Österreichs Olympia-Tag Olympia

Jukic regt sich auf und schafft Final-Einzug

Jukic regt sich auf und schafft Final-Einzug

Dinko Jukic freut sich über seinen ersten Olympia-Finaleinzug (© ROLAND SCHLAGER (APA))

Dinko Jukic
Dinko Jukic freut sich über seinen ersten Olympia-Finaleinzug
Österreichs Team wartet nach dem dritten Finaltag weiter auf die erste Medaille im Rahmen der XXX. Olympischen Sommerspiele in London. Für sportliche Lichtblicke sorgte Verbands-Kritiker Dinko Jukic mit einem Finaleinzug über 200 Meter Delfin und Corinna Kuhnle im Wildwasser-Slalom mit dem Einzug in die Vorschlussrunde.

Die als Mitfavoritin gestartete Judoka Sabrina Filzmoser musste sich am Montag mit dem siebenten Rang zufriedengeben. Eine Disqualifikation in der Hoffnungsrunde beendete den Traum der Oberösterreicherin. Bangen musste indes Corinna Kuhnle, ehe für die nun größte rot-weiß-rote Medaillenkandidatin der Einzug ins Halbfinale im Kajak-Einer feststand.

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Die Niederösterreicherin stand nach einem Torfehler im ersten Qualifikationslauf als 16. sogar vor dem vorzeitigen Aus. Im zweiten Durchgang zeigte sich die zweifache Weltmeisterin im Wildwasser-Slalom aber klar verbessert: Als Siebente  schaffte Kuhnle den Einzug in die Vorschlussrunde  am Donnerstag schlussendlich sicher. "Das war spannender als gewollt", sagte die 25-Jährige, der die Erleichterung deutlich anzumerken war.

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Jukic wettert gegen Verband und zieht ins Finale ein
Im Schwimmlager sorgte nach Markus Rogan nun  auch Dinko Jukic für Aufsehen . Unmittelbar nach seinem Vorlaufsieg über 200 m Delfin erklärte der 23-Jährige, bei Verbandsevents vorerst nicht antreten zu wollen. Hintergrund ist ein gegen ihn laufendes Verfahren vom österreichischen Schwimm-Verband (OSV) nach Unstimmigkeiten im Rahmen der EM in Debrecen. "Ich schwimme keinen einzigen Wettkampf in Verbandsorganisation mehr, solange diese Leute in der Verbandsspitze sind", gab Jukic zu Protokoll.

Sportlich lief es für den Wiener nach Maß. Jukic qualifizierte sich als Sechstschnellster für das Finale am Dienstag. Bei den Damen waren zwei Österreicherinnen im Kurzeinsatz: Die 17-jährige Lisa Zaiser schwamm knapp am Lagen-Semifinale über 200 m vorbei, Jördis Steinegger enttäuschte nach den 400 m Lagen (23.) auch über 200 m Kraul und wurde unter 35 Konkurrentinnen nur 29.

Aus für Tischtennis-Asse
Auf der Tischtennis-Platte verabschiedeten sich mit Werner Schlager und Chen Weixing zwei Routiniers gebührend von Olympia. Der 39-jährige Schlager musste sich in der 3. Runde dem übermächtigen Chinesen Wang Hao 1:4 geschlagen geben. "Als ich ihn beim Einspielen gesehen haben, habe ich mir gedacht, wie soll ich da einen Punkt machen", erklärte Schlager. Der 40-jährige Chen schaffte es bis ins Achtelfinale, wo aber gegen den Deutschen Dimitrij Ovtcharov mit 0:4 das Aus kam.

Jürgen Melzer und Alexander Peya
Jürgen Melzer und Alexander Peya kamen in Wimbledon nicht in Medaillennähe
Melzer/Peya im Pech
Auf den Tennis-Courts von Wimbledon sind Österreichs Träume von einer Überraschung ebenfalls beendet. Jürgen Melzer musste sich dem kroatischen W eltranglisten-14.  Marin Cilic zunächst 6:7(5),2:6 geschlagen geben . Im Doppel-Achtelfinale gemeinsam mit A lexander Peya war Stunden später mit einem 3:6,6:3,9:11 gegen die spanische Paarung David Ferrer/Feliciano Lopez Endstation. Alleine der dritte Satz dauerte 81 Minuten. Die Enttäuschung war dementsprechend.

Es dürften Österreichs letzte Auftritte in Wimbledon gewesen sein, außer es gibt im Mixed für Melzer und die im Einzel ebenfalls in Runde eins gescheiterte Tamira Paszek doch noch eine Wildcard. Eine Entscheidung soll Dienstagvormittag fallen.

Bye, bye, London
Von Olympia verabschieden mussten sich auch andere österreichische Teilnehmer. Ihre letzten Einsätze absolvierten Badminton-Spielerin Simone Prutsch und Vielseitigkeitsreiter Harald Ambros, der in der Geländeprüfung zu Sturz kam. Für Thomas Farnik endete der Bewerb mit dem Luftgewehr nur mit Platz 28 in der Qualifikation, der Wiener hat aber noch zwei weitere Chancen in London.

Segelflotte startete nicht gerade stürmisch
 Verhalten startete auch die rot-weiß-rote Segelflotte . Andreas Geritzer liegt nach den ersten Wettfahrten im olympischen Segelrevier vor Weymouth and Portland im Laser auf dem zwölften Zwischenrang. Das hoch eingeschätzte 49er-Duo Nico Delle Karth/Niko Resch rangiert auf Platz 13, Florian Raudaschl kam im Finn vorerst auf den 20. Platz.


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