Erfolg für Initiatoren

08. Oktober 2018 20:09; Akt: 08.10.2018 20:18 Print

Geringster Zuspruch, aber: "Anti-GIS" erreicht Ziel

320.239 Personen setzten ihre Unterschrift unter das Volksbegehren gegen die ORF-Gebühren. Nun werden die Forderungen im Parlament behandelt.

Das Anti-GIS-Begehren wird im Parlament behandelt. (Bild: picturedesk.com)

Das Anti-GIS-Begehren wird im Parlament behandelt. (Bild: picturedesk.com)

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Lediglich die 100.000 benötigten Unterschriften, um im Parlament besprochen zu werden, setzten sich die Initiatoren der CPÖ (Christliche Partei Österreich) zum Ziel. Dieses wurde letzten Endes doch klar überboten.

Bereits drei Stunden vor dem offiziellen Ergebnis zählte man über 300.000 Stimmen. Letzten Endes wurden es noch 320.239.

Am zweiten Eintragungstag überschritt man die nötige 100.000er-Marke, um im Nationalrat besprochen zu werden. Gestartet ist man mit 69.100 Stimmen.

"Der Nationalrat möge eine Änderung des ORF-Gesetzes und des Rundfunk-Gebühren-Gesetzes beschließen, in dem die zwingenden ORF-Gebühren und Abgaben ersatzlos abgeschafft werden und die parteipolitische Einflussnahme auf die Organe des ORF beseitigt wird" – so der Text des Volksbegehrens.

Interaktive Karte: So viel zahlten wir im europäischen Vergleich


Wo die Gegner der ORF-Gebühren wohnen. (Infografik: Addendum)

Video: Das sagen die Österreicher zu "Don't smoke"

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michael am 08.10.2018 20:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    GIS Gebühr muss endlich weg kommen

    Na vielleicht schaffen wir es ja nun die GIS Gebühren ein für alle Mal weg zu bekommen wäre eh schon höchate Zeit dafür :-)

  • Name am 08.10.2018 20:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So wenige nur?

    Ich verstehe nicht, wieso das Anti-GIS-Volksbegehren so wenig Unterschriften bekommen hat... ständig hört man sich alle darüber beschweren... und wenn die Leute schon gegen das Rauchergesetz unterschreiben, warum wird dann nicht gleich das gegen die GIS-Gebühren mitunterschrieben?

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  • Schade.. am 08.10.2018 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    ..ich..

    ..hätte auch gern unterschrieben. Konnte aber nicht, weil ich meinen Arbeitsplatz nicht verlassen durfte. Wenn ich in die Arbeit fahre, ist es stockfinster. Und wenn ich von der Arbeit rauskomme, ist es in den Ämtern schon wieder finster. Bei so unbeworbenen Volksbegehren gehört wenigstens am Sonntag das Rathaus aufgesperrt.....Aber anscheinend hat man zuviel Angst vor dem Willen des Volkes. Was sich Gott sei Dank, diesmal auch ohne meine Unterschrift erübrigt hat. Hoffentlich macht man diesmal der GIS den Garaus. Fort mit den schwarz gekleideten Männern, die dreist den Fuß in die Tür stellen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Servus am 10.10.2018 18:17 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Also über 50 ist mir der ORF nicht wert. Überhaupt nicht! Das ist schon eine Ausbeute! Nichts zu bezahlen wird, glaube ich, nicht passieren! So 20/30 alle 2 Monate wäre vielleicht okay, für "dieses Programm"! Ich gebe zu, ich sehe sehr selten ORF, weil das Programm echt ein Witz ist...aber ein Vermögen verlangen. Und schade, daß so wenige mitgemacht haben bei der GIS Petition...

  • Stan ion am 10.10.2018 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    anti_gis

    Zahlen ist gut aber nicht übertreiben. mit 56,90 monatlich ist übertrieben finde ich..

  • zimbo am 10.10.2018 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Haben mehr Stimmen gesammelt

    in den 8Tagen, als die Antirauchextremisten und das ohne Pharma, oppsitionelle Funktionäre und weitgehendem Verschweigen in vielen Medien.

  • manola am 10.10.2018 00:47 Report Diesen Beitrag melden

    weg mit Zwangsgebühr

    Wäre höchste Zeit dass diese Gebühr wegkommt , für jene die den ORF schauen möchten die können ja dafür zahlen aber nicht alle die den ohnehin nicht möchten.

  • Mr. A-Team am 09.10.2018 23:53 Report Diesen Beitrag melden

    1x1 der Dummies

    Schaffen wir doch die GIS ab, dann ist endlich der ORF geschichte! Doch Halt, Wer informiert dann die Öffentlichkeit bei Katastrofenfällen? Der ORF ist die einzige Rundfunkanstalt, die die entsprechenden Einrichtungen dafür hat, und dazu Verpflichtet ist. Bei den Privaten sind dafür ja nicht immer Journalisten vorort... Ohne diese Finanzierung wird der ORF halt weiterbestehen, denn das Programm ist anders Finanziert. Und die Störfall-Info, entweder bezahlen wir die dann über die Steuern, oder sie gibt es nicht mehr... Quo Vadis Austriaix, aber ihr dummen FPÖler wollt es ja so!

    • manola am 10.10.2018 00:50 Report Diesen Beitrag melden

      stromausfall

      So ein Schwachsinn , im Katastrophenfall gibt es andere Mittel und Wege . Was ist wenn der Strom ausfällt , gibts dann auch einen ORF ? Es gibt Leute die haben kein FS Gerät ,mal daran gedacht. Deshalb braucht man nicht zwangsbeglückt werden , aber Sie können gern zahlen.

    • peterkarl am 10.10.2018 19:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mr. A-Team

      A so a Blödsinn. Ich erfahre jede wichtige Nachricht schon vorher am Handy bevor es der ORF weiter gibt.

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