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02.08.2012
Kampf geschoben
Ringrichter sorgt für Skandal beim Box-Turnier
Ohne mit der Wimper zu zucken erklärte Meretnjiasow den unterlegenen Boxer zum Sieger (© Reuters)
Der Japaner schickte seinen Gegner sechsmal auf die Bretter (© dapd)
Die Entscheidung des Ringrichters aus Turkmenistan war aus mehreren Gründen umstritten. Zum einen schlug Shimizu seinen Kontrahenten allein in der dritten Runde sechsmal zu Boden. Zudem widersetzte sich der Schiedsrichter den Regeln, die besagen, dass er einen Boxer, der bereits drei Mal niedergeschlagen wurde, bei jedem Fall auf den Boden anzählen müsste. Das tat er nicht.
Der Boxweltverband reagierte am Donnerstag und korrigierte nachträglich das Kampfergebnis. Dem Japaner wurde der Sieg wegen Überlegenheit zugesprochen. Meretnjiasow wurde von den Spielen ausgeschlossen und zurück nach Turkmenistan geschickt.
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