Wiens letzte Marktschreier

08. August 2012 15:51; Akt: 14.10.2014 14:51 Print

Nur Flugzeuge sind lauter!

Gegen den "Schreiermarkt" in der Leibnizgasse beim Viktor-Adler-Markt (Favoriten) sind die Standler am Naschmarkt schüchterne Sängerknaben.

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Gegen den "Schreiermarkt" in der Leibnizgasse beim Viktor-Adler-Markt (Favoriten) sind die Standler am Naschmarkt schüchterne Sängerknaben.

Mit fast 100 Dezibel (Lärmpegel eines Presslufthammers) preisen die Verkäufer "frische Paradeis" oder "fesche Äpfel" an. Der Markt existiert seit den 50ern und ist einer der letzten Europas, wo der Marktschrei noch praktiziert wird. "Der Markt ist weit über die Landesgrenzen bekannt", weiß Marktamtssprecher Alexander Hengl.

Die fast ausschließlich heimischen Produkte werden nicht nur besonders laut, sondern auch besonders billig angeboten: Drei Kilo Paradeiser sind für zwei Euro zu haben, ein Kilo Champignons sogar für nur einen Euro!

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