Umweltminister Rupprechter

16. November 2017 05:00; Akt: 15.11.2017 20:27 Print

"Werden gegen Atomenergie kämpfen"

Umweltminister Rupprechter betonte gestern in Bonn, dass Österreich den EU-Ratsvorsitz auch dem Kampf gegen Atomenergie widmen werde.

Umweltminister Andrä Rupprechter auf der UN-Klimakonferenz in Bonn im Gespräch mit Anti-Atom-Aktivisten (Bild: Robert Strasser) (Bild: zVg)

Umweltminister Andrä Rupprechter auf der UN-Klimakonferenz in Bonn im Gespräch mit Anti-Atom-Aktivisten (Bild: Robert Strasser) (Bild: zVg)

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Der VP-Umweltminister traf in Bonn auch Vertreter von Anti-Atom-NGOs. "Wir werden unseren Ratsvorsitz 2018 dazu nutzen, gegen Atomenergie zu kämpfen", so Rupprechter. Atomenergie sei keine nachhaltige Energieform, hinterlasse der nächsten Generation nuklearen Abfall.

"Mehr Mittel für Klimafonds"

Atomexperte Reinhard Uhrig von Global 2000 gab dem Minister gleich eine Forderung mit: Österreich müsse die jährlichen Mittel für den "Green Climate Fund" der UN, mit dem etwa Projekte zur Reduktion von CO2-Emissionen finanziert werden, auf 28 Mio. € verdreifachen. Rupprechter dazu: "Solange die Koalitionsverhandlungen nicht abgeschlossen sind, werden wir keine Aussagen zu budgetären Fragen machen."

Österreich habe aber von 2013 bis 2016 jährlich zwischen 130 und 190 Mio. Euro internationale Klimaförderungen investiert.
Auch Thema in Bonn: das neue Klimaschutz-Ranking der Umweltorganisation Germanwatch. Darin liegt Österreich nur auf Platz 35 von 57 Staaten. Rupprechter: "Das ist lächerlich." So liege etwa Frankreich (15.), das mehr als 50 % Strom aus Atomenergie beziehe, vor uns. Sieger: Schweden, das fünf neue AKWs plant.

Österreichs Klimaziel, bis 2030 den CO2-Ausstoß um 36 % zu reduzieren, sei "ambitioniert, aber machbar". Bis 2020 werde man 16 % reduziert haben.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Atomar am 16.11.2017 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    AKW-Frankreich

    Krass! Ist unserem Minister schon bekannt, dass wegen dem E-Autowahnsinn Frankreich seine Atomindustrie als gerettet betrachtet?

  • Tanja am 16.11.2017 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    natürlich

    Wer von der Erdöl Lobby finanziert wird, kämpft selbstverständlich gegen die Atomkraft.

  • silver. am 16.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach gestrickt

    Hätte der Minister eine Ausbildung in den Naturwissenschaften abgeschlossen, würde er sich für LFTR Reaktortechnik (Flüssigsalzreaktoren) einsetzen, denn diese saubere Energie ist die Zukunft von morgen - nix supergau hier. Weder Wasser noch Wind oder Solar im jetzigen Stadium werden unseren Energiehunger sättigen.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tanja am 16.11.2017 14:54 Report Diesen Beitrag melden

    natürlich

    Wer von der Erdöl Lobby finanziert wird, kämpft selbstverständlich gegen die Atomkraft.

  • silver. am 16.11.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach gestrickt

    Hätte der Minister eine Ausbildung in den Naturwissenschaften abgeschlossen, würde er sich für LFTR Reaktortechnik (Flüssigsalzreaktoren) einsetzen, denn diese saubere Energie ist die Zukunft von morgen - nix supergau hier. Weder Wasser noch Wind oder Solar im jetzigen Stadium werden unseren Energiehunger sättigen.

    • Wolfgang Winkler am 17.11.2017 08:40 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      der Herr Minister ist dank seines Netzwerkes (div.Bünde in der Bauernschaft) Minister geweorden und nicht weil er was versteht von seinem Job

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  • Atomar am 16.11.2017 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    AKW-Frankreich

    Krass! Ist unserem Minister schon bekannt, dass wegen dem E-Autowahnsinn Frankreich seine Atomindustrie als gerettet betrachtet?