"Regierung stürzen"

11. Juli 2018 18:00; Akt: 11.07.2018 18:07 Print

Demo-Rede brachte Post-Gewerkschafter Anzeige

Weil er bei den Protesten gegen den 12-Stunden-Arbeitstag zum Umsturz aufgerufen haben soll, hat der Chef der Post-Gewerkschaft nun eine Anzeige am Hals.

Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag. (Bild: zVg)

Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag. (Bild: zVg)

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Bei der Großdemonstration des ÖGB gegen den 12-Stunden-Tag der türkis-blauen Koalition soll der Vorsitzende der Postgewerkschaft, Helmut Köstinger, zum "Sturz" der Regierung aufgerufen haben. Für diese Äußerung setzte es nun eine Anzeige – ausgerechnet von einem sozialdemokratischen Fraktionskollegen. Das berichtet der "Kurier" am Mittwoch.

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Josef Hübner hat die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet, selbst nachdem ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian Köstinger zurechtwies.

Hübner war früher Vorstandsmitglied der Postgewerkschaft und ist derzeit bei der Gewerkschaft öffentlicher Dienst tätig. Er befürchte Zustände im Jahr 1934.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Angel66 am 11.07.2018 20:43 Report Diesen Beitrag melden

    Da fallen mir wichtigere "Schreihanseln" ein..

    Zur Anzeige gebracht gehören "Husser" die behaupten, dass die 5.Urlaubswoche gestrichen wird und dass das Urlaubs/Weihnachtsgeld gestrichen wird, sowie Husser die permanent andere als Nati bezichtigen!

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  • Heimatland am 11.07.2018 20:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nicht zu hoch bewerten

    Wadlbeißerei und Konkurrenzkampf unter Gewerkschaftern, nichts weiter!

  • murksi am 12.07.2018 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht!

    Solche Plakate möcht ich nicht mehr sehen müssen,das ist unterste Schublade.Seids deppat? Das sollten sich die Demonstrierer einmal fragen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Zohan am 12.07.2018 18:34 Report Diesen Beitrag melden

    Die NS-Wiederbetätiger hier

    die sich hier täglich strafbar machen, kriegen alle eine Anzeige. Ich möcht das nur erwähnt haben.

    • Zohan am 12.07.2018 20:22 Report Diesen Beitrag melden

      Sie können auch eine haben

      wenn Sie wollen.

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  • Franz Absberg am 12.07.2018 17:06 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtstaatliche Entscheidung!

    Der Aufruf eines Gewerkschaftsfunktionärs an fast 100.000 Demonstranten eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen ist ein Aufruf zur Gewalt und müsste von der Staatsanwaltschaft angeklagt werden. Tröstlich ist dass es auch einige vernünftige Gewerkschafter gibt, die dieses Vorgehen verurteilen,selbst wenn's eine Minderheit sein sollte! Abscheulich auch die Aktion mit den Pflastersteinen und Grablichter gegen Abgeordnete der Regierungsparteien.

    • Rudolf am 13.07.2018 18:20 Report Diesen Beitrag melden

      Franz Absberg

      Die Regierung soll natürlich nicht mit Gewalt gestürzt werden, sondern demokratisch mit einem Misstrauensantrag. Allerdings befürchte ich dass der Erfolg ausbleibt.

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  • Tine am 12.07.2018 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Verurteilen!

    Hoffentlich wird der verurteilt! Auf jeden Fall sollte er nur noch einen Job am Bau bekommen!

    • Ibrahim am 13.07.2018 13:20 Report Diesen Beitrag melden

      Art 1 Verfassung?

      Es fehlt der Strafbestand. Das wäre auch ein Verfassungsgesetz, das zu ändern wäre. Österreich ist eine Demokratie, alle Rechte gehen vom Volk aus. Wenn das Volk die Regierung stürzt, dann ist das so. Sonst wäre es keine Demokratie.

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  • murksi am 12.07.2018 07:52 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht!

    Solche Plakate möcht ich nicht mehr sehen müssen,das ist unterste Schublade.Seids deppat? Das sollten sich die Demonstrierer einmal fragen!

    • Wolfgang am 12.07.2018 09:38 Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Naja bei dem was diese "Regierung" für uns Österreicher bietet, ist die Frage ja noch harmlos.

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  • zimbo am 12.07.2018 06:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ohh, Roter mit Anstand !

    Und die Befürchtung ist nachvolluiehbar.Sieht man auch an der Justiz beim Schauprozess gegen die Identitären.

    • Black Cube am 13.07.2018 21:12 Report Diesen Beitrag melden

      Es muß ein komischer

      Schauprozeß sein über den die Medien so gut wie Nichts berichten.

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