Wiener Bürgermeister-Match

08. Januar 2018 14:11; Akt: 08.01.2018 14:25 Print

Schieder und Ludwig bleiben einzige Kandidaten

Jetzt ist es fix: Weil weitere Kandidaten nicht die Voraussetzungen erfüllten, bleiben Andreas Schieder und Michael Ludwig die einzigen Namen auf dem Stimmzettel.

Jetzt ist es fix: Das Match um die Nachfolge von Michael Häupl wird zwischen Andreas Schieder und Michael Ludwig entschieden. (Bild: picturedesk.com)

Jetzt ist es fix: Das Match um die Nachfolge von Michael Häupl wird zwischen Andreas Schieder und Michael Ludwig entschieden. (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Seit 8. Jänner steht fest: Der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig und der geschäftsführenden Klubobmann der SPÖ im Nationalrat Andreas Schieder bleiben die einzigen Bewerber auf den Chefsessel der Wiener SPÖ und auf die Nachfolge von Michael Häupl als Wiener Bürgermeister.

Umfrage
Ludwig oder Schieder: Wer wäre für Sie der bessere Bürgermeister?
35 %
41 %
24 %
Insgesamt 776 Teilnehmer

Weiteren Kandidaten wurde "freundlich abgesagt"

Dass beim Sonderparteitag am 27. Jänner fix nur die Namen Schieder und Ludwig auf dem Stimmzettel stehen werden, ist aber nicht auf das Fehlen weiterer Kandidaten zurück zu führen.

Tatsächlich haben sich bei der Partei fünf weitere Personen gemeldet, um sich um den Parteivorsitz zu bewerben. Da aber keine dieser Personen Mitglied der SPÖ ist, dies aber laut Partei-Statuten unbedingt erforderlich ist, wurden ihnen "freundlich abgesagt" heißt es aus SPÖ-Kreisen.

Nicht-Mitgliedschaft als Ausschlussgrund

Aus Datenschutzgründen wurden keine Details zu den erfolglosen Mitbewerbern bekannt. Klar ist aber, dass auch jene Kandidaten, die sich selbst medial als Bürgermeister-Bewerber ins Spiel brachten, ebenfalls an den formalen Kriterien, genauer der Nicht-Mitgliedschaft in der SPÖ gescheitert sind.

Sowohl Jurist Manfred Arbacher-Stöger als auch der ehemalige Spitzenkandidat der Freien Liste Österreich (FLÖ) Michael Bernt wurden von der Wahlkommission der SPÖ Wien nicht berücksichtigt. Arbacher-Stöger wurde abgelehnt, weil er die SPÖ-Mitgliedschaft "nur für die Bewerbung" beantragt" habe. Bernt, der 2015 aus der SPÖ ausgetreten ist, hatte der "Krone" gegenüber erklärt, er wolle nur "bedingt wiedereintreten".

Somit bleibt den 981 Delegierten beim außerordentlichen Landesparteitag der SPÖ Wien am 27. Jänner die Wahl zwischen Andreas Schieder und Michael Ludwig als neuem Parteichef. Michael Häupl bleibt bis auf weiteres als Wiener Bürgermeister im Amt.

"Last chance" aufs Amts des Parteivorsitzenden

Prinzipiell gibt es auch beim Sonderparteitag noch die Chance, sich als Kandidat aufstellen zu lassen. Doch auch dazu ist die Parteimitgliedschaft die wichtigste Voraussetzung. Nach dem Stellen des Antrages auf Zulassung als Kandidaten brauche es dann eine Zweidrittelmehrheit der Delegiertenstimmen, um es neben Schieder und Ludwig auf den Stimmzettel zu schaffen. Erst dann gehe die eigentliche Wahl des Parteivorsitzenden los.

Kandidaten-Hearings am 16. und 20. Jänner

Den nächsten großen Auftritt haben die Anwärter auf den Parteivorsitz bei den Hearings Mitte Jänner. Näheres dazu finden Sie hier.


Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(lok)

Themen
Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Franz Absberg am 08.01.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gemeinderatswahl vorziehen

    Demokratischer wäre es wenn die Wiener nach einer Wahl den Bürgermeister, wenn auch über eine Partei, wählen könnten!

  • j,l. am 08.01.2018 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    jetzt ist mir alles

    klar. parteien sind ein syndikat, wer nicht mitglied ist iast niemand. tolles land unser österarm

  • helmut am 09.01.2018 02:55 Report Diesen Beitrag melden

    Frag mich was die können ???

    Welche Voraussetzung muss man da haben??? Saufen muss man-Mehr Geld ausgeben als was man hat an Steuergelder? Unfähig zu sein ein Spital zu bauen?Denn Volk die eigenen Parkplätze vermieten ohne Gegenleistungen? Gebühren Inflations anpassen nur Gehälter nicht?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Seitenblick am 09.01.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

    No Go

    Nachdem beide aus der gleichen Partei kommen wäre eine Wahl von einem aus diesem Kreis, für mich, eine absolute Unmöglichkeit. Diese Menschen waren unmittelbar am Dilemma Wiens beteiligt. Es gibt praktisch keine Schulbildung, keine Sicherheit, kein Geld, kein Benehmen mehr in Wien. Heruntergekommen, das ist das richtige Wort für Wien. Warum sollte ich nochmal diese Personen als geeignet für eine Weiterführung von Wien's Agenda's einschätzen?

  • helmut am 09.01.2018 02:55 Report Diesen Beitrag melden

    Frag mich was die können ???

    Welche Voraussetzung muss man da haben??? Saufen muss man-Mehr Geld ausgeben als was man hat an Steuergelder? Unfähig zu sein ein Spital zu bauen?Denn Volk die eigenen Parkplätze vermieten ohne Gegenleistungen? Gebühren Inflations anpassen nur Gehälter nicht?

  • j,l. am 08.01.2018 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    jetzt ist mir alles

    klar. parteien sind ein syndikat, wer nicht mitglied ist iast niemand. tolles land unser österarm

  • Franz Absberg am 08.01.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gemeinderatswahl vorziehen

    Demokratischer wäre es wenn die Wiener nach einer Wahl den Bürgermeister, wenn auch über eine Partei, wählen könnten!