3. Satz dauert drei Stunden Olympia

Tsonga schreibt Geschichte mit Tennis-Marathon

Jo-Wilfried Tsonga

Tsonga schreit nach dem Sieg befreit auf

Jo-Wilfried Tsonga

Tsonga schreit nach dem Sieg befreit auf

Jo-Wilfried Tsonga (FRA) steht im Achtelfinale des olympischen Tennisturniers in London. Dafür musste der Stadthallen-Sieger aber erst eines der längsten Matches der Olympia-Geschichte bestreiten.

Jo-Wilfried Tsonga und Milos Raonic

Wie zwei Boxer fielen sich Tsonga und Raonic nach dem Match in die Arme

Den Tennisfans am Center Court in Wimbledon wurde am Dienstag einiges für ihr Geld geboten. In der zweiten Runde des Turniers standen sich Jo-Wilfried Tsonga und Milos Raonic (CAN) gegenüber - es sollte eine Tennisschlacht werden. Dabei kündigte sich zuerst kein denkwürdiges Match an. Tsonga gewann den ersten Satz mit 6:3, Raonic den zweiten ebenfalls mit 6:3, insgesamt waren 57 Minuten gespielt.

Was sich dann abspielte, wird in die Sportgeschichte eingehen. Da es im Entscheidungssatz kein Tiebreak gibt und das Duell plötzlich völlig ausgeglichen wurde, konnte lange keiner die nötigen zwei Games in Folge gewinnen. Schlussendlich hatte Tsonga beim Stand von 24:23 das glücklichere Händchen von verwertete nach 40:0-Führung den zweiten Matchball bzw. 257. Punkt des Satzes.

Insgesamt dauerte der Entscheidungssatz genau drei Stunden. Zudem sind 47 Games in einem Satz neuer olympischer Rekord. Wie bei seinem Sieg in der Wiener Stadthalle 2011 hüpfte Tsonga anschließend über den Platz.


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