Positive Bilanz

13. August 2017 08:18; Akt: 13.08.2017 09:06 Print

Gesundheitshotline verweist meist an Hausarzt

Seit April testen Wien, NÖ und Vorarlberg die Gesundheitshotline. Die meisten Anrufer sind Opfer von Insektenstichen, Schwindel oder Fieberschüben.

Symbolbild (Bild: iStock)

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Die telefonische Gesundheitsberatung erreichen Menschen in Vorarlberg, Wien und Niederösterreich seit April unter der einfachen Nummer 1450. Rund um die Uhr.

Seit April ist die Hotline im Probebetrieb und es gibt eine positive Bilanz: Mehr als 10.000 Menschen haben sich bisher helfen lassen. Das soll schnell und unbürokratisch gehen.

Fieber, Schwindel, Stiche
Das medizinisch geschulte Personal nimmt sich im Schnitt 12 Minuten pro "Patient" Zeit. Die meisten rufen wegen Insektenstichen, Schwindel oder nächtlichen Fieberschüben bei Kleinkindern an.

Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner sagt dazu zu "Ö1": "Mittel- und langfristig erhofft man sich natürlich, dass Menschen schneller zum richtigen Behandlungsort gebracht werden und so auch die Spitalsambulanzen entlasten."

Tatsächlich sind die Beschwerden der Anrufer meist ein Fall für den niedergelassenen Allgemeinmediziner. Die Mitarbeiter der Hotline empfehlen am öftesten, am nächsten Tag einen Hausarzt aufzusuchen.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sonja am 13.08.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Undurchdacht

    Rendi Wagner hofft, dass man so die Kranken dadurch zum besten Behandlungsort schaffen kann. Ja aber WIE? Wenn kein Hausarzt mehr da ist, weil Rendi Wagner die Hausärzte abschaffen will und nur mehr Gruppenpraxen erlaubt, die geschlossen sind, wenn man sie benötigt. Und in Spitalsambulanzen darf man auch nicht. Hat sie überhaupt ein vernünftiges Konzept? Telefonhotline ist keine Lösung!

  • Dieter am 13.08.2017 11:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gesundheitshotlinene NEIN DANKE

    das ist eine Frechheit hatte einen krampf das ich den Fuß nicht mehr bewegen konnte hat meiner frau 20 min erklärt das ich Magnesium nehmen soll nach 40 min kam die Rettung wenn ich später ins Spital gekommen währe hätten sie mir den Fuß abnehmen müssen .bin mit einem Bypass davon habe noch immer Probleme nach 31 tagen spitals Aufenthalts .man sollte wieder mehr Ärzte in die Spitäler geben und die Gesundheitshotline sparen

  • tine am 13.08.2017 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oma's Trickkiste

    Da kann ich ja gleich im Internet nachsehen! Ich versuche - wenn möglich - alles erst mal mit Omas Weisheiten in den Griff zu bekommen, wenns nicht hilft, ab zum Arzt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Lina am 13.08.2017 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Investition am falschen Platz

    Und die Ärzte am anderen Ende der Leitung können hellsehen und Ferndiagnosen via Telefon stellen? Dann geht man zum Hausarzt und der verweist in vielen Fällen dann erst recht wieder an Fachärzte - wo man entweder wochenlang auf einen Termin wartet oder selbst löhnen darf - oder Spitalsambulanzen. Wieso werden nicht geringe Ambulanzgebühren (wem etwas fehlt wird es zahlen) in Spitälern verlangt und mehr Kassenverträge an Fachärzte ausgegeben anstatt Menschen unnötigen Risiken auszusetzen weil sie erst einmal bei einer Hotline anrufen sollen bevor sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

    • Pussy am 13.08.2017 19:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lina

      Wenn man in der Ambulanz schaut ein Drittel ist berechtigt der Rest kann zum Hausarzt gehen ,es gehört wieder die ambulanzgebühr eingehoben da werden die meisten wieder zum Hausarzt gehen

    • hautschi am 14.08.2017 08:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lina

      Schön wäre es, wenn am anderen Ende der Leitung wenigstens ein Arzt sitzen würde. Mitnichten, es handelt sich um "medizinisch geschultes Personal"...

    einklappen einklappen
  • tine am 13.08.2017 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oma's Trickkiste

    Da kann ich ja gleich im Internet nachsehen! Ich versuche - wenn möglich - alles erst mal mit Omas Weisheiten in den Griff zu bekommen, wenns nicht hilft, ab zum Arzt.

  • Dieter am 13.08.2017 11:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gesundheitshotlinene NEIN DANKE

    das ist eine Frechheit hatte einen krampf das ich den Fuß nicht mehr bewegen konnte hat meiner frau 20 min erklärt das ich Magnesium nehmen soll nach 40 min kam die Rettung wenn ich später ins Spital gekommen währe hätten sie mir den Fuß abnehmen müssen .bin mit einem Bypass davon habe noch immer Probleme nach 31 tagen spitals Aufenthalts .man sollte wieder mehr Ärzte in die Spitäler geben und die Gesundheitshotline sparen

  • Sonja am 13.08.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Undurchdacht

    Rendi Wagner hofft, dass man so die Kranken dadurch zum besten Behandlungsort schaffen kann. Ja aber WIE? Wenn kein Hausarzt mehr da ist, weil Rendi Wagner die Hausärzte abschaffen will und nur mehr Gruppenpraxen erlaubt, die geschlossen sind, wenn man sie benötigt. Und in Spitalsambulanzen darf man auch nicht. Hat sie überhaupt ein vernünftiges Konzept? Telefonhotline ist keine Lösung!