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19.07.2012

London beleidigt

Deutschland macht sich über Olympia lustig

Olympische Ringe

London steht in der Kritik (© Reuters)

Das deutsche Magazin "Der Spiegel" hat sich in seiner letzten Ausgabe über die Olympischen Spiele in London lustig gemacht. Sie bezeichneten die Veranstaltung als "Olympisches Desaster" und ein "großes, nasses Chaos'. Die britische Dailymail kontert prompt.

Die Deutschen sind bekannt dafür, dass sie jede Veranstaltung mit fehlerlos und peinlichst genau ins Deteil planen. Vielleicht sollten sich die Briten doch ein wenig Sorgen um ihre Spiele machn. Unser Nachbarland glaubt nämlich nicht an das Volk von der Insel. Sie rechnen eher damit, dass die Spiele ein großes, verregnetes Desaster werden. London und die Olympischen Spiele seien einfach nicht füreinander geschaffen.

Die Besucher brauchen gute Nerven
Die Kritik-Liste ist lange. Zum einen gibt es die klappernden U-Bahnen, mit denen die meisten Zuschauer zu den Spielstätten kommen. Dann wären noch die zu engen Gehsteige zu kritisieren und die katastrophale Situation bei den Passkontrollen in Heathrow, welche noch zu Chaos führen wird. "Die Besucher brauchen viel Entschlossenheit und Geduld, um die Arenen und Stadien zu erreichen. Und ginge es nach den Londonern, könnten die Spiele schon vorbei sein.", ließt man im Artikel.

+++ Verkehrschaos in London vor Olympia +++

London wird belagert
"London wird im Würgegriff von außergewöhnlichen Umständen stehen, die sonst nur zu Kriegszeiten eintreten", so das Magazin. Zu den fast acht Millionen Einwohner kommen noch eine Million Besucher jeden Tag hinzu. Das öffentliche Transportsystem in London ist auch ohne Olympia schon überlastet. Hier könnte es leicht zu einem Kollaps kommen. Auch über 100 Meilen des Straßennetzes werden nur für die Spiele reserviert sein. Im Spiegel steht: "Fast zweimal so viele Soldaten als in Afghanistan, Transporthubschrauber und bis auf die Zähne bewaffnete Spezialeinheiten werden die Stadt aussehen lassen, als würde sie belagert werden."

Typisches Wetter, nasse Sitzpätze
Doch das ließen die Briten nicht auf sich sitzen. Sie konterten mit den Olympischen Spielen in München, wo ein Athlet aus Israel aufgrund eines Security-Fehlers ermordet wurde. Sie haben also kein Recht, London nach dem Desaster im eigenen Land für etwas zu kritisieren, auf das niemand Einfluss hat - Das Wetter. "Und da wäre ja noch das klassische schlechte Wetter von England", so der Spiegel. Und siehe da, die Meteorologen sagen Regen voraus. Viel Regen. Regen, der auf die teuersten Plätze im Stadion fallen wird, die, warum auch immer, nicht überdacht wurden.

Liebevolle Worte zum Schluss
Auch an den übergewichtigen Kinder und den Olympiapark ließ das Magazin kein gutes Haar. "Londons armes East End hat nun einen Olympiapark und das größe Einkaufszentrum Europas - aber es ist noch immer arm. Abschließend schrieb das Blatt aber noch wohlwollend: "Die Olympischen Spiele 2012 in London werden vielleicht so aussehen wie die Stadt selbst: Ein bisschen chaotisch, ein bisschen ärgerlich, niemals perfekt aber mit viel Raum für Improvisation, Charm und Talent."




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1 Kommentar von unseren Lesern

0

brigitte1994... (1)
23.07.2012 10:08

Perfektionismus
ja, ja! die Deutschen



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