Unkündbare Beamte:

17. April 2018 05:30; Akt: 16.04.2018 17:09 Print

2 Mio. für ‚weiße Elefanten‘ im Kanzleramt

Die SPÖ kritisiert: Politische Umbesetzungen im Bundeskanzleramt würden den Steuerzahler rund zwei Millionen Euro pro Jahr kosten.

Das Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz. (Bild: Lisi Niesner)

Das Bundeskanzleramt am Wiener Ballhausplatz. (Bild: Lisi Niesner)

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Die SPÖ übt heftige Kritik an einer „politischen Welle der Personalsäuberung“ im Bundeskanzleramt. So gebe es mittlerweile mehrere hochbezahlte Beamte, die durch andere ersetzt worden seien. Darunter etwa zwei frühere Sektionschefs, aber auch die Ex-Personalchefin des Kanzleramts sowie die frühere Leiterin des Personalreferats und die Ex-Präsidialchefin im Familienressort. All diese Beamten haben jetzt ihre Büros im Amalientrakt der Hofburg.

"Weiße Elefanten" kosten Staat rund zwei Millionen Euro pro Jahr

Dort sitzt mittlerweile auch Ex-Landwirtschaftsminister Rupprechter (VP), der jetzt Spezialbeauftragter der Regierung für Österreichs EU-Ratsvorsitz ist. „Die monatlichen Kosten Gehaltskosten all dieser ,weißen Elefanten‘ liegen bei rund 150.000 Euro. Das macht rund zwei Millionen Euro pro Jahr – ein krasser Fall von Verschwendung im System“, kritisiert SP-Vizeklubchef Drozda. Weiße Elefanten oder Albino-Elefanten stellen eine sehr seltene Anomalie im Tierreich dar. „Im österreichischen Sprachgebrauch geht es dabei weniger um den Tiergarten Schönbrunn als um parteipolitische Umbesetzungen“, so Drozda.

(bob)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 17.04.2018 07:32 Report Diesen Beitrag melden

    Umbesetzung ist verständlich

    Genau das ist das Problem der parteipolitischen Besetzung von Beamtenstellen. Der Minister oder Kanzler ist ja immer nur die Gallionsfigur eines Ministeriums oder Kanzleramts. Der hat zwar die Richtlinienkompetenz, aber die eigentliche Arbeit verrichten seine Referenten und Staatssekretäre. Wenn diese Mitarbeiter nicht loyal für die Ziele des Ministers arbeiten oder Informationen an ihre Partei weitergeben, werden die politischen Ziele des Ministers blockiert. Ganz klar also, dass er umbesetzen wird. Die Kosten der Umbesetzung sind mM nach geringer als die Folgekosten von Sabotage.

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  • Tyson787 am 17.04.2018 07:16 Report Diesen Beitrag melden

    Trotzdem no weiter cash..

    Lauter unnötige Politiker die weiter am Futtertrog sitzen und Computerspielen.Wäre alles zum einsparen und weniger Belastung für den Staat.

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  • Marie am 17.04.2018 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    ???????

    Wie viele milliarden kosten uns die leute die man illegal nach österreich eingeladen hat?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • realisthoch3 am 17.04.2018 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ wagt Kritik?

    Und was machte die SPÖ jahrzehntelang???Wie viel Geld wurde alleine in Wien verprasst???Siehe KH Nord? Die SPÖ hat doch nur Angst vor weiteren Aufdeckungen.

  • Emanuela am 17.04.2018 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Ich fasse es nicht

    SPÖ kritisiert sinnvolle Ausgaben in der Regierung und halten sie für unnötig. Ich frage mich wieviele Millionen an Steuergeldern hat die SPÖ allein wohl am Krankenhaus Nord verschwendet?

    • Lupo am 17.04.2018 11:43 Report Diesen Beitrag melden

      Blödeste Argumentation

      was es gibt - ablenken von einer unnötigen Sache durch eine Andere - leicht durchschaubare Parteipropaganda. Wieviele Cent bekommens für so ein dämliches Post.

    • Kritischer Geist am 17.04.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

      @Lupo

      Haben Sie auch Argumente oder nur Worthülsen?

    • lupa am 17.04.2018 20:53 Report Diesen Beitrag melden

      @lupo

      Durch und durch ein spö-Fan, hat sicher auch das dirty campainging gutgeheissen, der Lupo.

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  • Der_liebe_Augustin am 17.04.2018 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    und wer zahlt die politpensionen

    die uns ein vielfaches kosten und deren empfänger lukrative beraterjobs ua. in russland mit nochmals weit höherem einkommen haben ? eh' schon wissen: wir das stimmvieh !

  • Raphael am 17.04.2018 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    SPÖ versteht nix richtig Wirtschaften.

    Liebe SPÖ, es ist gut dass jetzt einige Euro mehr für zusätzliche Fachkräfte im Bundeskanzleramt ausgegeben wird. Denn diese Fachkräfte sorgen dafür dass Geld tausendfach durch kluge Maßnahmen zurückkommt, zum Beispiel durch Stopp der illegalen Einwanderung usw.

  • Marie am 17.04.2018 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    ???????

    Wie viele milliarden kosten uns die leute die man illegal nach österreich eingeladen hat?

    • Koarl am 17.04.2018 08:43 Report Diesen Beitrag melden

      Thema?

      Sind sie selbst ein weißer Elefant, dass sie so ungeschickt versuchen, vom Thema abzulenken?

    • Korbi am 17.04.2018 10:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marie

      wer hat sie denn konkret eingeladen? sie meinen mit Österreichischen Waffen aus ihrem Land vertrieben.

    • Surmi... am 17.04.2018 10:39 Report Diesen Beitrag melden

      @Marie

      Und wieviel kostet uns der von der FPÖ herbeigeführte Beinahe Bankrott Kärntens und der damit zusammenhängende Hypo-Alpe-Adria-Skandal? Diese Beamten sind übrigens nicht die einzigen Hochbezahlten, die ohne Gegenleistung, weil man sie aufgrund der FPÖ-Freunderlwirtschaft nicht lässt, viel Geld bekommen...

    • Kritischer Geist am 17.04.2018 11:47 Report Diesen Beitrag melden

      @Surmi

      Erstens wurden die Haftungen mit Einverständnis von SPÖ, ÖVP und Grünen eingegangen, die sich heute von ihrer Verantwortung abputzen wollen. Und zweitens wurde der Schaden für den Steuerzahler erst durch die linksozialistische Verstaatlichung der Hypo verursacht, den die Hypo-Untersuchungskommission eindeutlich als überflüssig eingestuft hat.

    • Korbi am 17.04.2018 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kritischer Geist

      wäre es ihnen lieber gewesen, Kärnten wären bankrott gegangen? und kein Beamter hätte mehr Geld bekommen? also keine Lehrer, Polizisten, sanierungen mehr in Kärnten und die Zinsen für jetzige Kredite Österreichs wären explodiert.

    • Kritischer Geist am 17.04.2018 12:28 Report Diesen Beitrag melden

      @Korbi

      Ein Bundesland kann nicht bankrott gehen. Aber die Hypo hätte man nach den Regeln der Marktwirtschaft bankrott gehen lassen können statt sie in typisch sozialischer Weise zu verstaatlichen und damit zu einem Problem für jeden Steuerzahler zu machen. Wie das gegangen wäre, hat die Hypo-Untersuchungskommission in ihren Berichten über hunderte von Seiten detailliert beschrieben.

    • Korbi am 17.04.2018 15:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kritischer Geist

      es wurden über viele Jahre hinweg unter haider Garantien übernommen. da hätte es nur mehr die zwei Möglichkeiten gegeben. wie der Ausschuss ja festgestellt hat

    • Kritischer Geist am 17.04.2018 16:01 Report Diesen Beitrag melden

      @Korbi

      Bleiben wir doch bei der Wahrheit! Der Ausschuss hat ganz eindeutig festgestellt, dass zur Abwendung des Konkurses von Kärnten die Verstaatlichung der Hypo NICHT notwendig gewesen ist. Man kann natürlich einfach die Realität ausblenden oder auf den Kopf stellen, wenn man andernfalls zugeben müsste, dass man etwas falsches behauptet hat. Aber das zeugt nicht gerade von einer reifen Art zu diskutieren. Und die Garantien unter Haider wurden von allen im Landtag vertreten Parteien gut geheißen. Sie also nur den Blauen in die Schuhe zu schieben, ist billig und als Taktik durchschaubar.

    • Korbi am 17.04.2018 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kritischer Geist

      das kommt jetz ganz drauf an, welchen Bericht bzw. welche Auswertung welcher Partei sie lesen. schauen sie sich nur den der FPÖ an, ja. schauen sie sich den einer anderen Partei an, nein. und glauben sie, der schuldige gibt die schuld selbst zu?

    • Kritischer Geist am 18.04.2018 09:20 Report Diesen Beitrag melden

      @Korbi

      Wir haben doch vom Bericht des Hypo-Untersuchungsausschusses gesprochen. Jetzt bitte nicht dumm stellen sondern einfach zugeben, dass Sie hier Unfug verbreitet haben.

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