Heute im Brennpunkt: Austria ist Meister
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07.08.2012
Österreicher in London
Austro-Speerwerferin blamiert sich bis auf Knochen
Eberl warf mehr als zehn Meter zu kurz (© APA)
Was war denn das, bitte? Elisabeth Eberl kam in der Speerwurf-Quali nicht über 49,66 Meter hinaus. Aber mindestens 60,11 Meter wären nötig gewesen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Zur Erinnerung: Österreichs Zukunftshoffnung Ivona Dadic kam am Samstag mit dem Speer auf eine für Siebenkämpferin beeindruckende Weite von 41,82 Metern, und das mit bereits fünf Wettkämpfen in den Beinen.
Für Eberl ist Olympia nun nach drei Würfen, wovon nur einer gültig war, schon wieder vorbei. Schlechter war nur die Armenierin Kristine Harutyunyan mit 47,65 Metern. Zu Eberls Verteidigung sei erwähnt, dass sie acht Wochen vor dem Wettkampf eine Knieoperation hatte, bei der ein Knorpelstück entfernt wurde. "Ich bin sehr enttäuscht und traurig, dass es so schlecht gegangen ist. Ich habe gehofft, 54, 55 Meter werfen zu können. Es war wohl doch zu früh", meinte die 24-Jährige.
Das ÖOC hatte Eberl ungeachtet der Verletzung trotzdem nach London mitgenommen. Für die Speerwerferin endete der Wettkampf zudem mit Schmerzen. Beim zweiten Wurf dürfte sie sich erneut am Knie verletzt haben. "Es schmerzte und ich hatte danach so ein taubes Gefühl. Ich haben den letzten Versuch dann noch gemacht, weil ich einen gültigen stehen haben wollte", so Eberl, die sich nach der Heimkehr einer MR-Untersuchung und möglicherweise einer weiteren Operation unterziehen muss.
Giglmayr hatte bereits nach dem Schwimmen großen Rückstand (© APA)
Ebenfalls enttäuschend verlief der Triathlonbewerb der Herren für Andreas Giglmayr, der nur Rang 40 belegte. Bereits nach dem Schwimmen hatte er über zwei Minuten Rückstand, im Ziel waren es 4:49 Minuten. Die Briten hatten hingegen doppelt Grund zur Freude. Die Brüder Alistair und Jonathan Brownlee holten Gold und Bronze. Silber ging an den Spanier Javier Gomez.
Zweites Austro-Boot im Medal Race
Nach dem 49er-Duo Delle-Karth/Resch qualifizierte sich mit Matthias Schmid und Florian Reichstädter auch das rot-weiß-rote 470er-Boot für das Medal Race am Donnerstag. Die Medaillen sind allerdings außer Reichweite, am Dienstag fielen die beiden auf den neunten Gesamtrang zurück. Bei den Damen segelten Lara Vadlau/Eva Maria Schimak in der 470er-Klasse am Dienstag auf die Plätze 20 und 19. In der Gesamtwertung sind sie damit vor den letzten beiden Wettfahrten abgeschlagen auf Rang 20.
Dressur: Max-Theurer eine Runde weiter
Dressurreiterin Victoria Max-Theurer und Augustin haben sich für die Musikkür der besten 18 am Donnerstag qualifiziert. "Ich freue mich sehr, dass wir vor dieser Kulisse ein dritten Mal in das Viereck dürfen", sagte die 26-jährige Oberösterreicherin. Im Grand Prix Special erreichte sie am Dienstag 73,619 Prozentpunkte.
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