Verwaltungsreform

27. Februar 2018 17:50; Akt: 27.02.2018 17:51 Print

Stadt Wien legt weitere Bezirksämter zusammen

Um Kosten zu sparen und Synergien zu nutzen, werden Magistratische Bezirksämter zusammengelegt. Ab 2019 bzw. 2020 gibt es für die Leopoldstadt und den Alsergrund neue Hauptstandorte.

Im Zuge der Verwaltungsreform legt die Stadt Wien auch Standorte von Magistratischen Bezirksämtern zusammen. So wird der Standort in der Karmelitergasse (Leopoldstadt) bis 2020 in das Amtshaus am Brigittaplatz (Brigittenau) eingegliedert. (Bild: Helmut Graf)

Im Zuge der Verwaltungsreform legt die Stadt Wien auch Standorte von Magistratischen Bezirksämtern zusammen. So wird der Standort in der Karmelitergasse (Leopoldstadt) bis 2020 in das Amtshaus am Brigittaplatz (Brigittenau) eingegliedert. (Bild: Helmut Graf)

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Nach dem Beschluss vom 13. Februar, die Magistratischen Bezirksämter 2 und 20 sowie 9 und 17 zusammenzulegen, wurde dies nun auch personell umgesetzt.

Mit der Zusammenlegung werden zukünftig die Bezirke 2 und 20 sowie 9 und 17 über je einen Hauptstandort geführt. Für die Leopoldstadt und die Brigittenau wird dieser ab Anfang 2020 im Amtshaus am Brigittaplatz 10 (Brigittenau) sein. Als neuer Hauptstandort für die Bezirke 9 und 17 steht am Beginn 2019 der Elterleinplatz 14 (Hernals) zur Verfügung.

Für die Bereiche Melde-, Pass, Fundservice und Parkpickerl bleiben aber in Brigittenau und Alsergrund jeweils eine Außenstelle bestehen.

Leopoldstadt: Bis Anfang 2020 alles wie gehabt

Wegen der Renovierung des Amtshauses am Brigittaplatz wird die Außenstelle in der Leopoldstadt bis auf weiteres im alten Amtshaus in der Karmelitergasse 9 sein.

Bis zur Fertigstellung der Generalsanierung und der Übersiedlung aller Einheiten aus dem 2.Bezirk in den 20. Bezirk soll für die Außenstelle sowie die Bezirksvorstehung des 2. Bezirks ein neuer Standort gefunden werden. Nötig wurde dies, weil die Generalsanierung des Amtshauses in der Karmelitergasse zu teuer käme.

Alsergrund: Übersiedlung Anfang 2019

Im 9. Bezirk wird die Außenstelle komplett bis Anfang 2019 in der Wilhelm-Exner-Gasse 5 (Alsergrund) sein. Bis dahin wird der neue Hauptstandort am Elterleinplatz 14, 1170 adaptiert. Danach wandert die Anlaufstelle für Melde-, Pass-, Fundservice, sowie Parkpickerlanträge in die Alserbachstraße 41, unweit der U4-Station Friedensbrücke.

Das Amtshaus in der Wilhelm-Exner-Gasse 5 hat bereits einen Nachnutzer: Am Standort des altes Amtshaus wird nach Absiedlung der Außenstelle eine Art Standesamtszentrale beheimatet sein.

Interimistische Leitung nun fix bestellt

Die beiden interimistischen Amtsleiter Oliver Birbaumer (Magistratisches Bezirksamt 2/20) und Astrid Seitinger (Magistratisches Bezirksamt 9/17) wurden am 26. Februar per Dekret durch den stellvertretenden Magistratsdirektor Wolfgang Müller als nunmehr fixe Leiter bestellt.

Mit der offiziellen Zusammenlegung der MBA 2 und 20 sowie 9 und 17 kommen jetzt zwei weitere Bezirksämter zu den bereits bestehenden Doppel-MBÄ 1/8, 4/5, 6/7, 13/14 und 18/19 hinzu.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 28.02.2018 03:06 Report Diesen Beitrag melden

    Den Neubürgern

    zu 10.000senden die Kohle hinten reinschieben, aber für die Wiener immer weniger Geld investieren bzw. einsparen! Gelebte Rot-Grüne Politik!

  • zimbo am 28.02.2018 06:01 Report Diesen Beitrag melden

    Neues Asylheim ?

    die Bobos vom Karmelitermarkt freuen sich sicherlich.

  • HaraldF am 28.02.2018 05:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Andere Zeiten

    Ja, leider, solche Jobs sind heute eher nicht mehr gefragt. Heute musst du irgendein Expert-Sales oder Marketing-Manager oder ähnliches sein und das mit einem flexiblen Vertrag, wo du fast rund um die Uhr verfügbar sein musst, regelmäßig ins Ausland reist und trotzdem einen Dreck verdienst. Und die Stadt hat Geld für alles Mögliche, aber nicht für eine ordentliche Bezirksverwaltung.

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  • zimbo am 28.02.2018 06:01 Report Diesen Beitrag melden

    Neues Asylheim ?

    die Bobos vom Karmelitermarkt freuen sich sicherlich.

  • HaraldF am 28.02.2018 05:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Andere Zeiten

    Ja, leider, solche Jobs sind heute eher nicht mehr gefragt. Heute musst du irgendein Expert-Sales oder Marketing-Manager oder ähnliches sein und das mit einem flexiblen Vertrag, wo du fast rund um die Uhr verfügbar sein musst, regelmäßig ins Ausland reist und trotzdem einen Dreck verdienst. Und die Stadt hat Geld für alles Mögliche, aber nicht für eine ordentliche Bezirksverwaltung.

  • AuchneMeinung am 28.02.2018 03:06 Report Diesen Beitrag melden

    Den Neubürgern

    zu 10.000senden die Kohle hinten reinschieben, aber für die Wiener immer weniger Geld investieren bzw. einsparen! Gelebte Rot-Grüne Politik!