100-Meter-Start Olympia

Dieser Irre ist der Olympia-Flaschenwerfer

Flaschenwurf beim 100-Meter-Finale

Die Flasche landete knapp hinter den Läufern (© dapd)

Flaschenwurf auf Bolt

Ashley Gill-Webb (rechts) warf beim Herren-Finale über 100 Meter eine Flasche auf die Laufbahn (links) und wurde von Ordnern überwältigt

Fast wäre es beim Finale über 100 Meter zu einem Eklat gekommen. Ein Störenfried warf Sekunden vor dem Start eine Flasche in Richtung des späteren Siegers Usain Bolt. Am Montag wurde der Flaschenwerfer identifiziert, es handelt sich um einen 34-jährigen Familienvater, der Getränkeautomaten repariert.

Glücklicherweise hatte der durchgeknallte Zuschauer kein gutes Ziel. Die Glasflasche landete ein paar Meter hinter den Startblöcken. Bronzemedaillengewinner Justin Gatlin fühlte sich aber trotzdem in der Konzentration gestört: "Es war ein bisschen Ablenkung und ich wusste nicht, was da los war. Aber wenn man in diesen Blocks steht und das ganze Stadion ist still, würde man auch eine Nadel hinfallen hören."

Das ist der Olympia-Flaschenwerfer

Gill-Webb
Nach dem Vorfall stürzten sich sofort Ordner auf den Mann
Wie die Polizei erklärte, wurde der Werfer, der die Läufer auch beleidigt haben soll, kurz darauf festgenommen. Am Montag wurde bekannt, dass es sich um den 34-jährigen Ashley Gill-Webb, einen zweifachen Familienvater, handelt. Mit Flaschen kennt er sich aus - er repariert Getränkeautomaten.

Heimatdorf identifizierte Flaschenwerfer
Der Mann wurde von Einwohnern seines Heimat-Dorfes (South Milford in der Nähe von Leeds) identifiziert. Das berichtet die Daily Mail. Seit Montag ist er wieder auf freiem Fuß.

Die niederländische Judoka Edith Bosch half bei der Festnahme, wie sie auf Twitter schrieb: "Ein betrunkener Zuschauer hat eine Flasche auf die Strecke geworfen. Ich habe ihn geschlagen...unglaublich."


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