Viertelfinale komplett Olympia

Wer soll "Dreamteam VI" allen Ernstes stoppen?

Russel Westbrook, Lebron James, Deron Williams und Kobe Bryant

Russel Westbrook, Lebron James, Deron Williams und Kobe Bryant wurden bislang noch nicht richtig gefordert

Russel Westbrook, Lebron James, Deron Williams und Kobe Bryant

Russel Westbrook, Lebron James, Deron Williams und Kobe Bryant wurden bislang noch nicht richtig gefordert

In der Nacht auf Dienstag endete die Vorrunde im Basketballturnier der Herren bei den Olympischen Spielen in London. Die USA hat die Goldmedaille schon so gut wie in der Tasche. Auch diesmal scheint gegen die NBA-Stars kein Kraut gewachsen zu sein.

Nach einer Schwächeperiode, die 2004 mit enttäuschendem Olympia-Bronze gipfelte, haben die US-Basketballer den Turnaround geschafft. Die USA haben erkannt, dass inzwischen auch in anderen Ländern gut gespielt wird. Erfolg kann nur mehr durch ein kontinuierlich aufgebautes Team erreicht werden. Und diese Mannschaft ist vor allem eines, hungrig nach Erfolg.

Erinnerungen an "Dream Team I" werden wach
Das zeigt, wie souverän das Viertelfinale erreicht wurde. In der Gruppenphase gewannen die USA alle Partien. Dabei zerlegten sie teilweise ihre Gegner wie 1992 das Ur-"Dream Team", das mit Stars wie Michael Jordan praktisch konkurrenzlos war. Damals knipsten die Gegner teilweise sogar während der Partien Erinnerungsfotos, wie sie gegen "Magic" Johnson, Charles Barkley und Co spielten.

Jetzt rennt es zumindest bis zum Schlusspfiff professionell ab. Erst nachher werden Fotos von den Stars wie Carmelo Anthony und LeBron James geschossen und auch Dressen getauscht. Die Erinnerungen an das erste Dream Team werden nicht umsonst wach, auch wenn Kobe Bryant behauptete, das aktuelle Team rund um ihn würde Jordan & Co vom Platz schießen, was ihm in den USA einige Kritik einbrachte.

Alle Vorrundenspiele gewonnen
Doch Bryant und seine Kollegen rechtfertigten diese Ansage: 156:73 gegen Nigeria, 110:63 gegen Tunesien, 98:71 gegen Frankreich und am Montagabend auch noch 126:97 gegen Argentinien. Nur beim 99:94 gegen Lithauen gerieten die USA, wobei die Top-Stars in den meisten Spielen bereits im letzten Viertel gar nicht mehr zum Einsatz kamen, ein wenig in Bedrängnis.

Das Viertelfinale gegen Australien sollte für die US-Boys kein Stolperstein werden. Und vermutlich ist auch die Goldmedaille bereits vergeben. Im Moment ist es einzig Spanien und an einem guten Tag auch Russland zuzutrauen, die USA zu besiegen. Zu einem Duell mit diesen Nationen würde es erst im Finale kommen. Bis dahin können sich Bryant & Co noch warmspielen.

Die Viertelfinalpaarungen im Überblick (alle Spiele am Mittwoch):
Russland - Lithauen 15.00 Uhr
Frankreich - Spanien 17.15 Uhr
Brasilien - Argentinien 21.00 Uhr
USA - Australien 23.15 Uhr


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