Wahlbefragung

04. März 2018 18:07; Akt: 04.03.2018 18:31 Print

Kärntner hätten lieber Rot-Türkis als Rot-Blau

Die Wahltagsbefragung zeigt Kurioses: Die Wähler wünschen sich lieber Rot-Türkis als Rot-Blau. Und: ÖVP-Wähler ziehen die SPÖ der FPÖ vor.

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Der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser in der SPÖ-Wahlzentrale in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. SPÖ-Bundesparteichef Christian Kern (l.) und der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser jubeln in der SPÖ-Wahlzentrale in Klagenfurt nach der ersten Hochrechnung. SPÖ-Bundesobmann Christian Kern (l.) und der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser jubeln in der SPÖ-Wahlzentrale in Klagenfurt nach der ersten Hochrechnung. FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann (M.) gratulierte SPÖ-Wahlsieger Peter Kaiser (l.) - zum Wohlgefallen von SPÖ-Bundesparteichef Christian Kern FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann (l.) und FPÖ-Parlaments-Klubobmann Johann Gudenus in der FPÖ-Wahlzentrale in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann (l.) und FPÖ-Parlaments-Klubobmann Johann Gudenus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Grünen-Spitzenkandidat Rolf Holub in der Grünen-Wahlzentrale in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Grünen-Spitzenkandidat Rolf Holub in der Grünen-Wahlzentrale in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann (l.) durfte sich über deutliche Zugewinne für die Blauen freuen. FPÖ-Klubchef Johann Gudenus gratulierte ihm als erster. FPÖ-Chef Gernot Darmann (l.) und Team Kärnten-Spitzenkandidat Gerhard Köfer im Rahmen eines TV-Einstieges im Landhaus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Team Kärnten-Spitzenkandidat Gerhard Köfer im Rahmen eines TV-Einstieges im Landhaus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. SPÖ-Spitzenkandidat LH Peter Kaiser (r.) und ÖVP-Landesparteichef Christian Benger im Rahmen eines TV-Einstieges im Landhaus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. NEOS-Spitzenkandidat Markus Unterdorfer-Morgenstern im Rahmen eines TV-Einstieges im Landhaus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. SPÖ-Spitzenkandidat LH Peter Kaiser im Rahmen eines TV-Einstieges im Landhaus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. SPÖ-Spitzenkandidat LH Peter Kaiser im Rahmen eines TV-Einstieges im Landhaus in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger (l.) sowie Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger verfolgen die erste Hochrechnung in der ÖVP-Wahlzentrale in Klagenfurt. Der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser (M.) in der SPÖ-Wahlzentrale in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018 nach der ersten Hochrechnung. ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger (l.) sowie Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger in der ÖVP-Wahlzentrale in Klagenfurt anlässlich der ersten Hochrechnung. ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger sowie seine Frau Christiane in der ÖVP-Wahlzentrale in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der ersten Hochrechnung. ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger mit Ehefrau Christiane im Rahmen der Stimmabgabe in Griffen am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. ÖVP-Spitzenkandidat Christian Benger mit Ehefrau Christiane im Rahmen der Stimmabgabe in Griffen am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser nach seiner Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Ein Wähler am Weg in ein Wahllokal in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann vor seiner Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser mit seiner Frau nach seiner Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Grünen-Chef und Spitzenkandidat Rolf Holub mit seiner Frau Elvira vor seiner Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Eine Wählerin auf dem Weg zur Stimmabgabe in einem Wahllokal in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann nach seiner Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Grünen-Chef Rolf Holub mit seiner Frau Elvira im Rahmen seiner Stimmabgabe zur Landtagswahl in Kärnten am Sonntag, 4. Februar 2018, in Klagenfurt. FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darmann im Rahmen seiner Stimmabgabe zur Landtagswahl in Kärnten am Sonntag, 4. Februar 2018, in Klagenfurt. Der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser mit seiner Frau vor der Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Der Kärntner Landeshauptmann und SPÖ-Spitzenkandidat Peter Kaiser mit seiner Frau vor der Stimmabgabe in Klagenfurt am Sonntag, 4. März 2018, anlässlich der Kärntner Landtagswahl. Team Kärnten-Spitzenkandidat Gerhard Köfer und seine Frau Evelyn wählten in Spittal an der Drau. Team Kärnten-Spitzenkandidat Gerhard Köfer und seine Frau Evelyn wählten in Spittal an der Drau. Team Kärnten-Spitzenkandidat Gerhard Köfer und seine Frau Evelyn wählten in Spittal an der Drau.

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Welche Parteien sollen Ihrer Meinung nach in der nächsten Landesregierung vertreten sein? Diese Frage wurde den Kärntner Wählerinnen und Wählern von SORA gestellt. Quer über alle Parteien sprechen sich dabei 70 Prozent dafür aus, dass die SPÖ auf jeden Fall in der Regierung vertreten ist. Und auch, mit wem regiert werden soll, lässt sich ablesen.

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Insgesamt 2772 Teilnehmer

59 Prozent aller Wähler wünschen sich auch die ÖVP in einer Regierung, die FPÖ folgt mit einem großen Abstand und nur 39 Prozent der Wähler. Überraschend: Die Grünen wurden zwar kaum gewählt (3,1 Prozent) und flogen aus dem Landtag, fast jeder Dritte (31 Prozent) hätten sich die Grünen aber in der Regierung gewünscht. Zweistellige Zustimmung haben auch noch das Team Kärnten (14 Prozent) und die NEOS (10 Prozent).

FPÖ-Wähler für ÖVP, ÖVP-Wähler für SPÖ

Im Umkehrschluss sind die Wähler der jeweiligen Partei durchaus unterschiedlicher Meinung, wer neben ihrer Partei noch in der Regierung sein sollte. SPÖ-Wähler wünschten sich die ÖVP (47 Prozent) oder die Grünen (42 Prozent), die FPÖ rangiert in der roten Wählerschaft nur bei 11 Prozent. Die FPÖ-Wähler wünschen sich zu 71 Prozent die ÖVP, SPÖ und Team Kärnten (je 18 Prozent) sind weit hinten.

Interessant: Die türkis-blaue Liebe beruht zumindest unter den ÖVP-Wählern nicht auf Gegenseitigkeit. Sie würden lieber eine SPÖ (56 Prozent) als eine FPÖ (42 Prozent) in der Regierung sehen. Durchaus unterschiedlich sind auch die Themen, die die Wähler beschäftigt haben. Rot-Wähler diskutierten über Sozialleistungen (33 Prozent), Gesundheit und Pflege (30), Maßnahmen der Bundesregierung (29) oder Arbeitsplätze (28). ÖVP-Wähler setzten auf Wirtschaft (36) und Maßnahmen der Bundesregierung (31). Mehr als alles andere beschäftigte FPÖ-Wähler die Zuwanderung (66), Sicherheit (33) folgt mit Respektabstand.

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(rfi)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 04.03.2018 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Das glaube ich sofort...

    ... dass die Wähler der Freimaurer- und Bilderbergerpartei SPÖ eine Koalition mit der Freimaurer- und Bilderbergerpartei ÖVP bevorzugen würden ;) Nur so kann man maximale EU-Hörigkeit, maximale Steuergeldverschwendung/Verschuldung und minimales Mitspracherecht der Bevölkerung sicherstellen.

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  • Heimatland am 04.03.2018 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    zweitstärkste Kraft

    Wenn sie unbedingt Türkis in der Regierung haben wollten, dann hätten sie anders wählen sollen!

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  • Ehrlich am 04.03.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Kärtner wollen rot blau!

    Hätten die Kärtner rot- türkis gewollt, dann hätten die türkisen aber sicher höhere Werte bekommen. Deshalb ist diese Überschrift vor allem eines: unrealistisch und Wunschdenken!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • annabell am 05.03.2018 06:40 Report Diesen Beitrag melden

    das wahre leben setzt sich durch

    GRATULATION DEN KÄRNTNER-INNEN für ihre Wahl und der Spö zum Wahlerfolg und damit in Kärnten die Sonne aufgeht brauchen es keine zweit stärkste Kraft soviel zur fpö

    • Ehrlich am 05.03.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      @ annabell

      Irrtum! Die Sonne geht unter wenn weiter tausende islamische Männer uns Frauen hier ihre Traditionen aufdrängen, nämlich dass die Frauen Menschen zweiter Klasse sind und dem Mann zu gehorchen haben! Das ist das was Sozis und Grüne unterstützen! Für euch in Kärnten wird die Sonne bald untergehen!

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  • Angel66 am 04.03.2018 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Politiker haben zu ARBEITEN!

    Also...eines sollte schon auch klar sein!: Regierung ist kein Fußballverein!...egal ob Landes- oder Bundesregierung...das heißt: in aller erster Linie haben die Herren und Damen den Auftrag vom Volk zusammen zu ARBEITEN!.. den goldenen Mittelweg zu finden..den gemeinsamen roten Faden zu finden!...und für uns und nicht gegen uns..oder ausschließlich für sich selbst zu arbeiten!..Das Wohl des ursprünglichen Volkes und deren Wünsche hat bestmöglich umgesetzt zu werden!!..auch wenn es Brüssel/Merkel nicht passt.

  • Tex Wanke am 04.03.2018 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Sehr glaubwürdig

    diese Befragung...wenn es so wäre hätten wohl kaum bloß 2,1 % Neos gewählt, oder ?

  • Penelope am 04.03.2018 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Das glaube ich sofort...

    ... dass die Wähler der Freimaurer- und Bilderbergerpartei SPÖ eine Koalition mit der Freimaurer- und Bilderbergerpartei ÖVP bevorzugen würden ;) Nur so kann man maximale EU-Hörigkeit, maximale Steuergeldverschwendung/Verschuldung und minimales Mitspracherecht der Bevölkerung sicherstellen.

    • Alter Sack am 05.03.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

      Was ist mit den Freimaurern und der

      Bilderbergkonferenz? Wollen Sie uns nicht teilhaben lassen an ihrem Geheimwissen? Sprechen Sie sich aus, nicht jeder hier ist vertraut mit den neuesten Weltverschwörungstheorien der "Neuen"Rechten.

    • Penelope am 05.03.2018 09:09 Report Diesen Beitrag melden

      "Neue Rechte"

      Wennst schon so klug daherkommst dann erklär doch mal wieso die Demo gegen das Treffen 2015 in Österreich von linken Gruppierungen organisiert wurde? Zitat aus dem Standard-Artikel "Demonstration in Telfs: Wut auf "Bilderberger" eint sonst verfeindete Lager": "Die Organisatoren waren ein Bündnis aus Vertretern politischer Parteien (Grüne, Piraten, KPÖ) und Organisationen (unter anderem Attac)." Ups, das mit der "neuen Rechten" war wohl mal wieder ein Schuss ins Klo. Zum Thema Bilderberger empfehle ich neben dem Studium der Gästelisten (die @Wikipedia ist nicht vollständig) die Doku "Endgame".

    • Alter Sack am 05.03.2018 09:14 Report Diesen Beitrag melden

      Und warum glauben sie daß Alle

      bis auf die Rechten von den "Bilderbergern" gesteuert werden. Wer oder was garantiert ihnen denn daß ausgerechnet die antisoziale und bürgerfeindliche FPÖ nicht zur "Bilderbergerverschwörung" gehört? Das intellektuelle Defizit macht die Rechtsextremisten in jeder Diskussion zu Opfern eloquenter, gebildeter Menschen. Und es erklärt den extremen Hass der Rechtsextremisten auf die Gebildeten und Intellektuellen. Warum wollen Sie nicht erklären was Sie dazu denken?

    • Penelope am 05.03.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

      Leicht unfähig Wikipedia aufzurufen?!

      Was ist eigentlich das Problem? Kannst Google bedienen bzw. das nicht unbedingt "rechte" Wikipedia aufrufen? Zeige mal bitte einen einzigen FPÖ-Politiker der bei den Treffen dieser Kriegstreiber, Terrorunterstützer und Menschenrechtsbrecher teilgenommen hat? Freimaurer und Burschenschafter haben komplett andere ideologische Ausrichtungen, da gibt es keine Überschneidungen. Schau mal lieber weniger ORF und informiere dich unabhängig. Ein paar Arte-Dokus schauen wäre mal ein Anfang.

    • Penelope am 05.03.2018 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      @t&f

      Ich bin nicht besachwaltet und auch nicht vorbestraft. Wenn Sie Nix-Checker 5Ob45/17d meinen so handelt es sich um die Großmutter meines Lebensgefährten. Wenn man nichts weiß sollte man einfach die Klappe halten.

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  • Ehrlich am 04.03.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Kärtner wollen rot blau!

    Hätten die Kärtner rot- türkis gewollt, dann hätten die türkisen aber sicher höhere Werte bekommen. Deshalb ist diese Überschrift vor allem eines: unrealistisch und Wunschdenken!

    • pele am 05.03.2018 07:25 Report Diesen Beitrag melden

      naja

      im bund waren die blauen auch dritter und sind in der regierung. warum soll das in kärten nicht gehen das der dritte in die regierung kommt. oder messen sie mit zweierlei mass??? oder ist das die blaue logik??

    • Penelope am 05.03.2018 09:10 Report Diesen Beitrag melden

      @Pele

      Die SPÖ wollte nach der Nationalratswahl in Opposition gehen. Kurz-Kern bzw. Kern-Strache wäre aber eine lustige Kombination geworden ;)

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