Bezirkschef wirft Bagger an

06. Juli 2018 12:17; Akt: 06.07.2018 12:22 Print

Neulerchenfelder Straße: Start für Neugestaltung

Die Ottakringer bekommen eine attraktivere Neulerchenfelder Straße. Am Freitag fand der Spatenstich für die Baustelle statt.

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Der Ottakringer Bezirkschef Franz Prokop (SPÖ) setzte sich am Freitag zum Startschuss der Baustelle in der Neulerchenfelder Straße kurzerhand selbst in den Bagger. Die Verbindung für Fußgänger zwischen dem Gürtel und dem Johann-Nepomuk-Berger-Platz wird in den nächsten Jahren attraktiver – und verkehrsberuhigt.

Breitere Gehsteige und Aufenthaltsflächen

Ausgehend vom bereits neu gestalteten Johann-Nepomuk-Berger-Platz entsteht eine attraktivere Verbindung für Fußgänger bis zum Gürtel. Nach dem Umbau stehen unter anderem breitere Gehsteige und Aufenthaltsflächen zur Verfügung, die das Grätzl deutlich aufwerten werden.

Die MA 28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) hat bereits mit der Umgestaltung des ersten Abschnitts zwischen Kirchstetterngasse und Deinhardsteingasse begonnen. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne), Bezirksvorsteher Franz Prokop und MA 28-Dienststellenleiter Thomas Keller nahmen am Freitag, den 6. Juli, den symbolischen Spatenstich vor.

Sitzmöbel, helle Betonplatten, zusätzliche Beleuchtung

"Durch die Schaffung von Aufenthaltsflächen zum Verweilen entsteht mehr Raum für eine vielfältige Nutzung. Helle Betonplatten, zahlreiche Sitzmöbel sowie zusätzliche Beleuchtungen sorgen für ein angenehmes Ambiente. Durch Baumpflanzungen werden stadtklimatische Verhältnisse verbessert und ein gestalterischer Mehrwert geschaffen", freut sich Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou.

"Besonders erfreulich ist für mich der vorausgegangene offene Bürgerbeteiligungsprozess bei dieser großen Neugestaltung im öffentlichen Raum. Bereits im Frühjahr 2016 gab es die ersten Gespräche mit Bewohnern, Geschäftsleuten und den Fachdienststellen des Magistrats und es konnte auch ein Anrainerbeirat installiert werden. Darauf aufbauend konnte es eine den Interessen der Bevölkerung folgende Planung geben, die jetzt auch umgesetzt wird", sagt Ottakrings Bezirksvorsteher Franz Prokop.

"Die Gesamtkosten der Neugestaltung werden sich auf etwa 3,1 Millionen Euro brutto belaufen. Wir freuen uns, dass das Projekt im Rahmen des EU-Programms ‘Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020‘ aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird", sagt MA 28-Dienststellenleiter Thomas Keller.

Neulerchenfelder Straße für Verkehr gesperrt

Um die Bauarbeiten so rasch als möglich abzuwickeln wird die Neulerchenfelder Straße auf Baudauer zwischen Kirchstetterngasse und Deinhardsteingasse für den Kfz-Verkehr gesperrt – ausgenommen ist die Straßenbahnlinie 2. Die Zufahrt zu genehmigten Stellplätzen sowie der Lieferverkehr ist möglich. Auch der Fußgängerverkehr wird aufrechterhalten.

Die Neulerchenfelder Straße wird im Abschnitt von Deinhardsteingasse bis und in Fahrtrichtung Blumberggasse als provisorische Einbahn geführt. Die Umleitung in Fahrtrichtung stadteinwärts führt vom Johann-Nepomuk-Berger-Platz über Ottakringer Straße, Haberlgasse, Grundsteingasse, Kirchstetterngasse zur Neulerchenfelder Straße. Die Umleitung in Fahrtrichtung stadtauswärts führt von der Neulerchenfelder Straße über Kirchstetterngasse, Friedmanngasse, Deinhardsteingasse zur Neulerchenfelder Straße.

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(gem)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 06.07.2018 12:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieder mal

    Und schon wieder so ein Projekt um den Individualverkehr und die Autos zurückzudrängen.

    einklappen einklappen
  • Denker Fritz am 06.07.2018 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    So wird das Geld unsinnig verschleudert, habe in dieser Gegend vor 30 Jahren gelebt und es war damals schon ein riesiges Parkproblem . Damals konnte man wenigstens in der Brunnengasse von abends bis um 5 Uhr früh noch parken, dann wurde das auch abgestellt. Für welche Klientel werden da Sitzbänke aufgestellt usw... Ratet mal.

  • Apollo11 am 07.07.2018 00:32 Report Diesen Beitrag melden

    Es grenzt schon fast an Wahnsinn

    Es grenzt schon fast an Wahnsinn wie man die Logistik einer Stadt vollkommen zerstört, fast jede wichtige Verkehrsverbindung, so genannte Hauptstraßen werden stillgelegt. Das Problem ist, der Verkehr wird nur umgeleitet, und die anderen Straßen ersticken im Stau, der in Wien künstlich erzeugt wird, bis die Grünen vom Rathaus verschwinden, wird die Stadt im Verkehr ersticken. Die undemokratische weise wie die Grünen agieren, ist schlimmer wie der tiefste Kommunismus. Fr. Vassilakou, es wird Zeit das Feld zu räumen, sie machen ganz Wien kaputt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • helmut am 08.07.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Lauter fähige planer im Rathaus

    wenn ich mir bild ansehe ? da kommen breitere gehwege ? Fallen dann parkplätze weg? Der Schienenbereich kann nicht schmäler werden ,weil er eigentlich breiter werden müsste da Strassenbahnen jetzt spiegel haben!!! Fall da Fassade gemacht wird kann man nicht mal Passagengerüst aufstellen wegen spiegel. Papier ist gedultig liebe Bleistiftspitzer.

  • Apollo11 am 07.07.2018 00:32 Report Diesen Beitrag melden

    Es grenzt schon fast an Wahnsinn

    Es grenzt schon fast an Wahnsinn wie man die Logistik einer Stadt vollkommen zerstört, fast jede wichtige Verkehrsverbindung, so genannte Hauptstraßen werden stillgelegt. Das Problem ist, der Verkehr wird nur umgeleitet, und die anderen Straßen ersticken im Stau, der in Wien künstlich erzeugt wird, bis die Grünen vom Rathaus verschwinden, wird die Stadt im Verkehr ersticken. Die undemokratische weise wie die Grünen agieren, ist schlimmer wie der tiefste Kommunismus. Fr. Vassilakou, es wird Zeit das Feld zu räumen, sie machen ganz Wien kaputt.

  • Denker Fritz am 06.07.2018 17:38 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    So wird das Geld unsinnig verschleudert, habe in dieser Gegend vor 30 Jahren gelebt und es war damals schon ein riesiges Parkproblem . Damals konnte man wenigstens in der Brunnengasse von abends bis um 5 Uhr früh noch parken, dann wurde das auch abgestellt. Für welche Klientel werden da Sitzbänke aufgestellt usw... Ratet mal.

  • Drakensang am 06.07.2018 12:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieder mal

    Und schon wieder so ein Projekt um den Individualverkehr und die Autos zurückzudrängen.

    • babaracus am 06.07.2018 13:05 Report Diesen Beitrag melden

      Wird auch Zeit.

      Wird auch Zeit.

    • katja am 06.07.2018 15:38 Report Diesen Beitrag melden

      umbau sinnlos!

      @ babaracus: NIX wird zeit, dort, in der neulerchenfelderstraße gibt es nichts interessantes, keine schönen geschäfte, keine tollen lokale, es wird nach dem umbau sicher weniger parkplätze geben und wir werden uns an eigenwillige bodenmarkierungen für radfahrergewöhnen müssen! ich sehe in der ottakringerstrasse maximal 5 radfahrer in der woche! also wieder einmal geldverschwendung nach vassilakou-art!

    • bienchen am 06.07.2018 17:22 Report Diesen Beitrag melden

      freu mich drauf

      Wird wohl daran liegen daß es dort durch den Autoverkehr und die parkenden Autos unattraktiv ist. Es wird Zeit das zu ändern

    • Rudolf S am 06.07.2018 22:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @bienchen

      Beinchen Augen aufmachen wo stehen hier viele Auto

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