50 Kilometer Stau Olympia

Verkehrschaos in London vor Olympia

Olympic Lane

Auf der Olympic Lane sollten die Athleten eigentlich schneller ins Olympische Dorf transportiert werden.

Olympic Lane

Auf der Olympic Lane sollten die Athleten eigentlich schneller ins Olympische Dorf transportiert werden.

In London ist elf Tage vor Beginn der Olympischen Spiele das absolute Verkehrschaos ausgebrochen. Am Montagmorgen sorgte ein Unfall auf der Autobahn für einen Stau, der sich 50 Kilometer durch die Stadt zog.

Am Montag, den 16. Juli, wurde die erste Olympic Lane eröffnet. Sie sollte die Sportler, Sponsoren und Offizielle schneller zum Olympischen Dorf transportieren. Allerdings ereignete sich auf der Autobahn M4 ein Unfall, weshalb sich ein kilometerlanger Stau bildete. Die Athleten, von denen die Ersten schon am Montag ankamen, verbrachten teilweise vier Stunden im Auto.

Die Olympic Lane auf der M4 sollte eine reibungslose Durchfahrt vom Flughafen Heathrow bis zum Olympischen Dorf gewährleisten. Allerdings warnten Experten bereits, dass die Sonderspuren zu einem Verkehrskollaps führen könnten. 80 Prozent der Olympischen Familie sollte auf diesem Weg durch die Stadt transportiert werden.

Kerron Clemet, zweimaliger Weltmeister über 400 Meter Hürden, machte seinem Unmut über die beschwerliche Anreise auf Twitter Luft: "Wir sind auf der Straße für vier Stunden verloren gewesen. Das war kein guter erster Eindruck von London.", wetterte der Amerikaner, "Die Athleten sind schläfrig, hungrig und müssen aufs Klo. Können wir nun bitte ins Olympische Dorf?"


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