Pilotprojekt in der Leopoldstadt

10. September 2018 05:50; Akt: 09.09.2018 19:51 Print

Fahrverbot! Test für "Schulstraße" startet

Täglich zu Schulbeginn werden die Straßen vor der Bildungseinrichtung zur Sperrzone für motorisierte Vehikel – ein Pilotprojekt, das für ganz Wien Schule stehen könnte.

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Von Montag, 10. September, bis 2. November ist an Schultagen zwischen 7.45 und 8.15 Uhr das Zu- und Abfahren für Autos, Motorräder und Mopeds vor der Ganztagsvolkschule Vereinsgasse in der Leopoldstadt verboten. Konkret betroffen sind die Gabelsbergergasse sowie die Vereinsgasse von der Lessinggasse bis zu Am Tabor.

"Seit Jahren werden sowohl von Bewohnern als auch von Eltern der Schule wirksame Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung gefordert", heißt es von Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger (Grüne).

Denn durch die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringenden Eltern käme es zu "gefährliche Situationen", erklären Lichtenegger und Fußgängerbeauftragte Petra Jens in einem Flugblatt an die Anrainer.

Bei der "Schulstraße" in der Leopoldstadt handelt es sich um ein Pilotprojekt, Vorbilder sind Salzburg und Bregenz. Eine Ausweitung auf weitere Schulstandorte in ganz Wien sei denkbar.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mugl am 10.09.2018 06:18 Report Diesen Beitrag melden

    Kinder

    Wir sind früher in die Schule gelaufen, auch wenn es mehrere Kilometer waren, dies mindestens 2x täglich. Kein Wunder das die Kinder heutzutage immer verwöhnter werden und dann oft nicht wissen wie sie sich im Straßenverkehr verhalten sollen.

    einklappen einklappen
  • SandyMT am 10.09.2018 07:50 Report Diesen Beitrag melden

    Mangelnde Erziehung

    Es liegt leider an der Erziehung. Man kann all zu oft beobachten wie Kinder nicht Gehwegseitig sondern Straßenseitig aus dem Auto aussteigen, oder Eltern mit dem Kind über rote Ampeln laufen! Eine ordentliche Verkehrserziehung fehlt oftmals völlig, auch durchs Smartphone das natürlich auch schon Kindern in die Hand gedrückt wird.. Ich denke nicht, dass es in dem Fall all zu viel mit den anderen Verkehrsteilnehmern zu tun hat, sondern eher mit den eigenen Eltern und deren mangelnder Erziehung, die ihre Schützlinge oftmals in Gefahr bringt.

  • Tamara Höllmüller am 10.09.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Eltern sind ein großes Problem

    Das große Problem ist dass die Eltern heute die Kinder am liebsten bis ins Klassenzimmer fahren würden, damit Megastaus verursachen und die Kinder noch dazu gefährden.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • ICH am 11.09.2018 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fahrverbot

    Dann darf dort keiner mehr fahren (auch die Anrainer) , nur weil die lieben Kinder nicht aufpassen können. Auch das Lehrpersonal muß dann zu Fuß gehen. Wenn die Kinder so gesehen nicht reif für die Schule sind, müssen sie zurückgestuft werden (einige werden dann 18 sein, wenn sie in der 1.Klasse sind). Peter

  • Alex am 10.09.2018 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    FRECHHEIT, MEINE Verantwortung

    Ich fahre MEINE Kinder bis zum Eingang vom KG bzw. der VS, weil ICH habe die Verantwortung. Ich finde es den Eltern RESPEKTLOS gegenüber hier eine Vorschrift zu treffen die jeglicher Erziehung widerspricht. Oder übernimmt die Verantwortung für diesen Weg irgendwer? Und vorallem ich müsste nach dem KG einen Umweg von rd 1,2 km (lt Google-Maps) einplanen. Also auch ölologisch ist das rein gar nicht.

  • Oliver am 10.09.2018 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    keine Problemlösung

    Das Problem hat hier mehrere Wurzeln. Zum Einen sollten die Kinder zu Fuß in die Schule gehen. 15 Minuten gehen in der Früh macht deutlich munterer als im Auto weiterzuschlafen. Damit wären schon mal weniger Autos, die zur Schule fahren. Verkehrserziehung wäre dann das Nächste. Eltern müssen ihre Kinder auch fit für die Straße machen. Man kann nicht die ganze Welt zur Fahrverbotszone erklären, um die Kinder zu schützen! Fahrverbote vor Schulen sind keine Lösung, nur ein weiteres Individualverkehr-Bashing.

  • Aufmerksamer Leser am 10.09.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Datum fehlt

    Von Montag 10. September bis 2. November ist das Zufahren verboten. Wo steht das?

  • dsdsdsds am 10.09.2018 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Super!

    Früher wurde man nicht Kutschiert Egal ob Kindergarten, Volksschule, Hauptschule oder die höhere Schule. Da musste man immer selbst hinkommen. Ob zu Fuß, später dann mit dem Rad und schlussendlich mit Rad+Zug, war immer das eigene Problem. Auf dem Schulweg erlebt man mit den Schulkollegen aber auch eines unvergessliches! Ich bereue nicht jeden Tag gelaufen zu sein!