Neue Grenzschutzeinheit

18. Januar 2018 19:01; Akt: 18.01.2018 19:27 Print

Kickl will Grenze innerhalb von Stunden dicht machen

Eine neue Einheit soll Grenzübergänge schließen und Kontrollen durchführen können. "Ein Durchwinken wird es nicht mehr geben", so der Innenminister.

FPÖ-Innenminister Herbert Kickl. Archivbild (Bild: Helmut Graf)

FPÖ-Innenminister Herbert Kickl. Archivbild (Bild: Helmut Graf)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hat am heutigen Donnerstag den Auftrag zum Aufbau einer neuen Grenzschutzeinheit erteilt.
Diese soll innerhalb weniger Stunden die österreichischen Grenzübergänge dicht machen und Kontrollen errichten können.

Umfrage
Was halten sie von Kickls neuer "Grenzschutzeinheit"?
86 %
3 %
5 %
5 %
1 %
Insgesamt 1348 Teilnehmer

"Ziel ist es, binnen weniger Stunden an den Grenzen ein geordnetes Grenzmanagement gewährleisten zu können", erklärte Kickl in einem Interview mit der "Tiroler Tageszeitung". Man wolle eine "Wiederholung des Jahres 2015" auf dem Brenner damit verhindert, so der Freiheitliche weiter.

Diese neue Einheit solle Teil der Bereitschaftsgruppe der Polizei werden, "die im Bedarfsfall einen Grenzübergang sichern und dort eine Identitätsfeststellung vornehmen kann", erklärt Kickl. "Ein Durchwinken wird es nicht mehr geben."

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patriot5611 am 18.01.2018 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Durchwinken wird es nicht mehr geben

    Wenn das tatsächlich so kommt, kann man Kickl nur gratulieren!

    einklappen einklappen
  • Seven am 18.01.2018 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Held

    Kickl ein Held Österreichs. Leider 2 Jahre zu spät an die Macht gekommen.

    einklappen einklappen
  • zimbo am 18.01.2018 19:28 Report Diesen Beitrag melden

    Sollte dauerhafr da sein !

    Nur eiter so.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luzifer van der Hölle Wiens am 19.01.2018 14:33 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich tut sich was

    statt weiterhin regelmässig die selben alten und faden Ausreden "wir brauchen europäische Lösungen" hören oder lesen zu müssen ! Auch bei den bisher zu lange verschobenen Abschiebungen muss endlich Tempo her, auch wenn die linken Sirenen bereits lautstark den Aufstand proben weil denen die erhofften Wähler abhanden kommen. DAFÜR wurde diese Regierung gewählt !

    • Florian am 19.01.2018 16:58 Report Diesen Beitrag melden

      Flüchtlinge wurden immer weniger

      In den ersten 3 Quartalen des Jahres 2017 gab es 5 788 Abschiebungen und 4 089 freiwillig heimkehrende Asylwerber. Die Asylanträge haben sich 2016 gegenüber 2015 halbiert, und 2017 gegenüber 2016 halbiert. Wenn es jetzt in der ÖVP/ FPÖ Regierung mehr Abschiebungen und weniger Asylanträge gibt, ist dass keine Trentwende sondern die Fortsetzung einer Entwicklung der schon lange unter SPÖ Kanzlerschaft begonnen hat. Wir hatten die letzten 2 Jahre keineswegs die Situation dass es immer mehr Asylanträge und immer weniger Abschiebungen gab. Die FPÖ ist im Jahr 2015 stehen geblieben.

    einklappen einklappen
  • Stacheldrahtfritz am 19.01.2018 13:29 Report Diesen Beitrag melden

    Grenzen dicht machen

    Die Grenzen sollten wieder dicht gemacht werden wie früher. Es kann nicht sein das Einbrecher ein- und ausreisen können wann sie wollen.

  • Florian am 19.01.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Das Trauma von 2015.

    Eigentlich hat sich die Flüchtlingssituation schon in der Vorgänger Regierung beruhigt. Wir haben in den letzten 2 Jahren unter einem SPÖ Regierungschef laufend weniger Asylwerber und laufend mehr Abschiebungen. So dass die jetzige ÖVP-FPÖ Regierung wenig Spielraum zur Steigerung in diese Richtung hat, jedenfalls würde die jetzige Regierung keine Trentwende einleiten wenn es jetzt weniger Asylwerber und mehr Abschiebungen gibt. Für die FPÖ scheint der Flüchtlingsstrom von 2015 das dunkelste Kapitel in der Geschichte Österreichs zu sein, dass sich nie wieder widerholen darf.

    • Kritischer Geist am 19.01.2018 13:56 Report Diesen Beitrag melden

      @Florian

      Wie bitte? Diejenigen, die aus Österreich bisher abgeschoben wurden, konnte man jedes Jahr an einer Hand abzählen. Und wenn es nach Jahrzehnten an Rechtsstreitigkeiten in Einzelfällen doch dazu kam, berichteten die Medien wochenlang über eine solche Seltenheit. In manche Länder werden illegale Einwanderer selbst dann nicht abgeschoben, wenn sie als Schwerkriminelle bekannt sind. Wenn wir die wachsende Islamisierung unseres Landes verhindern wollen, werden wir endlich geltendes Recht umsetzes müssen!

    • Florian am 19.01.2018 16:50 Report Diesen Beitrag melden

      Flüchtlinge 2 Jahre Tendenz sinkend

      Einzelne härte Fälle von gut integrierten Familien wurden in den Medien thematisiert. In den ersten 3 Quartalen des Jahres 2017 gab es 5 788 Abschiebungen und 4 089 freiwillig heimkehrende Asylwerber. Die Asylanträge haben sich 2016 gegenüber 2015 halbiert, und 2017 gegenüber 2016 halbiert. Wenn es jetzt in der ÖVP/ FPÖ Regierung mehr Abschiebungen und weniger Asylanträge gibt, ist dass keine Trentwende sondern die Fortsetzung eines Trent der schon lange unter SPÖ Kanzlerschaft begonnen hat. Wir hatten die letzten 2 Jahre keineswegs die Situation dass es immer mehr Asylanträge gab.

    • Nil am 19.01.2018 17:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Florian

      Florian auf welchen Planeten leben sie ? Wenn die Prinzessin weiter an der Macht wäre hätten wir noch mehr Flüchtlinge als 2017. Gottseidank hat der Pizzabote nichts mehr zu melden.

    einklappen einklappen
  • gegebener Zeitpunkt am 19.01.2018 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Ankündigung ohne Plan

    Also diesen Auftrag braucht er nicht mehr geben - das hat der vorhergehende Minister schon erledigt. Viel mehr würde mich interessieren wann der Zeitpunkt dafür gegeben ist? Tagtäglich passieren Menschen, die an sich nur mit Visum einreisen dürfen, die österr. Grenze ohne kontrolliert zu werden. Und diese machen dies nicht nur zu unserem Wohl!

  • Weisswähler am 19.01.2018 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    Beschluss

    Der Kickl will... Die Schlagzeile sollte lauten, dass Kickl dieses Gesetz durchgebracht hat, zwischen wollen und machen liegt ein großer Unterschied.