BUWOG-Prozess

10. Januar 2018 17:12; Akt: 10.01.2018 17:25 Print

Video: So erklärt Grassers Anwalt "Lüge" Hocheggers

Grasser-Anwalt Manfred Ainedter erklärt im Video seine Beweise, die Hocheggers Teilgeständnis widerlegen sollen.

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Grasser-Anwalt Manfred Ainedter ließ am Nachmittag seine "Bombe" platzen. Anwalt Amir Ahmed und Anwalt Michael Dohr vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Die Angeklagten (v.l.) Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton, Karl Petrikovics und Peter Hochegger vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Der Angeklagte Peter Hochegger vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Angeklagter Karl-Heinz Grasser vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Angeklagter Ex-Immofinanz-Vorstand Christian Thornton und Anwalt Lukas Kollmann vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Anwalt Leonhard Kregcjk vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Angeklagter Karl-Heinz Grasser vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Anwalt Herbert Eichenseder vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Die Staatsanwälte Alexander Marchart und Gerald Denk vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht. Der Angeklagte Gerald Toifl, der Angeklagte Georg Starzer und Anwalt Herbert Eichenseder vor Beginn des Strafprozesses wegen Bestechungs-und Untreueverdachts bei der Buwog-Privatisierung und des Linzer Terminal Towers, am Mittwoch, 10. Jänner 2018, im Großen Schwurgerichtssaal am Wiener Straflandesgericht.

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Am 9. Prozesstag in der Causa Buwog und Terminal Tower platzte die Bombe der Verteidigung. Grassers Anwälte konfrontierten den teilgeständigen Hochegger mit angeblichen Beweisen, die seine Aussagen widerlegen würde. Lesen Sie alle Infos dazu!

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In einer Prozesspause erklärte Anwalt Manfred Ainedter nur wenige Minuten nach dem Paukenschlag gegenüber "Heute", was es damit auf sich hat. Die Konto-Nummern, die Hochegger auf dem Zettel des Bankberaters W. gesehen haben will, könne es gar nicht gegeben haben. Denn die Konten seien zu dem Zeitpunkt an dem Hochegger sie gesehen haben will, noch gar nicht eröffnet gewesen, so Ainedter.

Hocheggers Erklärung dafür: Der Inhalt seiner Aussage, nämlich dass er die drei Konten gesehen und erklärt bekommen habe, wem sie gehören, stimme. Der Zeitpunkt aber (er sagte zunächst September 2005, die Konten wurden aber erst danach eröffnet) könne auch später gewesen sein.

"Warum ist das so schwer zu glauben, dass er lügt?", fragt Ainedter in der Prozess-Pause und erklärt im Video, warum Hochegger unglaubwürdig ist:

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(csc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter am 10.01.2018 17:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wird leider nicht passieren!

    Es gehören ALLE, überhaupt Grasser, mit aller Härte des Gesetzes bestraft! Aber das ist leider nur mein Wunsch und wird sicher nicht passieren! Außerdem ist der ganze Prozeß nur eine Farce und kostet dem Steuerzahler, also uns, noch mehr Geld!

    einklappen einklappen
  • Paul am 10.01.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

    Also,

    ich wünsch niemanden, dass er ins Gefängnis kommt! Aber okay, in diesem Fall mach ich zwei, drei Ausnahmen...

  • Helmut am 10.01.2018 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr Star-Anwalt

    Ainedters Methode: Angriff ist die beste Verteidigung. Muss ja nicht stimmen, aber der Zeuge wird verunsichert.,

Die neusten Leser-Kommentare

  • und wer erklärt uns am 11.01.2018 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    dass der ach so tolle anwalt

    von grassers gnaden bzw. mit unmengen von schmiergeldern bezahlte rechtsverdreher unglaubwürdig ist ?

  • AuchneMeinung am 11.01.2018 09:31 Report Diesen Beitrag melden

    Manche Berufsgruppen haben einen

    Vorteil! Man sieht bereits im Gesicht die ganze Wahrheit!

  • Fred von Jupiter am 11.01.2018 07:07 Report Diesen Beitrag melden

    Gauner zum Quadrat

    Spaßig. Die Kontonummer ist zwar richtig, aber das Konto, auf dem das Geld dann war, wurde erst später eröffnet. Und woher wusste Hochegger die Kontonummer mitsamt dem Erlag? Ainedter sucht verzweifelt Ausflüchte.

  • Wonderer am 11.01.2018 02:31 Report Diesen Beitrag melden

    lasst mal das gericht entscheiden

    wir sollten keine verurteilungen hier aussprechen. ich bin der meinung dass es wohl das gericht machen muss. wenn die richterin einen begründeten zweifel sieht dann muss ein freispruch kommen. so ist das gesetzt und wir sollten uns nicht verleiten lassen über dem gesetz zu stehen.

  • TantePolly am 10.01.2018 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    Die Gespräche von Ainedter mit Schöffen

    deuten darauf hin, dass er von Grassers Schuld überzeugt ist und nur mehr auf ein technisches KO durch Mangel an Schöffen setzt. Wenn er nämlich durch seine Recherchen über die Schöffen genug davon als befangen ablehnen kann und vielleichtt auch noch einige durch Krankheit ausfallen, dann endet der Prozess ohne Ergebnis.

    • The Toster am 11.01.2018 00:34 Report Diesen Beitrag melden

      Nun, ich glaube eher,...

      Dass er daddurch die Schöffen verunsichern wollte, denn indirekt steckt die Drohung dahinter, dass er damit unangenehme Dinge des Privatlebens zufällig an die Öffentlichkeit gelangen könnten, oder der Jobsuchende Verwandte geschnitten werden könne, wenn der Schöffe nicht im Sinne des Mandanten (Grasser) urteilen... Die Schöffen haben da das einzig Richtige getan, gleichzeitig gehört diesem Winkeladvokaten sofort die Zulassung entzogen!

    • DaOideKarl am 11.01.2018 18:57 Report Diesen Beitrag melden

      Hochachtung für den Mut der Schöffin!

      Und im selben Maße Abscheu vor dem Rechtsverdreher. Hoffentlich findet sich die gerechte Strafe für ihn und seinen hübschen Klienten. Obwohl bei unserer Jusitz . . .

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