Kundgebung in Wien

11. November 2017 07:56; Akt: 11.11.2017 07:56 Print

Wieder Demo am Ring, Stau-Chaos befürchtet

Am Samstag droht in Wien wieder ein Verkehrschaos. Ab 13 Uhr ziehen hunderte Teilnehmer der Demo "Klima schützen – Leben retten" über den Ring.

Vom Platz der Menschenrechte zieht die Demo bis zum Heldenplatz. (Bild: Google Maps)

Vom Platz der Menschenrechte zieht die Demo bis zum Heldenplatz. (Bild: Google Maps)

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Die Demo-Route führt durch die Innenstadt und entlang des Rings. Im Zuge der Demo werden die betroffenen Straßen zeitweise gesperrt. Die ARBÖ-Verkehrsexperten erwarten, wie so oft bei solchen Veranstaltungen, Staus vor den Sperren und auf den Ausweichstrecken. Wer kann, sollte die Innenstadt meiden.

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Ab 13 Uhr sammeln sich die Teilnehmer der Demo "Klima schützen – Leben retten" am Platz der Menschenrechte vor dem Museumsquartier. Die Demonstration ist laut Veranstalter keinesfalls als Faschingsscherz geplant, sondern soll ein Zeichen für den Klimaschutz sein.

2.500 Teilnehmer erwartet

Ab 14 Uhr werden die erwarteten 2.500 Demonstranten über die Museumstraße, die Landesgerichtstraße, die Universtätsstraße bis zur Schottengasse ziehen. Von dort geht es über den Ring zum Burgtor und den Heldenplatz.

Dort soll die Schlusskundgebung stattfinden. Ein Ende der Demonstration ist gegen 19 Uhr vorgesehen. Im Zuge der Demonstration wird es zu zeitweisen Verkehrssperren und lokalen Umleitungen kommen.

Auf Öffis umsteigen

Trotz des Bemühens der Polizei, die Sperren so kurz als möglich zu halten, werden vor allem auf der 2-er-Linie und dem Ring Staus und erhebliche Verzögerungen nicht ausbleiben. Autofahrer sollten, soweit möglich, großräumig über den Gürtel ausweichen.

Wer in die City muss, sollte auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Auch im Bereich der Öffis wird es Einschränkungen durch die Kundgebung geben. Daher empfiehlt sich die Benutzung der U-Bahn-Linien U1, U2, U3 und U4, die ohne Einschränkungen verkehren werden.

8.153 Demos in Wien - pro Jahr

Die Demo reiht sich in die Reihe der zahlreichen Protestveranstaltungen in Wien ein. Bereits am Donnerstag fand eine Demo unter dem Motto 'Nazis raus aus dem Parlament statt'. "In der Bundeshauptstadt fanden allein im Jahr 2016 8.153 Kundgebungen statt. 8.123 davon waren angemeldet, 30 fanden unangemeldet statt. 26 Demonstration wurden durch die Polizei untersagt", so ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 11.11.2017 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    Das muss endlich aufhören!

    Diese Demos sind mittlerweile zu einer einzigen Belästigung geworden. Schluss damit!

  • Eine Zornige Bürgerin am 11.11.2017 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Und wer bezahlt die Schäden

    Weg mit den Demos aus Gebieten wo Geschäftsleute geschädigt werden. Kein einziger der Demonstranten ist bereit den Schaden zu bezahlen den sie verursachen also weg von Gebieten wo andere geschädigt werden.

  • Tine am 11.11.2017 09:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht!

    Na super! Ich wollte auf die Kärntnerstraße shoppen gehen! D-Wagen gibts somit auch wieder nicht! Es ist eine Frechheit!!!! Schluß mit den ganzen Demos!

Die neusten Leser-Kommentare

  • helmut am 12.11.2017 11:28 Report Diesen Beitrag melden

    Selbstgemachte Abgase

    Wenn unsere Verkehrsplaner nicht Fliessverkehr so Bremsen würden und die Bushaltestellen raussetzen-Ampelschaltungen so schalten das bei jeder Ampel rot ist.Würde es weniger Abgasaustoss geben .Keine Ahnung wer in Wien so Entscheidungen setzt??? Würde ich gern mal die Personen sehen !! Glaub nicht das das gut für Luft ist wenn 10 Autos hinter Bus stehen was so und so nicht schneller fährt ! 1.) unnötige Abgase 2.)unnötiger Spritverbrauch bei wartenden Autos.

  • RobinH am 11.11.2017 15:05 Report Diesen Beitrag melden

    schon wieder und immer wieder

    und wer bitte ist Der/Die/Das zuständige V...koffer der für all diese Schwachsinnsdemos immer wieder seine OK gibt? bedenkenlos Steuergeld verschwendet, die Polizei beschäftigt, ein Stauchaos nach dem Anderen verursacht, stets gewaltbereite "Freizeitprotestanten" auf den Plan ruft und für das Alles auch noch bestens bezahlt wird ?

  • Enrique Rodriguez am 11.11.2017 12:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nötigung der Autofahrer

    Kann man diese Berufsdemonstranten nicht endlich aus der Innenstadt verbannen und z.B. um die Mistverbrennungsanlage marschieren lassen ?

  • Bertl Kral am 11.11.2017 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Unter dem Vorwand Klimaschutz

    werden leider ohne Überprüfung etliche Demos genehmigt, welche sich danach als wahre Hetzjagden gegen eine Partei herausstellt- Selbst nach dem Rausflug aus dem Parlament scheinen die Veranstalter nichts daraus gelernt zu haben, und meinen wohl, nur mit weiteren Provokationen und Belästigungen den Bürgern gegenüber, wird sich daran was ändern ? Ich würde sehr sehr gerne kommendes Jahr die Wiener Stadtregierung neu wählen dürfen, damit diese "antidemokratischen Hassaprolen" endlich ein Ende haben !!!

  • Pferdetaxi am 11.11.2017 11:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die letzten Zucker der Grünen?

    Diese andauernden Demos sind nicht nur lästig, sondern belasten die Umwelt, und sind meist mit beträchtlichem wirtschaftlichen Schaden verbunden. Demos ja, aber nur im Prater oder Donauinsel!