Blut und Prügel

Wüste Schlägerei vor Loge am Opernball

Am Opernball ließen Gäste die Fäuste fliegen

Brutal: Am Opernball ließen Gäste die Fäuste fliegen (www.andreastischler.com)

Erhitzte Gemüter am Wiener Opernball: Vor einer Loge ist es kurz nach Ende der Eröffnung zu einer wüsten Schlägerei gekommen. Ein Bekannter von Moderator Johannes B. Kerner war in eine Handgreiflichkeit verwickelt, die blutig und mit einer Anzeige endete.

Am Opernball ließen Gäste die Fäuste fliegen

Brutal: Am Opernball ließen Gäste die Fäuste fliegen (www.andreastischler.com)

Zu einer wüsten Szene ist es am Opernball vor der Loge von Richard Lugner gekommen. Ein sichtlich betrunkener Ballgast pöbelte den deutschen TV-Moderator Johannes B. Kerner so lange an, bis dessen Begleiter André Kemper, ein Star der deutschen Werbebranche, ihm einen wuchtigen Faustschlag ins Gesicht versetze.

Kerner verließ gerade die Loge des Baumeisters, als sich ein älterer Herr vor ihm aufbaute, und ihn

Blutig: Das Ergebnis der Schlägerei war eine blutende Wunde (www.andreastischler.com)

anschrie: "Wer hat ihr Ticket bezahlt? Erklären Sie sich! Sie sind der neue Wulff!"*

Lugner kam vom Tumult angelockt auch aus seiner Loge und versuchte , beschwichtigend auf den von deutschen Medien als niederbayrischen Unternehmer identifizierten Unternehmer einzureden. Doch ohne Erfolg.

Sektglas flog durch die Luft
Denn auch Kerner versuchte, kalmierend auf den Mann einzuwirken. Als er sich zum Gehen umgedreht hatte eskalierte die Szene. Der Ballgast warf dem Moderator ein Sektglas hinterher. Daraufhin riss einem Begleiter des Moderators der Geduldsfaden.

Hilfsbereit: Das Schlägerei-Opfer wurde verarztet (www.andreastischler.com)

Er schlug dem Mann mit der Faust an die linke untere Gesichtshälfte, wo dieser eine blutende Wunde davon trug. Nach der Attacke ging der Verletzte in seine Loge, die sich in der Nähe jener von Richard Lugner befand. Dort wurde er von einem verständigten Arzt untersucht. Und: Die Polizei rückte an und bestätigte später, dass Anzeige erstattet worden ist.
*Erklärung: Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff war ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Grund: zwei Urlaube auf Sylt und ein Oktoberfest-Besuch mit Hotelübernachtung 2008, die der Filmproduzent David Groenewold zunächst für Wulff bezahlt haben soll.
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