Silvesterpfad

31. Dezember 2017 09:54; Akt: 31.12.2017 09:54 Print

U-Bahn bringt Verletzte zu Silvester in Sicherheit

Eine eigene U-Bahn fährt in der Silvesternacht Schwerverletzte am Wiener Silvesterpfad in Sicherheit. Daneben gibt es noch weitere Vorkehrungen.

U-Bahn Zug der Linie U1 in der Station Stephansplatz. (Bild: Wiener Linien)

U-Bahn Zug der Linie U1 in der Station Stephansplatz. (Bild: Wiener Linien)

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Rund 70 Sanitäter und Notärzte stehen am Wiener Silvesterpfad in der Nacht auf Montag im Einsatz. Das Besondere: Es steht eine eigene U-Bahn bereit, um Schwerverletzte schnell aus dem Getümmel und in Sicherheit bringen zu können. Denn Rettungsautos werden wegen den Menschenmassen über der Erde nur schwer zufahren können.

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In der gesperrten U-Bahn-Station Stephansplatz wird ab 22 Uhr die Notfall-U-Bahn bereitstehen. Gleichzeitig richtet die Wiener Berufsrettung in der Station eine Ambulanz ein. Schwerverletzte werden vor Ort notversorgt und dann mit der U-Bahn in eine Station gefahren, von wo sie in einen Krankenwagen überstellt werden können.

Zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen

Wie die Polizei bereits am Samstag mitteilte, wird der Silvesterpfad in Wien heuer mit Kameras überwacht. Diese Maßnahme gilt vom 31.12.2017 bis 01.01.2018 während der gesamten Veranstaltungsdauer und im gesamten Veranstaltungsbereich. Mit der Videoüberwachung will die Polizei bei etwaigen Straftaten oder Verstößen schnell eingreifen.

"Es erfolgt eine Aufzeichnung, um allfällige Straftaten gezielt ahnden zu können", heißt es von Seiten der Polizei. Neben dem Einsatz von Kameras gibt es noch weitere Sicherheitsvorkehrungen, damit die Partygäste sicher ins Neue Jahr rutschen können. So werden die rund 600.000 Besucher heuer von schwer beladenen Lastwägen beschützt, die als Rammschutz eingesetzt werden. Außerdem werden auch mehr Polizisten im Einsatz stehen.

"Gut gerüstet"

Zu den üblichen Beamten im Streifendienst werden knapp 250 Polizisten mehr für die Sicherheit der Partygäste sorgen. Daneben sorgen auch zahlreiche Security-Mitarbeiter des Veranstalters für einen reibungslosen Ablauf. "Wir fühlen uns gut gerüstet", sagt Gerlinde Riedl vom Veranstalter, der Stadt Wien Marketing GmbH.

Die größte Gefahr geht laut Polizei von Taschendieben aus. Diese fühlen sich im dichten Gedränge nämlich besonders wohl. Neben Diebstählen warnt die Polizei auch von Pyrotechnik. Das Zünden von Knallkörpern, Feuerwerksraketen und andere pyrotechnische Sätze (ab Kategorie F2) ist im Ortsgebiet ausdrücklich verboten.

Hohe Strafen

Die Wiener Polizei will bei Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz konsequent eingreifen, es drohen Strafen in der Höhe von mehreren tausend Euro.

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(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chris am 30.12.2017 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein hoch auf unsere gäste

    Dankt unseren neuen gästen dafür das wir sie ins land gelassen haben um ihnen zu helfen und deswegen nicht mehr sicher sind im eigenen land und ein hoch an alle politiker die 2015 die Verantwortung dafür hatten

    einklappen einklappen
  • SockenRambo am 30.12.2017 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    verpixelt

    Das man dann Fahndungsfotos, verpixelt, im April, in der Zeitung sehen kann??

    einklappen einklappen
  • Calimero am 30.12.2017 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Horror

    Sobald ich ein Messer zwischen den Rippen habe nützt mir die Kamera auch nichts mehr ! Da wird sich morgen wieder was abspielen !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wolfgang Klaus am 01.01.2018 14:28 Report Diesen Beitrag melden

    Gut gerüstet? Sicher nicht....

    Danke für die schöne Veranstaltung, bis auf den Rathausplatz hat es mir gefallen. Gottseidank gab es dort keine Panik, das wiederliche Gedrängel am 3 Meter breiten Ausgang war der Hammer - Respekt an die 2 Polizisten vor dem Polizeikontainer die sich mittenrein stellten. Mülleimer mit Drahtzaun in Ausgangsbereichen, geht gar nicht... da stapeln sich dann die Menschen. Für mich war jede Minute dort Horror... auf der Partymeile wurden wir öfters angerempelt - meist von Ausländischen in kleinen Gruppen - sieht so meine Zukunft aus? Ich fühl mich da nicht sicher ..

  • Ziemlich Sauer am 01.01.2018 01:56 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn

    Heute erlebt, paar lustige jugendlich ( ja auch Österreicher) fanden gefallen daran auf passanten mit raketen zu schiessen , auf wohnungen sowieso, nachdem die polizei gerufen war, kam nur mehr die feststellung ob man die vielleicht "perlustrieren" soll .. So viel zu den saftigen Strafen. 2 Polizisten sind gegen 15-20 wahnsinnige mit leuchstift und schreckschusspistolen leider auch zu wenig...

    • Material am 01.01.2018 11:14 Report Diesen Beitrag melden

      War gewarnt

      War erhöhes Sicherheitsrisiko angekündigt. Wenn man trotzdem hingegangen ist, naja.

    einklappen einklappen
  • katja am 31.12.2017 23:52 Report Diesen Beitrag melden

    Auf ein gutes neues Jahr 2018!

    Ich wünsche dem HEUTE-TEAM und allen Kommentatoren hier im Heute-Forum einen guten Rutsch, bleibt gesund und munter!

  • Logistiker am 31.12.2017 23:12 Report Diesen Beitrag melden

    zu Hause ist's am schönsten

    Ich bleibe zu Hause

  • Ich am 31.12.2017 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ZU Silvester.....

    Es ist das erste Mal dass ich zu Silvester zu Hause bleibe!So weit ist es gekommen dass man echt Angst haben muss raus zu gehn,,,FROHES NEUES JAHR 2018!