Staatsbesuch in China

12. April 2018 10:18; Akt: 12.04.2018 10:22 Print

Heute machen wir einen Panda zum Wiener

von Christian Nusser - Heute besucht die größte Delegation aller Zeiten den Dujiangyan Panda Park. Ein neues männliches Exemplar ist dem Tiergarten Schönbrunn fast sicher.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Als Anna Cäcilia Pföß (7) zur Geige griff, war es um Chinas Staatspräsident Xi Jinping geschehen. In die Hand versprach er Bundespräsident und Bundeskanzler, Österreichs Wunsch nach einem Pandamännchen "wohlwollend zu prüfen". Aus dem Diplomatischen übersetzt heißt das: Wir bekommen einen.

Umfrage
Ihre Meinung zum größten Staatsbesuch in Österreichs Geschichte?
34 %
62 %
4 %
Insgesamt 831 Teilnehmer

Fu Baos neue Heimat

Heute besuchen Van der Bellen & Co. den Dujiangyan Panda Park, 55 Kilometer außerhalb von Chengdu, 51 Hektar groß (etwa dreimal der Tiergarten Schönbrunn). Rund 170 Pandas leben hier, unter ihnen auch Fu Bao, der in Wien geboren wurde. Da wird der neue Star für Wien herkommen.

Bereits gestern reiste die Delegation nach Chengdu an, zunächst mit einem High-Speed-Zug. 25.000 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecke wird China bald haben, bis zu 320 km/h sind die Züge schnell. 2008 wurde mit dem Bau begonnen – nur, damit man einmal die Dimensionen versteht.

Plüsch-Pandas

Im Flieger ging es dann nach Chengdu, wo Präsident, First Lady Doris Schmidauer (besuchte danach solo ein SOS Kinderdorf) und Kanzler Sebastian Kurz je einen Plüsch-Panda in die Hand gedrückt bekamen. Auch in Chengdu geht es vor allem ums Geschäft.

91 Millionen Menschen wohnen in der Region Sichuan, und es werden noch mehr. In den nächsten 15 Jahren wird man eine komplett neue Stadt aus dem Boden stampfen. Sechs Millionen Menschen sollen dann dort leben. In China ist eben alles nicht nur ein bisschen größer, manches geht auch schneller.

Alle Storys von Christian Nusser aus China:

>> Pandabub zum Finale einer bärigen China-Reise

>> Private Notizen aus Vienna im Davos von Hawaii

>> Birkenpollen und ein unterschlafener Präsident

>> In Chinas Silicon Valley sind sogar Kühe digital

>> Wer bei Rot über die Ampel geht, kommt in die Hölle

>> Marschmusik und jubelnde Kinder für Van der Bellen

>> Tofupaste, Tränen und eine Einladung nach "Odili"

>> Obacht, Herr Präsident, das ist Chinas First Lady

>> Peking, Klogenfuat und die Frage: "Wo ist da Hofer?"

>> VdB schenkt Chinas Präsidenten eine Schijacke

>> Bellen, Peng, Pandas: Jetzt sind wir 1 Woche China

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Prt am 12.04.2018 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    Gelber Panda

    Das wird ur schnell ein Rauchgelber antirauch Panda Bär

  • Max Mustermann am 12.04.2018 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kondome für China

    "91 Millionen Menschen wohnen in der Region Sichuan, und es werden noch mehr." Vielleicht könnte Österreich sich mit Kondomlieferungen für die Pandas revanchieren.

  • Bimbo am 12.04.2018 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Bald wieder daheim

    Viele Probleme warten auf Lösung.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • rotneindanke am 13.04.2018 19:14 Report Diesen Beitrag melden

    Heute machen wir einen Panda zu Wiener.

    Stimmt nicht ... 1958 bekam er die österreichische Staatsbürgerschaft und vor 1980 kam er nach Wien und wurde Wiener.

  • Bimbo am 12.04.2018 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Bald wieder daheim

    Viele Probleme warten auf Lösung.

  • Prt am 12.04.2018 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    Gelber Panda

    Das wird ur schnell ein Rauchgelber antirauch Panda Bär

  • Max Mustermann am 12.04.2018 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kondome für China

    "91 Millionen Menschen wohnen in der Region Sichuan, und es werden noch mehr." Vielleicht könnte Österreich sich mit Kondomlieferungen für die Pandas revanchieren.