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18.07.2012

London 2012

Die 10 kuriosesten Fakten über die Olympischen Spiele

Olympische Ringe

Die Olympischen Ringe auf der Tower Bridge. (© Reuters)

Bei Olympia wird ernsthaft um Medaillen gekämpft. Es gibt aber immer einige ganz spezielle Teilnehmer, die auch für den nötigen Unterhaltungswert sorgten. Die kuriosesten Geschichten hat HEUTE hier zusammengefasst.

1. "Die Press-Brüder"
Die russischen Athletinnen Tamara und Irina Press räumten bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom und 1964 in Tokio ordentlich ab. Aufgrund ihrer männlichen Statur wurden sie spöttisch oft als "Press-Brüder" bezeichnet, was sie immer empört zurückwiesen. Das Kuriose: Als Geschlechtertest zur Pflicht wurden, beendeten die "Schwestern" ihre Karriere.

2. Brasiliens große Niederlage
1939 war für Brasilien kein gutes Jahr. Das Land war bankrott. Um zu den Olympischen Spielen nach Los Angeles zu gelangen, fuhren die Athleten mit dem Schiff die Küste hinauf und versuchten, Kaffee zu verkaufen. Sie nahmen allerdings nur 24 Dollar ein, weshalb auch nur 24 Sportler einreisen durften. Beim Wasserball unterlagen die Athleten auch noch gegen Deutschland, worauf sie den Schiedsrichter attackierten und disqualifiziert wurden.

3. Keine Millionen, dafür Nationalheld
Der kubanische Schwergewichtsboxer Teofilo fegte in München 1972 seinen ersten Gegner nach 30 Sekunden aus dem Ring und gewann Gold. Weitere Medaillen folgen in Montreal und Moskau, woraufhin ihn Boxpromoter für Millionensummern ins Profi-Lager locken wollten. Teofilo lehnte aber ab: "Was ist eine Million Dollar gegen acht Millionen Kubaner, die mich lieben?". Er wurde zum Nationalhelden.

4. Gewinner ohne Goldmedaille
Bei den Olympischien Spielen in London 1908 lief der italienische Läufer Dorando Pietri beim Marathon-Finale mit großen Vorsprung ins White City Stadium ein. Er brach aber aus Erschöpfung zusammen und verpasste so die Medaille. Die Schiedsrichter halfen ihm auf und er schaffte nach 10 Minuten und weiteren fünf Zusammenbrüchen die letzten 350 Meter ins Ziel. Allerdings wurde er aufgrund unzulässiger Hilfeleistung disqualifiziert. Die Queen verlieh ihm aber einen Goldpokal für kämpferische Leistungen.

5. Ohne Schuhe zum Sieg
Der äthiopische Läufer Abebe Bakila gelangte nur durch die Verletzugn eines Teamkollegen zu den Olympischen Spielen 1960 nach Rom. Da ihm die Laufschuhe nicht passten und seine eigenen durchgelaufen waren, bestritt er den Marathon barfuß. Er gewann Gold und stellte einen neuen Weltrekord auf.

6. Symbole des Sportsgeistes
1936 wurde in Berlin bei den Olympischen Spielen Geschichte geschrieben. Die japanischen Hochspringer Nishida Shuhei und Oe Sueo kämpften fünf Stunden um die Silbermedaille. Das Duell ging unentschieden aus, da Nishida aber weniger Fehlversuche hatte, bekam er Silber und Oe Bronze. In Japan ließen sie die Medaillen zerteilen und zu zwei neuen, halb bronze und halb silbernen Medaillen zusammenfügen. Diese "Medaillen der Freundschaft" stehen in Japan heute noch für Sportsgeist.

7. Erich der Aal
Ende der 1990er Jahren gab das IOC einige Wildcards aus, um auch ärmeren Ländern eine Teilnahme an den Spielen zu ermöglichen. Eric Moussambani aus Äquatorialguinea war einer der Begünstigten. Er lernte erst acht Monate vor Olympia das Schwimmen und hatte noch nie im 50-Meter-Becken trainiert. Beobachter wollten ihn auf den letzen Metern schon vor dem Ertrinken retten, da er schon so erschöpft war. Er blieb 64 Sekunden über dem Weltrekord, stellte aber seinen persönlichen und nationalen Rekord auf. Seit dem wird er von Reportern "Erich der Aal" genannt.

8. Sensation für Marokko
Bei den Spielen in Los Angeles 1984 gewann die marokkanische Sprinterin Nawal El Moutawakel über 400 Meter Hürden Gold. Und das als erste Afrikanerin, als erste Muslimin und auch als erste für Marokko. Das Land stand Kopf. Der König verfügte sogar, das alle Mädchen die an diesem Tag geboren wurden nach ihr benannt werden sollen. Heute ist sie Mitglied im IOC.

9. Vergessene Sportarten
Das olympische Komitee nimmt immer wieder neue Sportarten auf und streicht dafür andere aus dem Programm. So gab es das letze Mal 1932 einen Bewerb für Seilklettern. Das Fass-Springen wurde das letzte mal 1904 in St. Louis ausgetragen. Lacrosse schaffte es auch nur 1904 und 1908 in die Liste des IOC.

10. Nackt noch zu schwer
In Sydney musste die britische Judokämpferin Debbie Allan Gewicht verlieren. Beim Wiegen wurden leider mehr als 52 kg angezeigt. In ihrer Verzweiflung schnitt sie sich die Haare und schwitzt drei Stunden lang, um leichter zu werden. Als dies nicht half, zog sie sich nackt aus. Doch leider zeigte die Waage immer noch 50 Gramm zu viel an und für die Athletin war somit Olympia vorbei.

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