Martin Graf

08. März 2018 04:00; Akt: 08.03.2018 07:31 Print

Verprügelter Politiker: "Sie verfolgten mich"

Der FP-Abgeordnete Martin Graf wurde bei der Wiener U1-Station Kagran von vier Tätern blau geschlagen. In „Heute“ spricht der Politiker nun über die Prügel-Attacke.

Martin Graf wurde in der Nähe der U1-Station Kagran verprügelt. (Bild: Grafik Heute)

Martin Graf wurde in der Nähe der U1-Station Kagran verprügelt. (Bild: Grafik Heute)

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Sie schlugen aus Wut zu. Nach dem Raubüberfall auf Politiker Martin Graf hat „Heute“ das Protokoll der Gewaltorgie in Wien.

"Dann schlugen sie wild auf mich ein"

Sonntag, 11. Februar. Es ist 1.30 Uhr, als der frühere dritte Nationalratspräsident mit den Öffis in der Donaustadt ankommt. Graf ist alleine. Vor der U1-Station Kagran treiben sich vier finstere Gestalten herum, lauern ihm auf: „Sie kamen auf mich zu und forderten Geld und Zigaretten“, sagt der 57-Jährige gegenüber „Heute“.

Doch Tschick hat er keine, Geld gibt er ihnen nicht: „Die Männer wurden aggressiv, also flüchtete ich zurück ins Innere der Station.“ Die Jugendlichen mit Migrationshintergrund geben jedoch nicht auf: „Sie verfolgten mich und begannen wie wild auf mich einzuprügeln.“

Blaues Auge

Graf geht zu Boden. Erst als Passanten dem Politiker zu Hilfe kommen, lassen die Prügler von ihm ab. Die Rettung bringt ihn mit Blessuren ins Donauspital. Dort wird Graf ambulant behandelt: „Meine Brille ging beim Überfall zu Bruch, auch das Handy ist kaputt. Ich habe ein blaues Auge, dazu Verletzungen an Kopf und Oberschenkel erlitten“, so Graf. Mittlerweile ist er notdürftig wiederhergestellt: „Mir geht es wieder gut. Ich befinde mich derzeit auf Dienstreise in Chile, besuche hier die Amtseinführung von Präsident Pinera.“

Graf: "Bin entsetzt"

Sobald er zurück in Wien ist, muss er noch seine Aussage zur Causa machen. Graf: „Ich bin entsetzt über die rohe Gewalt mitten in Wien.“ Der Verfassungsschutz hat indes die Ermittlungen übernommen. Ein politischer Hintergrund wird derzeit ausgeschlossen. Die Ermittler suchen nun Zeugen und haben bei den Wiener Linien Überwachungsvideos angefordert

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(coi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • entschleiert am 08.03.2018 07:44 Report Diesen Beitrag melden

    Die rohe Gewalt

    ist mittlerweile Alltag in Wien. Überfälle, Messerattacken, sexuelle Übergriffe. Selbst in den Schulen. Inländerhass ist allgegenwärtig und wird auch ausgelebt. An die kleinen Aggressionen wie einen vom Gehsteig drängen, Schulterrämpler, Tschick aus dem Mund reißen usw, sind wir doch schon längst gewohnt. Und ja, es sind leider immer die selben. Und ja, es wird immer schlimmer.

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  • Tine am 08.03.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Christenverfolgung

    Man sprichst ständig von Rassismus gegen die Grenzgänger. Was ist mit dem Rassismus gegen uns Ureinwohner??? Das Ganze artet in Europa schon zur Christenverfolgung aus!!!

  • Demokrit am 08.03.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    So kann es nicht weiter gehen

    Wann beginnt man endlich alle diese gewalttätigen Einwanderer wieder in ihre Heimatländer zurückzuführen? Ich möchte mich wieder ohne Angst in meiner Heimatstadt wohl fühlen können, so wie in früheren Zeiten, wo keine Emigranten unser Land eingenommen haben.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Steve am 08.03.2018 16:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Politiker

    Leider einen Politiker von der falschen Partei erwischt. Das hätte einen von den Roten oder Grünen gehört. Geht aber nicht, weil die sich ja nicht unters Volk mischen.

  • Demokrit am 08.03.2018 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    So kann es nicht weiter gehen

    Wann beginnt man endlich alle diese gewalttätigen Einwanderer wieder in ihre Heimatländer zurückzuführen? Ich möchte mich wieder ohne Angst in meiner Heimatstadt wohl fühlen können, so wie in früheren Zeiten, wo keine Emigranten unser Land eingenommen haben.

  • Inko Gnito am 08.03.2018 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Warum jammert er?

    Als Mitglied der "pflichtschlagenden" Akademischen Burschenschaft Olympia (siehe Wikipedia) liebt er es ja Gewalt gegen andere auszuüben. Ist er beleidigt weil er nicht mit dem Säbel verletzt wurde sondern nur eine auf´s Maul bekam? Oder stört es ihn, dass es vielleicht nur importierte "Akademiker" waren?

    • PGL am 08.03.2018 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Inko Gnito

      Sehr richtig, hat er seinen Säbel zu hause vergessen? Pech gehabt.

    • Kebab am 08.03.2018 12:42 Report Diesen Beitrag melden

      wahrscheinlich Österreicher

      Wenn es Migranten gewesen wären, würde die FPÖ das ausschlachten. Also waren es wahrscheinlich Österreicher. Daß er sie zur Mensur fordert wird passieren, wenn es österreichische "Akademiker" waren. nicht "Akademiker" sind nicht satisfaktionsfähig.

    • SockenRambo am 08.03.2018 15:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Inko Gnito

      Wann gab es in den letzten 20 Jahren gewaltsame Übergriffe von Burschenschaftern? Wenn sie welche kennen bitte mit Datum und Quellenangabe publik machen! Mir gehen Burschenschafter am A.... vorbei, was ich allerdings zum sp..ben finde, ist, das jedes Migrantenverbrechen Mut dem Verweis auf Burschenschaften schön geredet bzw relativiert wird. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun!!

    • Marc Bruno am 09.03.2018 11:34 Report Diesen Beitrag melden

      @Inko Gnito

      Nur keine Angst, eines Tages kommen auch Sie mal dran.

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  • Bezirksrat am 08.03.2018 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    mit Alkohol gehts besser.....

    Und wenn wir sie einsperren kommt das dabei heraus: Vergangenen Samstag spielten sich in der Justizanstalt Stein brutale Szenen ab. Zwei Zellengenossen kamen sich nach einem Saufgelage in die Haare. Ein verurteilter Mörder schlug einen Mitinsassen halbtot, berichtet die NÖN.

  • Tine am 08.03.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Christenverfolgung

    Man sprichst ständig von Rassismus gegen die Grenzgänger. Was ist mit dem Rassismus gegen uns Ureinwohner??? Das Ganze artet in Europa schon zur Christenverfolgung aus!!!