Aufarbeitung der Parteigeschichte

12. Februar 2018 10:09; Akt: 12.02.2018 10:09 Print

FPÖ beschließt Historiker-Kommission

Nach der NS-Liederbuch-Affäre um Udo Landbauer und der Burschenschaft "Germania", will die FPÖ nun die Geschichte ihrer Partei aufarbeiten lassen.

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Die FPÖ hat am Montag im Parteivorstand beschlossen, die angekündigte Historiker-Kommission auf den Weg zu bringen. Nach dem Skandal um den ehemaligen FPÖ-Niederösterreich-Spitzenkandidaten Udo Landbauer und der Burschenschaft "Germania zu Wiener Neustadt", wollen die Freiheitlichen die Geschichte des Dritten Lagers und somit ihrer eigenen Partei von Wissenschaftern aufarbeiten lassen und dabei auch dunkle Flecken kritisch beleuchten.

Der Auslöser sind die antisemitischen Textpassagen in einem Liederbuch der niederösterreichischen Burschenschaft "Germania", deren Auflösung bereits eingeleitet wurde. Ein prominent besetztes Gremium von Wissenschaftern soll klären, ob rassistische oder verbotene Botschaften tatsächlich Teil des sogenannten Dritten Lagers sind – die Blauen verneinen.

Welche Experten in jener Kommission sitzen werden, soll heute im Parteivorstand besprochen werden.

Shitstorm und Spott für Landbauer nach der Wahl

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Shabeskeer am 13.02.2018 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Seitenansicht gibt es das deutsche Reich nicht mehr?

  • Josef Vouivre am 12.02.2018 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Die Gegenwart wär wichtig.

    Warum "Geschichte"? Mit der Gegenwart sollten sie sich beschäftigen. Braunes Gedankengut ist in dieser Partei allgegenwärtig und wird immer mehr zur Normalität. Da sollten Sie zuerst ansetzen. Aber da ist verständlicherweise das Interesse gering, da sogar dem Vizekanzler ein Naheverhältnis zum Nationalsozialismus gerichtlich bestätigt wurde.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Shabeskeer am 13.02.2018 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Shabeskeer

    Seitenansicht gibt es das deutsche Reich nicht mehr?

  • Josef Vouivre am 12.02.2018 10:28 Report Diesen Beitrag melden

    Die Gegenwart wär wichtig.

    Warum "Geschichte"? Mit der Gegenwart sollten sie sich beschäftigen. Braunes Gedankengut ist in dieser Partei allgegenwärtig und wird immer mehr zur Normalität. Da sollten Sie zuerst ansetzen. Aber da ist verständlicherweise das Interesse gering, da sogar dem Vizekanzler ein Naheverhältnis zum Nationalsozialismus gerichtlich bestätigt wurde.

    • Statistiker am 12.02.2018 11:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Josef Vouivre

      Falsch. Die meisten Naxxs sind seinerzeit bei den Roten untergekommen und viele haben sich von der Einstellung her in Grüne verwandelt. Und das ist ja auch klar, deshalb eine kleine Farbenlehre für dich: Braun entsteht durch die Mischung aus Rot und Grün!

    • Patriot5611 am 12.02.2018 11:30 Report Diesen Beitrag melden

      Welches Gericht hat wann und wo

      Welches Gericht hat wann und wo dem Vizekanzler ein Naheverhältnis zum Nationalsozialismus bestätigt? Ersuche um Angabe der Quelle.

    • So Nicht am 12.02.2018 11:36 Report Diesen Beitrag melden

      Immer nur Raunzen

      immer diese Raunzereien von den linken SPÖ/Grün Wähler.. Grausam.. Ich habe auch nicht VDB gewählt und muss mich damit abfinden. Wenn jemand immer Krawall, Demos und dergleichen organisiert sind es immer wieder SPÖ/Grün (LinksLinks) Wähler. Schon mal überlegt, was das alles den Steuerzahler kostet? Schon bei der Präsidentenwahl haben sich die Linken schon auf eine Großdemo vorbereitet - zum Glück für sie wurde es aber dann eh ihr VDB. Von den Hofer-Wählern hörte man absolut nichts dergleichen.

    • Josef Vouivre am 14.02.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

      aber gerne doch.

      @Patriot5611 Aber gerne doch. Das war 2004, das OLG Wien. Strache hat gegen Profil geklagt, weil dort Strache ein Naheverhältnis zum Nationalsozialistischem Gedankengut unterstellt wurde. Es wurde festgehalten, dass die recherchierten Tatsachen "jenes ausreichende Tatsachensubstrat darstellen, auf dessen Basis die Journalistin die Wertung treffen durfte, der Antragsteller habe eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut" Na ja, bei den Aussagen und der Politik und der Vergangenheit Straches, wäre auch ein anderes Urteil schwer zu begründen gewesen. Das ist so was von offensichtlich.

    • Josef Vouivre am 14.02.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

      der Unterschied

      @Statistiker Die SPÖ hat 2005 eine wirklich unabhängige Historikerkommission mit der Ausarbeitung beauftragt. Heutzutage wird nicht mehr die Politik wie vor 60 oder 50 Jahren, die Sie angesprochen haben betrieben und falls es einen Funktionär gibt, der auch nur den Anschein einer Nähe zum Nationalsozialsismus hat, so ist dieser binnen 2 Tagen aus der Partei ausgeschlossen. Bei der FPÖ ist eine Nähe zu braunen Gedankengut fast schon Vorraussetzung für eine hochranginge Position. Daher verstehe ich ihr Posting nicht ganz.

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