Kritik an 12-Stunden-Tag

03. Juli 2018 08:33; Akt: 03.07.2018 08:53 Print

Mehr Arbeit, aber weniger Geld für Kinderbetreuung

Der 12-Stunden-Tag sorgt weiter für Wirbel: Der Bund will offenbar weniger für Kindergärten ausgeben als bisher.

 (Bild: imago stock & people)

(Bild: imago stock & people)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Im Nationalrat wird am Donnerstag die umstrittene Arbeitszeit-Flexibilisierung beschlossen.

Umfrage
Würden Sie eine Volksabstimmung gegen den 12-Stunden-Tag unterschreiben?
48 %
47 %
5 %
Insgesamt 3766 Teilnehmer

Derzeit besuchen schon 94 Prozent aller Drei- bis Fünfjährigen einen Kindergarten. Es brauche nur noch einen Ausbau für die Unter-Drei-Jährigen, das wirke sich auf die Budgetplanung aus, sagte Familienministerin Bogner-Strauß (ÖVP) in Ö3. Wegen der flexibleren Arbeitszeit sollten die Kindergärten auch flexibler geöffnet haben, fordert sie.

"Zuschläge weiter bezahlen!"

Kritik kommt auch von der Arbeiterkammer (AK): Bisher wurde die Ausweitung der Arbeitszeit durch Betriebsvereinbarungen geregelt, die sollen durch das neue Gesetz wegfallen. "Die Betriebsräte hatten die Möglichkeit, faire Bedingungen zu verhandeln", so AK-Direktor Klein im Ö1-Morgenjournal. Die Vereinbarungen könnten nun gekündigt werden. "Das ist eine gewollte Vereinfachung", so Arbeitsrechtler Schrank. Bisher übliche Zuschläge müssten aber weiter bezahlt werden, betonte Schrank.

Indes fordert SPÖ-Chef Christian Kern eine Volksabstimmung zum Thema.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ba am 03.07.2018 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Ich geb meine Kinder bestimmt nicht unter 3 in den Kindergarten. bekomm ja keine um sie gleich wieder abzuschieben und fremdbetreuen zu lassen. besser wäre karenzgeld bis zum 3. Geburtstag des Kindes

    einklappen einklappen
  • Max Mustermann am 03.07.2018 10:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wunschkonzert für die Industrie

    Wundert das jetzt wen?

    einklappen einklappen
  • zimpo am 03.07.2018 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Blaue G'schichtldrucker

    Die FPÖ ist eine richtig soziale Partie - dank der blauen Mandate und ihrer Stimmen wird Folgendes im Sinne der Arbeitnehmer umgesetzt: "". Entschuldigung, ich hab vergessen, dass die FPÖ jetzt eine Industriellen-Partei ist: CETA kommt, 12 h-Tag/60 h-Woche kommt, Sozialleistungen wurden gekürzt, strengeres Auto-Pickerl, AUVA wird abgeschafft, Arbeitnehmer-Vertreter bei den GKK werden geschwächt (Beamte haben nichts zu befürchten), weniger Kinderbetreuung, uvm. Danke FPÖ - Die asoziale Industriellen-Partei!

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • zimpo am 03.07.2018 14:35 Report Diesen Beitrag melden

    Blaue G'schichtldrucker

    Die FPÖ ist eine richtig soziale Partie - dank der blauen Mandate und ihrer Stimmen wird Folgendes im Sinne der Arbeitnehmer umgesetzt: "". Entschuldigung, ich hab vergessen, dass die FPÖ jetzt eine Industriellen-Partei ist: CETA kommt, 12 h-Tag/60 h-Woche kommt, Sozialleistungen wurden gekürzt, strengeres Auto-Pickerl, AUVA wird abgeschafft, Arbeitnehmer-Vertreter bei den GKK werden geschwächt (Beamte haben nichts zu befürchten), weniger Kinderbetreuung, uvm. Danke FPÖ - Die asoziale Industriellen-Partei!

    • Fritz am 03.07.2018 16:02 Report Diesen Beitrag melden

      Sie habe wen vergessen...

      Danke für die klaren Worte! Aber nicht vergessen, auch die (neue) ÖVP ist mit Schuld daran.

    einklappen einklappen
  • DaKoarl am 03.07.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Die gute alte Zeit

    Nicht nur das 12h Arbeit um 100 Jahre zurückwirft sondern auch da gehts es wieder ganz klar zurück in das Schema, Frau=Mutter=daheim nur für Kindererziehung und Haushalt. Mann geht arbeiten.

  • Profiler am 03.07.2018 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Realitäten

    Eine simple Rechnung für Kurz und Strache. Unser Kindergarten im Ort schließt um 13:00 seine Pforten. Wenn der Bund, so wie geplant weniger für den Ausbau der Kinderbetreuung ausgibt, dann wird es hier sicher keine längeren Öffnungszeiten geben. Eine Mutter kann also beruhigt freiwillig 12 Stunden arbeiten gehen. Gut. 12 Stunden Arbeitszeit, eine halbe Stunde Mittag, eine halbe Stunde Anfahrtszeit zur Arbeit. Besagte Mutter muss also um Mitternacht anfangen zu arbeiten, um dann ihr Kind um 13.00 abzuholen.

    • Zyniker am 03.07.2018 18:06 Report Diesen Beitrag melden

      Der Wählerwille

      Ist das wichtig? Die Wähler der Regierungsparteien wollen das so.

    einklappen einklappen
  • Theodor Körner am 03.07.2018 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    noch nie gearbeitet, aber groß reden

    Ich weiß das ist nicht populär, aber diese Regierung besteht aus Unmenschen. Eigentlich bald ein Fall für das Strafrecht.

    • Kritischet Geist am 03.07.2018 13:47 Report Diesen Beitrag melden

      Wo bleibt die Justiz?

      Genau. Zeit wirds.

    einklappen einklappen
  • Ba am 03.07.2018 11:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Ich geb meine Kinder bestimmt nicht unter 3 in den Kindergarten. bekomm ja keine um sie gleich wieder abzuschieben und fremdbetreuen zu lassen. besser wäre karenzgeld bis zum 3. Geburtstag des Kindes

    • Todo am 03.07.2018 11:45 Report Diesen Beitrag melden

      Kinder brauchen ihre Eltern!

      Ganz meine Meinung!

    • Tine am 03.07.2018 12:21 Report Diesen Beitrag melden

      @Ba

      Am besten heutzutage gar nicht in den Kindergarten! Dort lernen sie nur, sich den Mohammedanern zu unterwerfen und bringen deren Ungeziefer mit nach Hause!

    einklappen einklappen