Meghan Markle

05. Dezember 2017 12:43; Akt: 05.12.2017 12:51 Print

Schon mit 11 kämpfte Meghan gegen Sexismus

Als Meghan Markle eine sexistische Werbung sah, schrieb sie sogleich einen Brief an Hillary Clinton.

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Meghan Markle (36) und Prinz Harry (33) werden 2018 heiraten, das ist mittlerweile vermutlich ziemlich überallhin durchgesickert.

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Meghan kämpfte mit 11 Jahren für Frauenrechte
Doch was die Wenigsten wissen dürften: Markle setzt sich für ihre Rechte als Frau ein – und vor allem schon, seit sie ein Kind war. Im Jahre 1993 sah sie mit ihrer Klasse also einen Werbespot für Spülmittel an. Für Meghan war die Botschaft der Werbung klar: dass nur Frauen putzen und in der Küche sind. Und darüber war die junge Meghan Markle gar nicht glücklich.

"Ich denke nicht, dass es gut ist, wenn Kinder im Glauben aufwachsen, dass die Mutter alles macht", war ihre Meinung zum Spot. Die sie dann auch in der Klasse (und später im Fernsehen) kund tat.

Sie schreibt Hillary Clinton einen Brief
Die 11-jährige Meghan gab zu Protokoll, dass jede dritte Werbung sexistisch sei und dass das ihrer Ansicht so nicht ginge. Und statt nur mit der Lehrerin und den Schulgspänli über ihre Wut zu sprechen, griff Markle zu konkreten Maßnahmen.

Sie drückte ihre Gefühle nämlich in einem Brief aus und bat, dass doch die Werbung angepasst werde. Dass eben alle Menschen und nicht nur Frauen die Hilfe von Abwaschmittel brauchen könnten. Die Bitte schickte sie an die damalige First Lady Hillary Clinton (70), die Produzenten der Werbung und Linda Ellerbee (73), die damals "Nick News" moderierte.

Werbung wurde angepasst
Mit ihren guten Absichten hatte Markle Erfolg, denn die Werbung wurde angepasst. Nun wurden "alle Leute" darauf hingewiesen, wie toll das Mittel war, nicht nur die Frauen. Doch nebst der Abänderung des Spots erreichte sie noch mehr.

Linda Ellerbee reagierte nämlich auch auf die Bitte von Meghan Markle und lud sie kurzerhand zu sich in die "Nick News" ein. Dort sprach sie erneut darüber, wie sie Frauen oft falsch dargestellt findet. Ellerbee war von Markle begeistert: "Diese junge Frau setzt sich für ihre Rechte ein und ist unglaublich stark."

Der Sender "Nick" zeigt dazu einen TV-Beitrag
"Wenn ihr etwas seht, das euch beleidigt, dann schreibt einen Brief. Ihr könnt so eine Veränderung bewirken." Mit nur elf Jahren ist dies eine starke Aussage und auch Jahre später setzt sich die Brünette für Frauenrechte ein. Bei einem UNO-Kongress sprach sie darüber, dass ihr damals das Ausmass ihrer Taten bewusst wurde und wie sie gemerkt hat, dass sie sich für ihre Werte einsetzen muss – und kann.

Meghans feministische Tat von 1993 zog übrigens so weite Wellen, dass der Sender Nick die Situation nachstellte und einen Beitrag dazu im Fernsehen zeigte. Darin sieht man die zukünftige Royal als Mädchen, die nicht nur mit ihren Sommersprossen verzaubert – sondern eben auch mit ihrer reifen Einstellung.

Der Beitrag von Nickelodeon ist hier nachzuschauen.

(cts)

Meghan Markle

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • WolfgangHeute am 05.12.2017 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit 11?

    Ohne eine gewisse Menge gesundem Sexismus währe die Menschheit schon lange ausgestorben.

  • Ernie am 05.12.2017 23:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber sowas von toll

    Die ist aber toll! Schon mit 11! Geschichten zu Promis erfinden machen die Amis gern

  • Hans am 06.12.2017 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Sie schreibt an Hillary, alles klar

    Eine Kämpferin gegen Sexismus also. Die gegen Werbungen (Kunst) Sturm läuft und bestimmen will, was gezeigt werden darf und was nicht. Das macht mir Frau Markle sofort unsympathisch. Wenn sich zB ein Waschmittel besser verkauft, sofern eine Frau die Werbeträgerin ist, ja warum zum Kuckuck soll man das nicht mehr zeigen dürfen? Einerseits geben sich diese Leute sooo fortschrittlich, andererseits fördern sie den Islam und damit den Weg in die emanzipatorische Steinzeit. Ja was denn nun? Da sehe ich nur Spalter und bösen Willen und Frau Markle ist wohl eine der Vertreterinnen.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hans am 06.12.2017 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Sie schreibt an Hillary, alles klar

    Eine Kämpferin gegen Sexismus also. Die gegen Werbungen (Kunst) Sturm läuft und bestimmen will, was gezeigt werden darf und was nicht. Das macht mir Frau Markle sofort unsympathisch. Wenn sich zB ein Waschmittel besser verkauft, sofern eine Frau die Werbeträgerin ist, ja warum zum Kuckuck soll man das nicht mehr zeigen dürfen? Einerseits geben sich diese Leute sooo fortschrittlich, andererseits fördern sie den Islam und damit den Weg in die emanzipatorische Steinzeit. Ja was denn nun? Da sehe ich nur Spalter und bösen Willen und Frau Markle ist wohl eine der Vertreterinnen.

  • Ernie am 05.12.2017 23:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber sowas von toll

    Die ist aber toll! Schon mit 11! Geschichten zu Promis erfinden machen die Amis gern

  • WolfgangHeute am 05.12.2017 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit 11?

    Ohne eine gewisse Menge gesundem Sexismus währe die Menschheit schon lange ausgestorben.