Zweimal Aus im Viertelfinale Olympia

Ohne Auftrag: Beach-Duo und Tischtennis-Team

Schwaiger Schlager

Bitteres Olympia-Aus für unsere Beachvolleyball-Damen und die Tischtennis-Herren.

Schwaiger Schlager

Bitteres Olympia-Aus für unsere Beachvolleyball-Damen und die Tischtennis-Herren.

Österreichs Tischtennis-Herren und das Beachvolleyball-Duo Doris und Stefanie Schwaiger haben am Sonntag den Einzug ins olympische Semifinale klar verpasst. Österreich und London 2012 - das passt weiter nicht zusammen.

Die Schwaiger-Schwestern sind wie bereits vor vier Jahren in Peking im Olympia-Viertelfinale ausgeschieden. Die Niederösterreicherinnen mussten sich im Beach-Volleyball-Turnier in London den als Nummer zwei gesetzten Chinesinnen Zhang Xi/Xue Chen mit 0:2 (-18,-11) geschlagen geben.

Schon 2008 in Peking waren die Schwaiger-Schwestern im Kampf um den Einzug ins Halbfinale einem chinesischen Duo unterlegen. Mit dem fünften Platz stellten die Waldviertlerinnen nach einem starken Turnier aber erneut die beste Olympia-Platzierung Österreichs im Beach-Volleyball ein.

"Im ersten Satz war die Chance da, da hätten wir zuschlagen müssen, dann wären sie noch nervöser geworden", sagte Doris. Stefanie resümierte über ein insgesamt starkes Turnier und die erneut beste Olympia-Platzierung Österreichs im Beach-Volleyball: "Ich glaube, mit dem kann man leben."

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Platz 5 auch für Tischtennis-Team
Die Tischtennis-Equipe unterlag im Londoner ExCeL-Center im Viertelfinale Europameister Deutschland 0:3, den Gewinn eines einzigen Satzes verbuchte das Doppel Robert Gardos/Chen Weixing. Davor hatten Gardos gegen Dimitrij Ovtcharov und Werner Schlager gegen Timo Boll verloren. Österreichs Team landete damit auf Endrang fünf.

Gardos hatte gegen Ovtcharov eine überaus schwierige Aufgabe, ist der 23-Jährige doch der Bronzemedaillen-Gewinner im Einzel. Der 33-jährige Tiroler setzte seine gute Trainingsform allerdings in das Match um, hatte in den ersten beiden Sätzen jeweils 8:6-Führungen. Nachdem Ovtcharov dennoch beide Durchgänge für sich entschieden hatte, steuerte er sicher einem 3:0-Sieg entgegen. "In den ersten beiden Sätzen war es wirklich knapp", zollte er nachher Gardos Respekt.

"Nicht über uns hinaus gewachsen"
Schlager konnte seine Einzel-Form nicht in das Match gegen Boll umlegen. Der deutsche Einzel-Europameister fand nach dem Achtelfinal-Einzelout und der Teamniederlage gegen den Schweden Jörgen Persson aber auch wieder besser zu seinem Spiel. Entscheidend war, dass bei Schlager bei einer 5:2-Führung in Satz zwei seine Oberschenkelblessur wieder akut wurde. "Von da an war es für mich klar, dass es gegen Timo nicht mehr reichen kann", meinte der 39-Jährige zum 0:3.

Gardos/Chen hielten das Doppel gegen Boll/Bastian Steger einigermaßen offen. Nach der Vergabe von zwei Satzbällen im zweiten Durchgang, holten sie sich Satz drei. Danach machte das Duo aber nur noch vier Punkte. Ex-Weltmeister Schlager zog schließlich ein realistisches Resümee. "Wir haben unsere Leistung auf den Tisch gebracht, sind aber nicht über uns hinausgewachsen", erläuterte der 39-jährige Niederösterreicher.


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