Autounfall

06. Februar 2018 11:52; Akt: 06.02.2018 16:08 Print

Hier wäre Uma Thurman bei "Kill Bill" fast gestorben

Während der Dreharbeiten zu "Kill Bill" geriet Uma Thurman in einen Autounfall. Auf Instagram veröffentlichte sie ein Video.

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"Das Lenkrad war an meinem Bauch und meine Beine klemmten unter mir. Ich spürte diesen heftigen Schmerz und dachte, ‘Oh mein Gott, ich werde nie wieder laufen können‘.", erzählt die Schauspielerin in einem Interview mit der "New York Times". Uma Thurman hatte bei den Dreharbeiten zu "Kill Bill", der im Jahr 2002 gedreht wurde, einen Autounfall.

Letzte Szene im zweiten Teil
Es handelt sich hier um die letzte Schwarz-Weiß-Ende-Szene, die im zweiten Teil –"Kill Bill Vol. 2"– vorkommt. Ursprünglich war die Szene für den ersten "Kill Bill"-Teil geplant. Damals wusste das Team aber noch nicht, dass sie eine Fortsetzung drehen werden.

i post this clip to memorialize it’s full exposure in the nyt by Maureen Dowd. the circumstances of this event were negligent to the point of criminality. i do not believe though with malicious intent. Quentin Tarantino, was deeply regretful and remains remorseful about this sorry event, and gave me the footage years later so i could expose it and let it see the light of day, regardless of it most likely being an event for which justice will never be possible. he also did so with full knowledge it could cause him personal harm, and i am proud of him for doing the right thing and for his courage. THE COVER UP after the fact is UNFORGIVABLE. for this i hold Lawrence Bender, E. Bennett Walsh, and the notorious Harvey Weinstein solely responsible. they lied, destroyed evidence, and continue to lie about the permanent harm they caused and then chose to suppress. the cover up did have malicious intent, and shame on these three for all eternity. CAA never sent anyone to Mexico. i hope they look after other clients more respectfully if they in fact want to do the job for which they take money with any decency.

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Tarantino hatte sie zu diesem Stunt überredet. Er gab Thurman die Anweisung, so schnell wie möglich mit ihrem Wagen über einen Waldweg zu fahren. Bei dieser Szene kam es dann zum Unfall: Die Schauspielerin krachte gegen einen Baum. Auf Instagram postete sie nun ein Video davon.

Unfall blieb nicht ohne Folgen.
"Als ich aus dem Krankenhaus zurückkam, in einer Halskrause, mit kaputten Knien, einer massiven Beule am Kopf und einer Gehirnerschütterung, wollte ich das Auto sehen und war deswegen ziemlich sauer". Regisseur Tarantino und die Schauspielerin hatten damals einen riesen Streit.

"Ich beschuldigte ihn, dass er versucht hat, mich umzubringen. Er war deswegen sehr wütend. Ich vermute, weil er, verständlicherweise, nicht das Gefühl hatte, mich fast umgebracht zu haben.", fügte sie noch hinzu.

Regisseur des Films entschuldigt sich
Tarantino äußerte sich wenig später dazu. Es tut ihm sehr leid,
was damals passiert ist. "Es brach mir mein Herz. Jenseits davon, dass es zu den Dingen gehört, die ich am meisten in meiner Karriere bereue, bereue ich es am meisten in meinem Leben", sagte er gegenüber "Deadline".

Thurman beschuldigt auch Weinstein
Aber nicht nur Tarantino gibt sie die Schuld an dem Unfall, sondern auch dem US-Produzenten Harvey Weinstein, seinen Anwalt und der Agentur CAA. Sie behauptet, er habe den Unfall vertuscht. "Sie haben es geleugnet, Beweise vernichtet und haben bezüglich des dauerhaften Schadens gelogen, den sie verursacht haben und haben dann entschieden, mich zu unterdrücken", schreibt sie.

Hier die Original-Szene

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michi am 07.02.2018 07:09 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt da ein Wort, das heisst "NEIN"

    Nur das hätte sie sagen müssen. Niemand anderes hat Schuld ausser sie. Wenn sie geldgierig ist, dann ist das ihr Problem. Wenn sie nicht Auto fahren kann, dann ist das auch ihr Problem. Ich fahr mit Sicherheit nicht mit Höchstgeschwindigkeit durch einen Wald. Da können sie mir zahlen was sie wollen.

  • stealth71 am 07.02.2018 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau solche Outings

    sind es, die wirkliche Opfer verhöhnen. Erstmal 15 Jahre warten, ok aber das ist halt die Basis von me2. Aber wichtiger, wenn der Produzent so ein Ekel war, der Regisseur sie genötigt hat, zu fahren, warum hat sie dann noch bei weiteren Filmen mit beiden mitgemacht. Ohne großes Outing, hätte sie das ohne Probleme aus moralischen Gründen ablehnen können. Hat sie aber nicht, des Geldes wegen und das macht auch die ganze me2 Sache so heuchlerisch und ist eigentlich eine zweite Verletzung von wirklichen Opfern

Die neusten Leser-Kommentare

  • stealth71 am 07.02.2018 13:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau solche Outings

    sind es, die wirkliche Opfer verhöhnen. Erstmal 15 Jahre warten, ok aber das ist halt die Basis von me2. Aber wichtiger, wenn der Produzent so ein Ekel war, der Regisseur sie genötigt hat, zu fahren, warum hat sie dann noch bei weiteren Filmen mit beiden mitgemacht. Ohne großes Outing, hätte sie das ohne Probleme aus moralischen Gründen ablehnen können. Hat sie aber nicht, des Geldes wegen und das macht auch die ganze me2 Sache so heuchlerisch und ist eigentlich eine zweite Verletzung von wirklichen Opfern

  • Michi am 07.02.2018 07:09 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt da ein Wort, das heisst "NEIN"

    Nur das hätte sie sagen müssen. Niemand anderes hat Schuld ausser sie. Wenn sie geldgierig ist, dann ist das ihr Problem. Wenn sie nicht Auto fahren kann, dann ist das auch ihr Problem. Ich fahr mit Sicherheit nicht mit Höchstgeschwindigkeit durch einen Wald. Da können sie mir zahlen was sie wollen.