Verdächtiger in Haft

04. Dezember 2017 11:30; Akt: 04.12.2017 11:38 Print

Opfer nach versuchter Vergewaltigung gesucht

Nach mehrfachen Sexualdelikten sucht das Landeskriminalamt Wien nach weiteren Opfern. Ein Verdächtiger (22) befindet sich in Haft.

Die Suche nach möglichen weiteren Opfern des Verdächtigen läuft. (Bild: Polizei)

Die Suche nach möglichen weiteren Opfern des Verdächtigen läuft. (Bild: Polizei)

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Das Landeskriminalamt Wien führt nach mehrfachen Sexualdelikten Ermittlungen gegen einen 22-jährigen Mann. Ihm werden vier Fälle von sexueller Belästigung sowie eine versuchte Vergewaltigung zur Last gelegt, die im Oktober und November 2017 begangen worden waren.

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Nach einer Öffentlichkeitsfahndung konnte der Beschuldigte ausgeforscht und festgenommen werden, er befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft und ist teilgeständig. Die Ermittler gehen davon aus, dass der mutmaßliche Serientäter noch weitere Delikte ähnlicher Natur begangen haben dürfte.

Mögliche weitere Opfer oder Zeugen werden ersucht, sich an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01-31310 Duchwahl 33310 oder 33800 zu wenden. Hinweise oder Anzeigen werden darüber hinaus auch auf jeder Polizeiinspektion entgegen genommen.

Drei Übergriffe an einem Tag

Der erste Fall hat sich bereits am 10. Oktober ereignet. Gegen 18 Uhr war der Tatverdächtige, ausgehend vom Bahnhof Wien-Mitte, einer 39-jährigen Frau bis zu ihrer Wohnung in der Löwengasse gefolgt. Er betrat hinter ihr das Stiegenhaus und bedrängte sie sexuell. Als sich die Frau wehrte und um Hilfe schrie, flüchtete der Tatverdächtige.

Am selben Tag, gegen 19 Uhr, kehrte eine 20-Jährige vom Joggen in ihre Wohnung in der Bechardgasse – unweit des ersten Tatorts – zurück. Als die Frau, die mit Kopfhörern Musik hörte, das Wohnhaus betreten wollte, bedrängte sie ein Tatverdächtiger sexuell. Die Frau wehrte sich und schrie um Hilfe, der mutmaßliche Täter flüchtete.

Ebenfalls am selben Abend, gegen 19.45 Uhr, begab sich eine 24-Jährige vom Bahnhof Wien-Mitte zu ihrer Wohnadresse in der Mohsgasse (1030 Wien), wobei sie von einem Mann verfolgt wurde. Als sie gerade das Stiegenhaus betreten wollte, attackierte sie der Tatverdächtige von hinten und bedrängte sie sexuell.

Polizei fahndete nach Serientäter

Da einerseits aufgrund der örtlichen und der zeitlichen Nähe der Übergriffe, andererseits aufgrund der fast identen Vorgehensweise und übereinstimmender Personsbeschreibungen des mutmaßlichen Täters von einer Serientäterschaft auszugehen war, übernahm das Landeskriminalamt Wien die Ermittlungen.

Der jüngste bekannte Übergriff geschah vor etwas mehr als einer Woche, am 14. November gegen 19.15 Uhr. Wieder ausgehend vom Bahnhof Wien-Mitte wurde eine 27-Jährige von einem Mann – während der Straßenbahnfahrt und in weiterer Folge zu Fuß – bis zu ihrer Wohnung in der Fasangasse verfolgt.

Schnellen Schrittes begab sich die Frau ins Stiegenhaus und wollte zur Wohnung ihres Freundes im 1. Stock laufen, wobei sie vom Tatverdächtigen im Stiegenhaus eingeholt wurde. Der mutmaßliche Täter attackierte sie von hinten und bedrängte die Frau. Sie setzte sich zur Wehr und schrie um Hilfe. Der Mann stieß sie weg und ergriff die Flucht. Auch in diesem Fall stimmen sowohl die Vorgehensweise, als auch die Personsbeschreibung, mit den drei Taten vom 10. Oktober überein. Nach einer Fahndung wurde der Verdächtige verhaftet.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patriot5611 am 04.12.2017 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber wahr:

    Traurig aber wahr: Unsere Frauen müssen vor den "Schutzsuchenden" Schutz suchen. Herzliches Dankeschön an die linken Sozialromantiker von Rot/Grün! Nur gut, dass die abgewählt wurden!

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  • hueher am 04.12.2017 13:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wien die unsicherste Stadt

    Wie immer.......dunkler Typ, Bart, süd/östlicher Mann, nicht deutsch sprechend.......mir kommt der Brechreiz !! Wie lange noch müssen unsere Frauen Angst haben?? Muss ich mich bewaffnen wie in den USA? WO bleibt eigentlich Security am Bahnhof-Mitte, noch nie gesehen dort?? Den Wachmann an der Ecke gibts nicht mehr......angeblich gäbe es jetzt den Grätzlpolizisten, yber noch nie gesehen.......oder hat jemand diesen irgendwo gesehen?? Fragen über Fragen ?????

  • Mama Renate am 04.12.2017 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Unheilbare Triebtäter

    kann man nur chirurgisch ruhigstellen. Man stelle sich bitte vor, dieser Mann steht mit 22 erst am beginn seiner Triebtäterkarriere. Ein Jahr Haft kostet dann ganz Nebenbei 40.000 Euro im Jahr ohne Krankenversorgung. Wer bezahlt bis zu 3 Opfern täglich die Therapie? Dieser Triebtäter sicher nicht!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mama Renate am 04.12.2017 13:28 Report Diesen Beitrag melden

    Unheilbare Triebtäter

    kann man nur chirurgisch ruhigstellen. Man stelle sich bitte vor, dieser Mann steht mit 22 erst am beginn seiner Triebtäterkarriere. Ein Jahr Haft kostet dann ganz Nebenbei 40.000 Euro im Jahr ohne Krankenversorgung. Wer bezahlt bis zu 3 Opfern täglich die Therapie? Dieser Triebtäter sicher nicht!

  • hueher am 04.12.2017 13:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wien die unsicherste Stadt

    Wie immer.......dunkler Typ, Bart, süd/östlicher Mann, nicht deutsch sprechend.......mir kommt der Brechreiz !! Wie lange noch müssen unsere Frauen Angst haben?? Muss ich mich bewaffnen wie in den USA? WO bleibt eigentlich Security am Bahnhof-Mitte, noch nie gesehen dort?? Den Wachmann an der Ecke gibts nicht mehr......angeblich gäbe es jetzt den Grätzlpolizisten, yber noch nie gesehen.......oder hat jemand diesen irgendwo gesehen?? Fragen über Fragen ?????

  • Zillerthaler Burkinijäger am 04.12.2017 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    High

    Der ist ja sogar am Fahndungsfoto noch high.

  • Patriot5611 am 04.12.2017 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig aber wahr:

    Traurig aber wahr: Unsere Frauen müssen vor den "Schutzsuchenden" Schutz suchen. Herzliches Dankeschön an die linken Sozialromantiker von Rot/Grün! Nur gut, dass die abgewählt wurden!

    • Luzifer van der Hölle WIens am 04.12.2017 14:41 Report Diesen Beitrag melden

      Rot/Grün in Wien

      leider immer noch höchst aktiv, und bis 2020 leider keine Chance die an ihrem Vorhaben () zu hindern ! Zudem gefährlich, da die nun versuchen werden alles daran zu setzen, daß ihre erhofften Wähler noch "besser" behandelt werden als bisher ! Die werden ALLES tun bzw versuchen, nur um weiterhin im Rasthaus sitzen zu dürfen, da sie aktuell von den Bürgern keine Legitimation zu erwarten haben !

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