Bundespräsidentenwahl

09. Mai 2016 08:35; Akt: 22.05.2016 09:50 Print

Die zwei Hofburg-Kandidaten im "Heute"-Check

Peter Hajek und Thomas Hofer (nicht verwandt oder verschwägert mit Norbert) analysierten für "Heute" das Wahlduell Norbert Hofer gegen Alexander Van der Bellen auf Puls4. Sie vergaben bis zu zehn Punkte in zehn Kategorien, etwa wie gut Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten erreicht wurden.

Fehler gesehen?

Peter Hajek und Thomas Hofer (nicht verwandt oder verschwägert mit Norbert) analysierten für "Heute" das . Sie vergaben bis zu zehn Punkte in zehn Kategorien, etwa wie gut Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten erreicht wurden.


Alexander Van der Bellen

Der Ex-Grünen-Chef geht in die Offensive. Van der Bellen geht vom Kuschelkurs ab, sagt Politik-Berater Thomas Hofer: "Er stellt den FP-Kandidaten als Marionette Straches dar." Bei Vorwürfen, seine Positionen mehrfach gewechselt zu haben, habe der Ex-Grünen-Chef aber Probleme. "Hier kommt er ins Schwimmen", findet auch Meinungsforscher Peter Hajek.

Ziel Van der Bellens sei gewesen, "die möglichen Probleme, die durch einen Präsidenten Hofer auf Österreich zukommen könnten, herauszuarbeiten".

Norbert Hofer

Der FP-Kandidat punktet bei TTIP und Sicherheit. Peter Hajek findet Hofer "souverän wie immer und gut vorbereitet". Eine zentrale Botschaft: Das Recht geht vom Volk aus. "Er stellt die Menschen immer wieder in den Mittelpunkt und möchte Van der Bellens Reputation erschüttern." Thomas Hofer: "Er spielte gut mit

mehrheitsfähigen Positionen in der Sicherheitspolitik, bei TTIP und bei direkter Demokratie." 

Aufgrund der Attacken Van der Bellens habe er aber manchmal das für ihn typische Lächeln verloren.