Riesenschock Olympia

Gewichtheber Steiner von Hantel k.o. geschlagen

Gewichtheber Steiner von Hantel k.o. geschlagen

Ein "normales" Genick hätte diesen Unfall nicht unbeschadet überstanden. (© Reuters)

Ein "normales" Genick hätte diesen Unfall nicht unbeschadet überstanden.
Ein "normales" Genick hätte diesen Unfall nicht unbeschadet überstanden.
Riesenglück für Matthias Steiner - bei einem Versuch in der Gewichtsklasse über 105 kg konnte er das Gewicht zwar hochreissen und kurz in der Hocke halten, dann verließen ihn aber die Kräfte. Das 196 kg schwere Sportgerät erwischte ihn mit voller Wucht am Hinterkopf und am Nacken.

Gewichtheber Steiner von Hantel k.o. geschlagen

Matthias Steiner
Nach einer kurzen Schrecksekunde konnte der österreichische Hühne, der mit einer deutschen Lizenz stemmt, allerdings wieder aufstehen. Die Chance auf eine Medaille war durch den Zwischenfall natürlich dahin, aber an die dürfte er sowieso nicht mehr gedacht haben.

Der Goldmedaillengewinner von Peking gab nach dem Unglück bekannt, nicht weiter an dem Wettkampf teilzunehmen.

Zu Untersuchungen im Spital
Matthias Steiner klagte nach dem Zwischenfall über Schmerzen im Rückenbereich und wurde laut Angaben des deutschen Teams zu genaueren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort sollte ausgeschlossen werden, dass sich der Olympiasieger von Peking 2008 Folgeschäden wie Wirbelverletzungen zugezogen hatte.

"Wir müssen die Untersuchungen abwarten. Nach bisherigem Stand ist es aber keine schlimme Verletzung", erklärte Michael Vesper, der Chef de Mission des deutschen Olympia-Aufgebots. "Er hätte gerne weitergemacht, aber die Gesundheit geht vor."

Lesen Sie auf Seite 2 die Geschichte Matthias Steiners...
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