Nächste Messerattacke in Wien

12. März 2018 08:32; Akt: 12.03.2018 11:17 Print

Schutzweste rettete Soldat (23) das Leben

Ein 26-Jähriger hat Sonntagnacht vor der iranischen Botschaft in Wien-Hietzing auf einen Soldaten eingestochen. Der 23-Jährige erschoss den Angreifer, wurde selbst verletzt.

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Wie "heute.at" bereits in der Nacht auf Montag berichtete, kam es gegen 23.35 Uhr zu einer Messerattacke vor der Residenz des iranischen Botschafters in Hietzing.

Ein 23-jähriger Soldat verübte gerade seinen Dienst als Überwachungsposten vor dem Botschaftsgebäude, als sich ihm ein Mann näherte.

Messer aus Jacke gezogen

Plötzlich griff der 26-Jährige in seine Jacke, zog ein Messer und ging damit auf den Heeresangehörigen los. Der Soldat wich zurück und versuchte den Angreifer mit dem Pfefferspray zu stoppen. Doch das hielt den Österreicher nicht davon ab den 23-Jährigen weiterhin mit dem Messer zu attackieren.

Auch als die beiden Männer zu Sturz kamen, stach der Mann weiterhin auf den Soldaten ein. In Todesangst zog der 23-Jährige schließlich seine Dienstwaffe und feuerte mindestens vier Schüsse ab. Der Angreifer brach zusammen und erlag wenig später seinen tödlichen Verletzungen.

Der Soldat erlitt Schnittverletzungen am rechten Oberarm. Er wurde noch an Ort und Stelle erstverstorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der 23-Jährige stand nach der Tat unter Schock, wurde aber zum Glück nicht schwer verletzt.

Motiv unklar

Dass er bei der Attacke nicht schlimmer verletzt wurde, hat der Soldat neben seiner schnellen Reaktion vor allem auch seiner Schutzweste zu verdanken. Denn ohne die Weste hätte die Messerattacke für den 23-Jährigen vermutlich auch tödlich enden können.

Hier erschoss Soldat den Angreifer

Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und überprüft nun, wie es zu der Attacke vor der Blaimschein-Villa in der Wenzgasse kommen konnte.

Das Tatmesser wurde sichergestellt, die Tatortgruppe des Landeskriminalamts Wien nahm die Spurensicherung vor. Das Motiv der Tat ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der Untersuchungen.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rudolf S am 12.03.2018 08:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    recht so

    hoffentlich bekommt dieser Soldat jetzt keine Schwierigkeiten weil er sich nicht zuerst töten ließ bevor er sich wehren durfte, ich halte ihm die Daumen damit ihm nichts passiert

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  • Robert am 12.03.2018 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstschutz

    Zum Glück trug der Soldat eine Schutzweste das er nicht stärker verletzt wurde. Aber da das Messer jetzt schon die Nummer eins ist in Österreich wäre es gar nicht so schlecht so eine zu besitzen um damit auf die Straße zu gehen. Man braucht nur an die ganzen Messertate in letzter Zeit in Österreich daran denken. Viel zu viele.

  • Egon am 12.03.2018 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Alltag in Wien!

    Kein weiterer Kommentar!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heribert Rumpl am 12.03.2018 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Warum Österreicher???? Warum wird der vollständige Name des Angreifers nicht bekannt gegeben und immer wieder darauf hingewiesen das er Österreicher ist??

    • Rorschach am 12.03.2018 20:48 Report Diesen Beitrag melden

      Weils halt so ist

      dass er hier geboren ist und die Staatsbürgerschaft hat. Auch wenn er nicht seit Adam und Eva österreichische Vorfahren hat. Und was unternehmen Sie, wenn Sie seinen vollständigen Namen wissen?

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  • Peter am 12.03.2018 16:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Zeiten ändern sich leider

    Der Ungarische Diplomat hat nicht so Unrecht. Jeden Tag mindestens eine Messerstecherei. Da sollte man den Problemen ins Auge schauen, und nicht alles schön reden. Dies hat nichts mit schlecht machen zu tun díes ist leider die Wahrheit

  • Vertrauen in die Regierung fehlt am 12.03.2018 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Wieviele Gefährder sind in Ö.

    Die Angreifer nutzen womöglich die Zerstrittenheit des BVT aus! Da braut sich im Hintergrund etwas zusammen, was wir alle nicht erahnen können! Ö. ist ein Staat, wo Terrorgruppen in Ruhe arbeiten können. Es ist erschreckend!

  • Wolfgang am 12.03.2018 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Danke

    Großes Lob an diesen Soldaten..Richtig gehandelt. Vorbildlich. Ich als österreichischet Staatsbürger bedanke mich für Ihre gute Arbeit und wünsche ihnen noch ganz viel erfolg im Leben..Danke

  • Karin am 12.03.2018 10:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr gut

    Wenn das immer so endet für die Aggressoren dann legt sich die Angriffswut

    • SockenRambo am 12.03.2018 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Karin

      Bin gespannt wann und wo die Grünen ein Lichtermeer veranstalten für den armen Angreifer..

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