Treffen mit Kimberger

14. Juni 2018 13:13; Akt: 14.06.2018 13:13 Print

Minister kämpft weiter um die Deutschklassen

Heinz Faßmann und die Lehrer sind sich wegen Deutschförderklassen nicht einig.

Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) und Lehrergewerkschafter Paul Kimberger nach ihrem gemeinsamen Arbeitsgespräch. (Bild: Sabine Hertel)

Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) und Lehrergewerkschafter Paul Kimberger nach ihrem gemeinsamen Arbeitsgespräch. (Bild: Sabine Hertel)

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Nach Kritik wegen fehlender Informationen über die Deutschförderklassen trat Pflichtschullehrer-Gewerkschafter Paul Kimberger am Mittwoch beim Bildungsminister an. Faßmann drückte Kimberger umgehend ein umfangreiches Informationspaket sowie einen Leitfaden für die Umsetzung der ab Herbst geplanten Deutschförderklassen in die Hand und sah damit die "Bringschuld" seines Ministeriums erledigt. Nur an "sieben bis acht Schulen in Wien" müsse jetzt noch nachjustiert werden, meldete Faßmann fröhlich.

Lehrer Kimberger gab sich strenger: Es gehe um "wesentlich mehr Schulen", an denen noch offene Fragen zu klären seien. Außerdem seien nicht nur Wiener Schulen betroffen. Aber er könne seinen Kollegen einen Boykott des Gesetzes "nicht empfehlen", gab sich Kimberger zahm. Er hoffe auf "Bewegung" im Ministerium.

Beide beschlossen, dass in den kommenden Tagen weiter verhandelt werden soll.

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(Red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Egon am 14.06.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Gehts noch?

    Lehrer sind Bedienstete des Landes bzw. Staates und als Bedienstete verpflichtet, den Anweisungen Folge zu leisten. Wenn ich in der Privatwirtschaft jede Weisung meines Chefs zu diskuttieren beginne, fliege ich hochkantig, sprich fristlos, raus. Das muss auch für Leerer gelten.

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  • mimimiiiii am 14.06.2018 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Die Lehrer

    haben zu tun was ihnen vorgegeben wird. Was soll der Unsinn?

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  • Franz Absberg am 14.06.2018 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Deutsch einen Lehrstoff verstehen?

    Die Lehrer die gegen Deutschklassen sind sollten verpflichtet werden mindestens eine Woche in einer türkischen oder arabischen Klasse ohne die jeweilige Sprache zu beherrschen, den Unterricht folgen und anschliessen über den vorgetragenen Lehrstoff eine Prüfung ablegen zu müssen. Sie werden nicht einmal wissen was unterrichtet wurde, geschweige überhaupt etwas verstanden haben. So geht es der überwiegenden Anzahl der Migrantenkinder in unseren Schulen!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kritischer Geist am 15.06.2018 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    viel zu lange ...

    Wir haben schon viel zu lange auf links-indoktrinierte Pädagogen gehört, die uns antiautoritäre Erziehung, Inklusion, kompetenzorientierten Unterricht, Abschaffung von Noten o. ä. als das Non-Plus-Ultra verkauft und dabei billigend in Kauf genommen haben, dass unsere Kinder sukzessive verblöden. Es muss schluss sein mit diesen Post-68er-Bildungsexperimenten, die bei ungeregelter islamischer Massenzuwanderung die Probleme nur noch weiter potenzieren. Wer der Unterrichtssprache nicht folgen kann, hat zuerst die Unterrichtssprache zu lernen. Auch dann, wenn es den Linken nicht passst.

  • Franz Absberg am 14.06.2018 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ohne Deutsch einen Lehrstoff verstehen?

    Die Lehrer die gegen Deutschklassen sind sollten verpflichtet werden mindestens eine Woche in einer türkischen oder arabischen Klasse ohne die jeweilige Sprache zu beherrschen, den Unterricht folgen und anschliessen über den vorgetragenen Lehrstoff eine Prüfung ablegen zu müssen. Sie werden nicht einmal wissen was unterrichtet wurde, geschweige überhaupt etwas verstanden haben. So geht es der überwiegenden Anzahl der Migrantenkinder in unseren Schulen!

    • Rosa am 14.06.2018 21:38 Report Diesen Beitrag melden

      Informieren

      Die Kinder ohne Deutschkenntnise haben bis dato bis zu 12 Stunden Deutschunterricht in Kleingruppen, die restlichen Unterrichtsstunden sind sie in ihrer Stammklasse. Reine Deutschklassen sind völliger Unsinn. Es schreiben hier so viele Leute, die keine Ahnung haben, aber immer mitreden wollen.

    • SockenRambo am 15.06.2018 07:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Rosa

      Was bringt es diese Kinder dann in der Stammklasse unter zu bringen, kommen selbst nicht mit und ziehen das Niveau der anderen ins Bodenlose... genau wegen Ansichten wie der ihren, sind wir heute da wo wir sind, Kinder die unsere Sprache nicht können unsere Werte ablehnen und einfach keine Zukunft am Arbeitsmarkt haben aber hauptsache SIE haben Ahnung..

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  • Egon am 14.06.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Gehts noch?

    Lehrer sind Bedienstete des Landes bzw. Staates und als Bedienstete verpflichtet, den Anweisungen Folge zu leisten. Wenn ich in der Privatwirtschaft jede Weisung meines Chefs zu diskuttieren beginne, fliege ich hochkantig, sprich fristlos, raus. Das muss auch für Leerer gelten.

    • Gerlinde M am 14.06.2018 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Egon

      Deutschklassen sind unbedingt nötig, wenn man an das Wohl der Kinder denkt und sich nicht hinter organisatorischen Schwierigkeiten versteckt! Ich werde sicher nicht streiken!!

    • Rosa am 14.06.2018 21:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Gerlinde

      Müssen Sie auch nicht.

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  • mimimiiiii am 14.06.2018 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Die Lehrer

    haben zu tun was ihnen vorgegeben wird. Was soll der Unsinn?

    • Heimatland am 14.06.2018 15:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @mimimiiiii

      Ganz so einfach ist es nicht, schließlich sind die Lehrer ja auch keine Sklaven! Aber in diesem Fall kommen die Widerstände offenbar aus dem entgegengesetzten politischen Lager und haben einfach weltanschauliche und nicht sachliche Hintergründe. Minister Fassmann hat genug damit zu tun all den sozialistischen Unsinn, der das Ergebnis jahrzehntelanger sozialistischer +Bildungspolitik+ und Grasserscher Sparpolitik ist, aufzuräumen.

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