Burka-Verbot

19. Oktober 2017 17:18; Akt: 19.10.2017 17:53 Print

Parlamentsmas­kott­chen sorgt für Polizei-Einsatz

Das Parlament hat sich mit dem Verhüllungsverbot selbst ein Bein gestellt. Lesko, das hauseigene Maskottchen, bekam Probleme mit der Polizei.

Wäre an jenem Tag wohl besser in seiner Kiste geblieben: Parlamentsmaskottchen Lesko. (Bild: Parlamentsdirektion)

Wäre an jenem Tag wohl besser in seiner Kiste geblieben: Parlamentsmaskottchen Lesko. (Bild: Parlamentsdirektion)

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Lesko ist ein türkiser Hase und das Maskottchen der Demokratiewerkstatt des österreichischen Parlaments. Er ist außerdem ein Ganzkörperkostüm und hat nun für Probleme mit der Polizei gesorgt.

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Am 9. Oktober sollten Filmaufnahmen für den Tag der offenen Tür des Parlaments entstehen – direkt vor den Türen des Hohen Hauses. Wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtet, schritten Polizisten ein, weil die Vollverhüllung seit dem 1. Oktober nicht mehr erlaubt ist. Der kostümierte Darsteller musste sich identifizieren.

Keine Strafe für Lesko

Lesko, beziehungsweise der Mensch unter der Maske, kam ohne eine Strafe davon. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine "künstlerische Berufsausübung" handelte, die weiterhin erlaubt ist. Das Video konnte fertig gedreht werden und soll am Nationalfeiertag aufgeführt werden.

Unsicherheit bezüglich der Auslegung des Verhüllungsverbots ist keine Seltenheit. Daher verfügen Polizeibeamte über einen "Spickzettel" mit Beispielen erlaubter und nicht erlaubter Fälle.

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zoom am 19.10.2017 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Verhüllung und richtige Straftaten

    haben die Alle einen Klopfer? Weit haben wir es gebracht, da werden Frauen die einen Schal gegen den Wind um den Mund haben zu 30 Euro verdonnert, ein Maskotchen welches sicher nicht alleine am Drehort war von unseren Lustigen angehalten und den Dealern in den verschiedenen Haltestellen der Wiener Linien passiert nichts. Wie krank ist das den?? Klasse meine Freunde in GrauBlau ... und natürlich ein großes Lob dem Gesetzgeber der diesen Unsinn erst ermöglichte.

  • Inko Gnito am 21.10.2017 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Und wir wundern uns!

    Und wir wundern uns über Österreicherwitze die im gesamten Ausland kursieren! Das sind keine Witze die erzählt werden, das ist nur beobachtete und nacherzählte Realität! Dieses, sowie viele andere, unbrauchbare Gesetz haben wir unseren realitätsfremden Politclowns zu verdanken.

  • Günter Reiter am 19.10.2017 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Betreffend dem Maskotchen sowie betreffend dem Hai bei der Geschäftseröffnung, dürfte meiner Meinung die Exekutive vermutlich falsch Eingeschritten sein, da berufliche Zwecke betreffend einer sogenannten Gesichtsvermummung laut dem Gesetzestext ausgenommen sind. Die Exekutive kann zwar kontrollieren aber bestrafen sollte sie dabei niemanden!!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Inko Gnito am 21.10.2017 16:16 Report Diesen Beitrag melden

    Und wir wundern uns!

    Und wir wundern uns über Österreicherwitze die im gesamten Ausland kursieren! Das sind keine Witze die erzählt werden, das ist nur beobachtete und nacherzählte Realität! Dieses, sowie viele andere, unbrauchbare Gesetz haben wir unseren realitätsfremden Politclowns zu verdanken.

  • WolfgangHeute am 20.10.2017 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Es geht um Burka

    Themenverfehlung. Der Schuß ins Knie ist voll gelungen. Da wird wieder alles gejagt was irgendwie im Gesicht hängt. Hoffentlich reißen die nicht irgendwann einem Verletzten den Verband vom Kofp.

  • Pferdetaxi am 20.10.2017 07:46 Report Diesen Beitrag melden

    Sind Burkaträgerinnen nicht auch ...

    ... Berufsgläubige? Andere Jobs werden sie bei uns wohl nicht finden!

  • Günter Reiter am 19.10.2017 21:58 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Betreffend dem Maskotchen sowie betreffend dem Hai bei der Geschäftseröffnung, dürfte meiner Meinung die Exekutive vermutlich falsch Eingeschritten sein, da berufliche Zwecke betreffend einer sogenannten Gesichtsvermummung laut dem Gesetzestext ausgenommen sind. Die Exekutive kann zwar kontrollieren aber bestrafen sollte sie dabei niemanden!!!!

  • Zoom am 19.10.2017 18:48 Report Diesen Beitrag melden

    Verhüllung und richtige Straftaten

    haben die Alle einen Klopfer? Weit haben wir es gebracht, da werden Frauen die einen Schal gegen den Wind um den Mund haben zu 30 Euro verdonnert, ein Maskotchen welches sicher nicht alleine am Drehort war von unseren Lustigen angehalten und den Dealern in den verschiedenen Haltestellen der Wiener Linien passiert nichts. Wie krank ist das den?? Klasse meine Freunde in GrauBlau ... und natürlich ein großes Lob dem Gesetzgeber der diesen Unsinn erst ermöglichte.