Treffen mit Salvini in Rom

21. Juni 2018 09:13; Akt: 21.06.2018 09:16 Print

Strache spricht sich für "No Way"-Asylpolitik aus

Nach seinem Treffen mit dem italienischen Innenminister Matteo Salvini hat sich Vizekanzler Strache einmal mehr für eine strengere europäische Asylpolitik ausgesprochen.

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Am Mittwoch war Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) gemeinsam mit Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) in Rom zu Gast. Dort trafen die beiden den italienischen Innenminister Matteo Salvini, um die europäische Asylpolitik zu besprechen. Am Abend erklärte Strache in der "ZiB 2", dass man ähnlich wie Australien eine "No Way"-Politik anstrebe.

Asylzentren außerhalb der EU etwa in Nordafrika sollen entstehen. Dafür sprach sich neben Salvini auch bereits Deutschlands Innenminister Horst Seehofer (CSU) aus. Flüchtlinge sollen demnach gar nicht erst nach Europa einreisen dürfen. "Wir wollen klar kommunizieren, dass niemand den Weg illegal nach Europa sucht", so der Vizekanzler im TV-Interview. In Europa könne dann demnach gar kein Asylantrag gestellt werden.

Wohin die Asylsuchenden dann kommen sollen, sei noch offen. Eine Verteilung auf Europa lehne Strache ab, das sei "der falsche Ansatz". Noch nicht geklärt sei auch die Frage, "ob dort ein Asylantrag für Europa möglich sein soll. Es kann ja ein Asylantrag am afrikanischen Kontinent möglich sein", erklärte Strache und stellte fest, dass "auf die Dauer nicht aufrechtzuerhalten (sei), dass Menschen aus allen Kontinenten dieser Welt nach Europa aufbrechen."

Außengrenzen sichern

Einmal mehr betonte Strache die Wichtigkeit der Sicherung der EU-Außengrenzen und eines verstärkten Grenzschutzes. Der FPÖ-Chef habe zudem vollstes Verständnis für Matteo Salvini und dessen Vorgehen – etwa die Ablehnung der Zurücknahme von Asylwerbern aus Deutschland. Immerhin würde er nur dafür sorgen, den Rechtsstaat gegenüber der eigenen Bevölkerung sicherzustellen.

Was die umstrittene Ankündigung Salvinis einer "Roma-Zählung" anbelangt, so habe Strache mit seinem italienischen Kollegen darüber gesprochen und erfahren, "dass er es nicht so gesagt hat."

Sehen Sie hier das ZiB-Interview mit Heinz-Christian Strache:

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Raphael am 21.06.2018 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    So ist es richtig

    Wer nur halbwegs denken kann, dem muss klar sein, dass nicht Milliarden Menschen in das kleine Europa einwandern können, Ausser man will Europa zerstören und Elend und Not.

    einklappen einklappen
  • Tine am 21.06.2018 11:18 Report Diesen Beitrag melden

    Mohammedaner nein danke

    Europa sollte nur für europäische Flüchtlinge zuständig sein. Die arabischen Länder sind so reich, die können für ihre Sippe selbst sorgen! Magammedaner nur in moslemischen Ländern, pasta!!

  • Dagmar am 21.06.2018 11:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gute Leistung, seriös

    Recht hat er, unser Hr. Vizekanzler. Endlich haben wir eine gute Regierung für unsere Leute.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Baldi am 23.06.2018 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Effektiver Grenzschutz

    Ein Blick nach Dänemark genügt, dort wird zur Zeit effektive Asylpolitik betrieben. Bei den Parteien herrscht Übereinstimmung bei den Maßnahmen zur Asylbekämpfung , egal ob links oder rechts. Dort sind die Asylanträge nahezu auf Null gesunken. Dadurch bräuchte man die Außengrenzen nicht mehr abzuriegeln.

  • Franz Absberg am 22.06.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wo bleibt die Gerechtigkeit?

    Europa ist nur einer der Kontinente, weshalb sollen alle Migranten aus Asien und Afrika vorwiegend von uns aufgenommen werden? Kanada ist z.B. zum Großteil fast Menschenleer und der angeblich so liberale Premierminister sucht nur gezielt Fachkräfte aus. Die reichen arabischen Staaten drücken sich völlig, aber die weit ärmeren Visegradstaaten werden kritisiert. Australien schottet sich ab und die USA haben genug Probleme mit südamerikanische Einwanderern.

  • Wickie u. die starken M. am 21.06.2018 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    warum das wohl so ist?

    seit wie vielen Jahren hört man jetzt schon dasselbe bla bla bla - wir müssen, wir sollten, wir streben an und dennoch kommen pro Tag bis zu 100 Ausländer in Ö an und bleiben..u. die anderen EU-Länder nehmen fast keine Ausländer auf, ach wie komisch ist das

  • Hans am 21.06.2018 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    "No way" ist nicht alles

    "No way" ist nur die halbe Miete. Es muss um "No stay" ergänzt werden.

  • Auchnemeinung am 21.06.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Und bitte den One-Way-Kurs

    was die Abgelehnten betrifft nicht vergessen.