritz am 08.03.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Da werden wahrscheinlich noch mehr herumlaufen.

  • Hubsi am 08.03.2018 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeiten und Wien haben sich geändert

    Ich war gestern in einem normalen Lokal am Gürtel. Da kam ein Mann aus einer bestimmten Weltgegend ins Lokal, ging auf Frauen zu und sagte nur Sex, Sex. Mehr konnte er nicht sprechen. Aber im Sinne der Willkommenskultur durfte man ja nie hinterfragen, ob diese Menschen wirklich zu unserem Kulturkreis passen.

    • Krake Paul das Orakel am 08.03.2018 14:45 Report Diesen Beitrag melden

      anprangern

      und dann regen sich Politiker (aller Parteien) auf, wenn ein ungarischer Politiker die Wahrheit über die Straßen von Wien zeigt und anprangert.

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  • Tex Wanke am 08.03.2018 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit ist,

    daß es vollkommen unerheblich ist ob Frau Junye Xu seit 13 Jahren ein Lokal in Wien führt. Die Dame ist in gegenständlichem Fall einfach von keinerlei Bedeutung !!

    • Reineke Fuchs am 09.03.2018 23:52 Report Diesen Beitrag melden

      Was meinen sie?

      Verfolgen Sie ein bestimmtes Ziel, oder wissen sie ganz einfach nicht welche Bedeutung Tatzeugen vor Gericht haben?

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