Am Samstag

09. März 2018 09:37; Akt: 09.03.2018 12:56 Print

Kleine Demos bringen Wien großes Stau-Chaos

Autofahrer müssen am Samstag in Wien gute Nerven haben. Zwei Demonstrationen drohen, den Verkehr ins Chaos zu stürzen. Auch am Freitag wird Stau wegen einer Demo erwartet.

Verkehrsstau droht. (Symbolbild) (Bild: picturedesk.com)

Verkehrsstau droht. (Symbolbild) (Bild: picturedesk.com)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Freitag, den 9. März mit einer Sperre des Rings ab der Urania zu rechnen. Der Grund: Demo “gegen Ärztepfusch”. Staus werden auf dem Franz-Josefs-Kai, der Praterstraße und auf der Unteren Donaustraße nicht ausbleiben. Auf der Ausweichstrecke über die Vordere Zollamtsstraße werden laut ÖAMTC Verzögerungen einzuplanen sein.

Umfrage
Stehen Sie oft im Stau?

Auch am Samstag finden in der Bundeshauptstadt wieder zwei Demonstrationen statt. Die beiden Kundgebungen sind mit 500 bis 700 Teilnehmern eher "klein", werden aber nach Einschätzungen des ARBÖ große Verkehrsprobleme verursachen. Eine Sperre des Rings und Teilen der 2-er-Linie sind sehr wahrscheinlich.

Die Teilnehmer der ersten Demonstration unter dem Motto "Creatives Unite" werden sich ab 14 Uhr am Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier sammeln. Ab ca. 14:30 Uhr ist der Abmarsch über die Strecke Burggasse-Bellariastraße-Ringstraße-Heldenplatz-Michaelerplatz-Kohlmarkt-Tuchlaben-Hoher Markt-Vorlaufstraße-Salzgries-Concordiaplatz geplant.

Zweite Demo

Der Sammelpunkt der zweiten Demonstration, die sich "gegen die deutschen Waffenlieferungen in die Türkei" wendet, startet vor dem Parlament. Hier werden sich wie bei der "Creatives Unite"-Kundgebung etwa 500 bis 700 Menschen beteiligen. Die Route dieser Demonstration führt ab ca. 15 Uhr den Schmerlingplatz und die Museumstraße stadtauswärts, bis hin in die Babenbergerstraße, zur Elisabethstraße und zum Schillerplatz. Das Ende ist gegen 17 Uhr vorgesehen.

Im Zuge der Demonstration wird es zu zeitweiligen Straßensperre und lokalen Umleitungen durch die Polizei kommen.

"Wiener City meiden"

"Für sich selbst genommen, wären die Verkehrsauswirkungen der einzelnen Demos relativ gering. Da die Kundgebungen aber gleichzeitig und in sich überschneidenden Bereichen stattfinden, erwarten wir erhebliche Staus. Noch dazu, da sowohl der Ring, als auch die 2-er-Linie sehr wahrscheinlich teilweise gleichzeitig gesperrt werden wird", so so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

Und weiter: "Wir raten den Autofahrern die Wiener City am Samstagnachmittag möglichst zu meiden und großräumig zu umfahren. Auch die Öffis werden im Bereich der Ringlinien und der Vienna-Ringtram von Anhaltungen, Umleitungen und Kurzführungen betroffen sein. Wir raten allen, die in die Wiener Innenstadt wollen, möglichst auf die U-Bahnlinien, die wahrscheinlich ohne Behinderungen unterwegs sein werden, umzusteigen."

Jetzt täglich neu: Die "Heute"-Mittagsshow mit den Top-Themen des Tages.

Die Bilder des Tages

Die Bilder des Tages

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Statistiker am 09.03.2018 10:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gefährliche Demonstranten

    Wo sind die Berufsdemonstranten, wenn es um Demos gegen messerstechende muslimische Eindringlinge geht? Ach ja, sie haben ja für deren Verbleib und weiteren Zuzug gestimmt und demonstriert sowie gegen die, die solche Zustände angeprangert haben.

    einklappen einklappen
  • Vorname/Nachname am 09.03.2018 10:09 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst

    Strassen rückbauen um Stau zu erzeugen. Wenns nicht reicht die Autofahrer so zu nerven, das sie aufs Auto verzichten, genehmigt man halt noch Sinnlosdemos... Aber Wien wählt rot....pffff

    einklappen einklappen
  • Tine am 09.03.2018 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wien ist nicht mehr lebenswert!

    Das darf doch nicht wahr sein! Normale Bürger arbeiten die ganze Woche und wenn sie am Wochenende shoppen wollen, geht das nicht, weil dieser Mist demonstriert! Jedes WE das Gleiche! Ich bin auf deb D-Wagen angewissen, der dann natürlich auch wieder kurzgeführt wird! In die Stadt kann man wegen Demos nicht und in einen Park, Wald oder z.b. Favoritenstraße wegen übergriffiger Neubürger!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • j.l. am 10.03.2018 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    jo mei

    wenns schon wissen das demo is warum dahrens nicht mit bus, bahn oder bim? weil man sich lieber aufregt bis zum herzinfarkt?

  • mcgyver am 10.03.2018 15:13 Report Diesen Beitrag melden

    Samstagdemos?

    Die erste ist genau so interressant, als wie in China ein Radl umfällt; und die zweite ist in Deutschland abzuhalten, wir haben keine Panzer usw. in die Türkei geliefert! Wann werden die Demos nur mehr auf der Donauinsel genehmigt - zeit wird's schön langsam!

  • Toiferl am 10.03.2018 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sinnlos!

    Wann hat dieser sinnlose Demonstrationswahn endlich ein Ende? Geht auf die Donauinsel! Derartige Veranstaltungen dürfen nicht mehr genehmigt werden!!!

  • Fred von Jupiter am 10.03.2018 11:38 Report Diesen Beitrag melden

    Schwarz/blau

    An alle Unwissenden, die hier wieder reflexartig auf die Stadtregierung hinhacken. Die Genehmigung von Demonstationen und Veranstaltungen obliegt in Wien der Veranstaltungsbehörde, welche Teil der Landespolizeidirektion Wien am Schottenring 7-9 ist. So, und jetzt schaut mal, wem diese Behörde seit 2000 unterstellt war, bzw seit Dezember 2017 unterstellt ist.

  • Egon am 09.03.2018 12:40 Report Diesen Beitrag melden

    Demozone NUR auf der Donauinsel

    Keine Demos mehr in der Innenstadt und innerhalb des Gürtels. Und das Problem ist gelöst! Aber genau das will ja die Wr. Regierung NICHT!