Messerattacke in Wien

08. März 2018 10:39; Akt: 08.03.2018 14:54 Print

Täter auf der Flucht? Polizei folgt jetzt Blutspur

Scheinbar wahllos hat ein Unbekannter auf Passanten in der Praterstraße eingestochen. Der Täter soll dabei selbst verletzt worden sein und eine Blutspur hinterlassen haben.

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Nach dem folgenschweren Messerangriff am Mittwochabend in der Wiener Praterstraße und dem Praterstern ist die Polizei am Donnerstagvormittag erneut an den Tatort zurückgekehrt.

Beamte mit Spürhunden haben eine Blutspur entdeckt, die nun verfolgt wird. Sie soll auf den Treppelweg im 2. Bezirk führen und möglicherweise vom Täter stammen. Laut Polizeiangaben hatte der Messerstecher eine Verletzung an der Hand erlitten.

Messerattacke Leopoldstadt - Blut wird weggeputzt

Bei den schwerverletzten Opfern handelt es sich um eine dreiköpfige Familie – Vater 67, Mutter 56 und Tochter 17 Jahre alt – und einen 20-Jährigen. Wie "Heute"-Redakteur Clemens Oistric aus Polizeikreisen erfuhr, sollen sich die beiden Frauen und der junge Mann auf dem Weg der Besserung befinden und bereits außer Lebensgefahr sein. Über den Zustand des 67-Jährigen war am Donnerstagvormittag vorerst noch nichts bekannt.

So berichtet die Welt über die Messerattacke in Wien:
Messerattacke in Wien: Die Schlagzeilen der Welt

In Folge der Attacke auf den 20-Jährigen am Praterstern wurde zwar ein 23-jähriger Afghane festgenommen. Ob es sich bei ihm auch um den Messerangreifer aus der Praterstraße handelt, ist bislang nicht gesichert.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Idefix am 08.03.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Statistik

    Man hört immer wieder von unseren Schöngeistern, dass die Wahrscheinlichkeit so gering ist, dass es einen erwischt. Fragt mal die 3 Familienmitglieder, was sie von diesem Spruch halten ...

  • Andreas am 08.03.2018 11:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wien

    Wien bei nacht..die strassen gehören nicht mehr uns. Bleibt zu hause. Sperrt die türe gut zu verriegelt die fenster und dreht das licht ab...es herrscht krieg auf den strassen

    einklappen einklappen
  • Alex am 08.03.2018 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Schutz

    Den finden sie natürlich nicht. Vermutlich wird dann in zwei oder drei Monaten wieder ein Foto des Verdächtigen veröffentlicht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jawollus am 08.03.2018 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    Unterschiede

    Da sieht man die Unterschiede. Bei dem Politiker dem vor Kurzem ins Gesicht geschlagen wurde, weil er keine Zigarette hergegeben hat, haben sofort Verfassungsschutz und das Amt für Terrorbekämpfung ihre Arbeit aufgenommen. Bei dem Typen der drei Passanten niedergestochen hat, wurde die Fahndung innerhalb weniger STUNDEN auf Eis gelegt, und man folgt nur noch offensichtlichen Spuren. Ja, super: gleich und gleicher!

  • Calimero am 08.03.2018 13:56 Report Diesen Beitrag melden

    Meldung

    Eine Bluttat schockt ganz Österreich. Am Mittwochabend wurde am Wiener Nestroyplatz eine österreichische Familie niedergestochen, 30 Minuten später ein 20-jähriger Tschetschene am Praterstern. Ein Verdächtiger wurde bereits festgenommen: Es handelt sich um den angeblich 23-jähriger Afghanen Jafar S. (Geburtstag 1.1.1995), dessen Asylverfahren seit Oktober 2015 läuft.

  • Manfred am 08.03.2018 13:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso immer wieder diese Zwei

    Afgahnen und Tschechenen bei fast jeder Messerstecherei irgendwie auch mit vorne dabei! Dieser Kulturkreis gehört wieder dort hin, wo sie hin passt, aber mit Sicherheit nicht hierher.

  • Heinrich Herberta am 08.03.2018 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ungarn

    In Budapest gibt es sowas nicht.

  • Vampizza am 08.03.2018 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Geld?

    Warum gibt es keine Kameras? Den Opfern baldige besserung.