Hofer färbt die Bahn um

08. Februar 2018 13:12; Akt: 08.02.2018 14:33 Print

Rote Aufsichtsräte werden gefeuert: So wird ÖBB blau

Der Aufsichtsrat der ÖBB wird umgebaut: Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) ersetzt bis auf eine Ausnahme alle Mitglieder.

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Der neue Aufsichtsrat der ÖBB wird am 2. März seine konstituierende Sitzung abhalten. Schon am Freitag fixiert eine Hauptversammlung die neue Besetzung.

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Nur einer darf bleiben: Hagelversicherungs-Manager Kurt Weinberger. Der Austausch beginnt schon an der Spitze. ÖBB-Aufsichtsratspräsidentin Brigitte Ederer muss zugunsten von Arnold Schiefer weichen. Der blaue Burschenschafter ist langjähriger ÖBB-Manager und derzeit Vorstand der Bank Heta Asset Resolution.

Auch Ex-Verkehrsministerin dabei

Ebenfalls auf der Liste: Ex-FPÖ-Verkehrsministerin Monika Forstinger und der ehemalige FPÖ-Politiker Norbert Gugerbauer (Rechtsanwalt und Experte für Kartellrecht).

Dazu kommen Barbara Kolm (Chefin des Hayek-Instituts), Karl Ochsner (Geschäftsführer eines Wärmepumpen-Unternehmens) und Andreas Reichhardt (Generalsekretät des Infrastrukturministeriums).

Kurt Weinbergers Rechtsanwältin Cattina Leitner zieht für die ÖVP in den Aufsichtsrat ein.

Hofer über die ÖBB

"Die ÖBB sind der wichtigste Player im öffentlichen Verkehr. Das Hauptaugenmerk liegt auf zufriedenen Kunden und motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern", so Hofer zur Zukunft der ÖBB. " Pünktlichkeit und Qualität der Dienstleistung haben oberste Priorität. Ich will das Angebot im öffentlichen Verkehr verbessern und gute Angebote sowohl im Personen- wie auch im Güter-Verkehr für Kunden zu erstellen."

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • erica27 am 08.02.2018 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War immer so

    Es hat doch eh jede Regierung umgefärbt. Also keine Aufregung!

  • Michael F am 08.02.2018 15:24 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Super !!! Weiter so !!! Als nächstes bitte den roten ORF !!!! Der wrabetz und Co sind schon lange reif gekündigt zu werden !!!!

  • Penelope am 08.02.2018 16:03 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Leute dabei

    Das ist doch völlig in Ordnung. Es wird ja nicht der Vorstand ausgetauscht sondern nur der Aufsichtsrat... die meisten die sich darüber aufregen wissen wahrscheinlich nicht einmal den Unterschied. Und falls sich wer wieder darüber brüskieren muss, dass da ein Burschenschafter dabei ist: Der Vorstandsvorsitzende der ÖBB ist SPÖ-Mitglied und Freimaurer, das stört ja auch niemanden...

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hansi Müller am 09.02.2018 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Parteizugehörigkeit

    Bei mir dürften solche Posten nur Leute besetzen die keiner Partei angehören sondern durch Leistung für den Posten geeignet sind. Des weiteren könnte man sicher mindestens 1/4 der Posten streichen

  • SE71 am 09.02.2018 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    Das Parteibuch Zählt

    wie Wichtig ein Aufsichtsrat in Österreich ist hat man ja bei der Bawag gesehen. Die Bank macht 1.5 Milliarden Verlust und dem Aufsichtsrat fällte es nicht auch weil es ihnen der Vorstand nicht erklärt hat. Jetzt bekommen halt ein paar Andere Österreicher fürs nichts tun bezahlt, das ist Politik. Und das in Staats bzw. Staatsnahen Betrieben das Parteibuch zählt ist absolut nichts neues sonst hätten die Vorgänger Aufsichtsräte auch keinen Posten bekommen.

  • Endlich am 09.02.2018 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Fähige Leute

    Gut so. Die roten Dilettanten und Parteibuchgünstling gehören endlich durch kompetente Leute ersetzt. Aber keine Sorge, für Frau Ederer und Co. wird die Partei schon ein angemessenes Platzerl finden.

  • lucifer troll am 09.02.2018 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    fiese wahrheit

    das öbb problem : 15 bürollos,kontrollos,überwachos,dokumentieros,hubs,bereichsleitern und sonstigen veritablen nichtstuern.. schauen, nerven,kontrollieren,überprüfen 2 hackler im ausführenden betriebsdienst im turnusdienst-,die eigentlichen eisenbahner-bis die 15 betriebsbremsen einen arbeitsnachweis für sich gefunden haben. wenn das Verhältnis umgekehrt wird sind ALLE probleme gelöst .

  • TantePolly am 09.02.2018 08:47 Report Diesen Beitrag melden

    Gemessen an Kern sind die roten Genossen

    im Aufsichtsrat vermutlich ebenso entbehrlich. Jedenfalls werden die neuen Aufsichtsratmitglieder sicherlich nicht mehr einem Schleppertransport zustimmen.