Berufsrettung half

31. Januar 2017 10:49; Akt: 10.02.2017 03:42 Print

Theo entschied sich spontan zur Hausgeburt

Der kleine Theodor im Bauch von Mama Verena H. hatte es besonders eilig. Die Wehen setzten so plötzlich ein, dass an eine Fahrt ins Spital nicht mehr zu denken war. Zwei Teams der Wiener Berufsrettung halfen daraufhin bei der Geburt in den eigenen vier Wänden mit.

 (Bild: Berufsrettung Wien)

(Bild: Berufsrettung Wien)

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Sonntagfrüh setzten bei der hochschwangeren 31-Jährigen plötzlich heftige Wehen ein. Papa Gerhard D. verständigte sofort den Notruf, die Berufsretter trafen kurz darauf ein. Der Vater war erleichtert darüber, die Situation nicht alleine meistern zu müssen. "Es war eine absolute Ausnahmesituation. Ich war anfangs ziemlich nervös", sagt der nun zweifache Vater Gerhard D. nach der Abenteuer-Geburt am 22. Jänner.

Eltern erleichtert

"Aber zum Glück war die Berufsrettung schnell hier." Als er wusste, dass seine Frau in guten Händen ist, habe er sich etwas entspannen und schließlich selbst die Nabelschnur durchtrennen können. Auch Mama Verena war erleichtert: "Die Rettungsteams haben sich super um mich gekümmert. Gemeinsam haben wir unseren kleinen Theo gesund und komplikationslos zur Welt gebracht."

Die Geburt dauerte nur eine Viertelstunde, Mutter und Kind wurden danach im Spital vorsorglich untersucht. Theo war fast 3,6 Kilo schwer und 51 Zentimeter groß, als er das Licht der Welt erblickte.

Keine Routine für Berufsretter

Auch für die beiden Rettungsteams, die im Einsatz standen, war der Einsatz keine Routine. "So eine Geburt durchzuführen, das ist auch für uns nicht der Alltag", sagten sie danach. "Gerade bei solchen Einsätzen ist Vertrauen sehr wichtig".

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