Körpersprache

12. Oktober 2017 23:00; Akt: 13.10.2017 10:44 Print

Analyse der TV-Runde: "Strolz wie Heuschrecke"

Körpersprache verrät mehr als 1.000 Worte: Für "Heute" analysierte Bestseller-Autor und Gestik-Experte Samy Molcho die fünf Spitzenkandidaten.

Für "Heute" nahm Samy Molcho die Spitzenkandidaten genau unter die Lupe: Ein Videoausschnitt seiner fast zweistündigen Analyse.
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Die Spitzenkandidaten der fünf Parlamentsparteien, Christian Kern (SPÖ), Sebastian Kurz (ÖVP), Heinz-Christian Strache (FPÖ), Ulrike Lunacek (Die Grünen) und Matthias Strolz (NEOS) haben vor den Augen Tausender Österreicher am Donnerstagabend die allerletzte TV-Schlacht vor dem entscheidenden Wahltermin am Sonntag geschlagen.

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Prof. Samy Molcho, die internationale Kapazität auf dem Gebiet der Körpersprache, Vorläufer der Körpersprache in Europa und Autor von 10 Bestseller Büchern über Körpersprache, war bei uns zu Gast in der "Heute"-Redaktion hat die Mimik und Gestik der Spitzenkandidaten während der Elefantenrunde analysieren:

Sebastian Kurz
Der ÖVP-Chef hielt seine Hände stets offen, was total unnatürlich rüberkommt. Er wirkt aalglatt, aber auch bestimmt: Das demonstrierte er durch "Schläge" mit seiner Handkante auf den Tisch.

Heinz-Christian Strache
Versuchte durch seine Körperhaltung Christian Kern den schwarzen Peter zuzuschieben. Immer, wenn er schwierige Themen ansprach, wandte er sich an Kern. Dass er nicht im Mittelpunkt stand, ärgerte ihn – sehen konnte man das, weil er sich am Mittelfinger zog.

Jeder gegen Jeden: Das letzte TV-Gefecht vor der Wahl

Ulrike Lunacek
Sehr fokussiert, demonstrierte mit ihren Augenbrauen, dass sie an jedes ihre Worte glaubt. Es fehlt ihr aber an Energie, ihr Auftritt wirkte wie eine Fünf-Uhr-Tee-Party. Witzig: Ihr weißes Kleid erinnert an den Stil von Hillary Clinton im US-Wahlkampf.

Christian Kern
Die Körpersprache des SPÖ-Chefs demonstrierte Bodenständigkeit. Kern war sehr authentisch, zeigte durch das Ballen seiner Faust, dass er gewohnt ist, anzupacken. Aber: Seine Mimik lässt durchblicken, dass er sich große Sorgen macht.

Matthias Strolz
Der NEOS-Chef erinnert an eine Heuschrecke, die von Platz zu Platz springt, er war viel zu wenig fokussiert. Er drehte ständig den Kopf zu den Anderen auf der Suche nach Verbündeten – quasi: Wer will mitmachen?

(isa)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ingrid am 13.10.2017 02:16 Report Diesen Beitrag melden

    Analyse

    Und zu dieser Analyse braucht man den selbsternannten Experten S.M.?

    einklappen einklappen
  • Cash am 13.10.2017 02:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Out

    An dieser Analyse zweifle ich zutiefst!!! Aber ist wahrscheinlich auch über 7 Ecken von Silberstein bezahlt worden..

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  • Otto am 13.10.2017 04:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Worte

    Wow tolle Analyse,aber Geld wurde dafür hoffentlich nicht bezahlt?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Till am 13.10.2017 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder ein Ehrenamtlicher f d SPÖ?

    Wieviel hat SM für diesen Käse aus der Löwelstraße bekommen? Gibt es wenigstens dafür eine Rechnung? Unglaublich, wozu sich dieser Herr hergibt.

  • Mustafa Cemal am 13.10.2017 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Umstritten

    Anscheinend hat Heute bei seiner Recherche übersehen das seine Bücher und er selbst weltweit höchst Umstritten sind. Frage, war sonst niemand für das Geld zu haben ?

  • Peter am 13.10.2017 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit Kerns Lippe los?

    Irgendwie scheint mir die Lippe von Kern unnatürlich zu sein. Augenringe, zu große Lippen. Das ist kein frisches, natürliches Gesicht, das gewinnend wirkt. Und von Frau Luna geht nicht die geringste positive Ausstrahlung aus. Dafür kann sie nichts, aber die GrünInnen hätten das bei der Wahl der SpitzenkandidatIn berücksichtigen müssen. Das Optische spielt eine viel größere Rolle, als man denkt.

    • Maria am 13.10.2017 17:15 Report Diesen Beitrag melden

      Fr.

      ...bei Menschen, die besser sehen können wie denken, auf jeden Fall

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  • Danijel N. am 13.10.2017 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unsere Eitle Prinzessin

    Der Herr Molcho hat recht unser Pizzabote Kanzler schlechthin ist kurz davor in Tränen auszubrechen wie er hinterrucks von seinen eigenen Kollegen und oder Berater hinters Licht geführt wurde und es gibt kein entfliehen mehr und das ist auch gut so denn wer anderen eine Grube gräbt fällt desto öfteren selbst hinein

  • Max Mustermann am 13.10.2017 10:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wertvolle Analyse der Spitzenkandidaten

    Herr Molcho wird hier so dargestellt als wäre er Wissenschaftler. Tatsächlich ist/war er Pantomime - also eher der Clown-Riege zuzuordnen. Seine Einschätzung der Spitzenkanditaten hat also auch dementsprechend viel Wert. Ich kann auch genau sagen, welche Partei er wählen wird - bin also auch Experte.