Sabina S.

08. März 2018 10:11; Akt: 08.03.2018 13:48 Print

Wiener Dschihad-Mädchen laut Mutter am Leben

Jahre nach ihrem Verschwinden nach Syrien und vermeintlichen Todesmeldungen behauptet die Mutter von Sabina S., dass ihre Tochter noch lebt.

Das Mädchen ist laut seiner Mutter noch am Leben. (Bild: Interpol)

Das Mädchen ist laut seiner Mutter noch am Leben. (Bild: Interpol)

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Der Fall schockierte ganz Österreich: Am 10. April 2014 verschwanden die beiden Wiener Schülerinnen Wiener Schülerinnen Sabina S. (damals 15) und Samra K. (damals 16) nach Syrien, um dort für die Terrormiliz Islamischer Staat zu kämpfen.

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Ein Jahr nach ihrer Ausreise wurde bekannt, dass die Mädchen in Kontakt mit ihren Familien stehen, doch später wurden die Berichte düsterer.

Mehrere Todesmeldungen

Mehrmals tauchten Angaben auf, denen zufolge die Mädchen umgekommen seien. Im November 2015 wurde etwa gemeldet, Samra K. sei bei einem Fluchtversuch getötet worden.

Zumindest Sabina S. soll aber noch am Leben sein. Das berichtet "News" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe. Man habe ein Interview mit der Mutter des Mädchens geführt, die sich bisher von den Medien fern gehalten habe. "Meine Tochter lebt. Sie ist immer noch in Syrien", so die Frau.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jawollus am 08.03.2018 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Und?

    Und? Sollen wir jetzt dahingehend fiebern, dass das "liebe Mädel" wieder unbeschadet nach Hause kommt? Es ist erschreckend, dass es mittlerweile mehr Empathie für Täter als für Opfer gibt - in diesem Fall wohl standardgemäß noch ein bisserl mehr Empathie, weil es sich laut Medientenor ja um ein "attraktives Mädchen" handelt. Die genießen immer eine besonders sanfte Behandlung in Sachen "öffentliche Darstellung".

  • Fridolin am 08.03.2018 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Mitleid

    Die Püppi soll dort bleiben wo sie ist, wenn sie überhaupt noch dort ist und hoffen, dass nicht ein Syrisches Gericht über ihr Leben oder Tod zu entscheiden hat, denn dann sieht es schlecht für die IS Braut aus, ....damals mit 16 durfte sie auch schon wählen und daher kein Mitleid, sondern eher die Sorge das die wieder hier auftaucht!

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  • Fridolin am 08.03.2018 16:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Mitleid

    Die Püppi soll dort bleiben wo sie ist, wenn sie überhaupt noch dort ist und hoffen, dass nicht ein Syrisches Gericht über ihr Leben oder Tod zu entscheiden hat, denn dann sieht es schlecht für die IS Braut aus, ....damals mit 16 durfte sie auch schon wählen und daher kein Mitleid, sondern eher die Sorge das die wieder hier auftaucht!

  • Jawollus am 08.03.2018 14:18 Report Diesen Beitrag melden

    Und?

    Und? Sollen wir jetzt dahingehend fiebern, dass das "liebe Mädel" wieder unbeschadet nach Hause kommt? Es ist erschreckend, dass es mittlerweile mehr Empathie für Täter als für Opfer gibt - in diesem Fall wohl standardgemäß noch ein bisserl mehr Empathie, weil es sich laut Medientenor ja um ein "attraktives Mädchen" handelt. Die genießen immer eine besonders sanfte Behandlung in Sachen "öffentliche Darstellung".