Sonntagsfrage

07. September 2018 06:00; Akt: 07.09.2018 06:08 Print

Heiße Debatten lassen Österreicher kalt

Wäre am Sonntag Nationalratswahl: Welche Partei würden Sie wählen? So würden sich die Österreicher aktuell entscheiden >>>

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Kneissl-Hochzeit, 60-Stunden-Woche, Affäre im Verfassungsschutz: Die Politik geht unberührt aus den Debatten hervor. Die Umfragewerte für die Parteien sind stabil, Kanzler Kurz liegt unangefochten vorne.

Umfrage
Wäre am Sonntag Nationalratswahl: Wen würden Sie wählen?
20 %
36 %
29 %
5 %
3 %
1 %
1 %
5 %
Insgesamt 309 Teilnehmer

Wäre am Sonntag Nationalratswahl, würde das Ergebnis fast dasselbe sein, wie im vorigen Oktober. Einzig die Grünen wären knapp wieder im Nationalrat drin, dafür flöge die Liste Pilz aus hinaus.

Das zeigt die "Unique Research"-Umfrage für "Heute".

Das sind die Details:

Platzhirsch Türkis Als Wahlsieger ginge mit 33 Prozent wieder die ÖVP hervor. Mit Plus 1,5 Prozent gegenüber 2017. Parteichef Kurz würde in einer Direktwahl noch besser abschneiden, käme auf 35 Prozent.

Rote Erholung Die SPÖ würde 29 Prozent erhalten und sich damit gegenüber ihrem 2017er-Wert (26,9 Prozent)leicht erholen. SPÖ-Chef Kern holte bei einer Direktwahl mit 23 Prozent weniger als seine Partei.

Blauer Dreier Wie schon 2017 würde die FPÖ den dritten Platz belegen, käme mit 23 Prozent aber deutlicher hinter die SPÖ als zuletzt (26 Prozent). Parteichef Strache erhielte bei einer Direktwahl nur 13 Prozent.

Grüne Hoffnung Mit 5 Prozent müssten die Grünen auch aktuell um den Wiedereinzug zittern (die Hürde liegt bei 4 Prozent).

Schwamm drüber Die Liste Pilz käme nur noch auf 2 Prozent und stünde damit vor dem Aus.

Pink stabil Trotz des Rückzugs von Strolz bleiben die Neos stabil, kämen auf 7 Prozent (nach 5,3 Prozent).

Fazit von Meinungsforscher Peter Hajek: „Es gibt kaum Bewegungen am Wählermarkt.“


Hier klicken um die Rohdaten der Umfrage abzurufen.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Irmi am 07.09.2018 06:26 Report Diesen Beitrag melden

    Egal

    Wahlumfragen sind wie Kaffeesudlesen im Detail. Jedes Institut liefert ein anderes Ergebnis. Vor allem ist das sowieso egal, weil sich dadurch auch nichts ändert.

  • Reinhard am 07.09.2018 09:32 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich logisch!

    Wenn sich Pilz und Grüne faktisch auflösen gehen deren Wähler eben zur SPÖ. Man kann aber keinesfalls sagen dass die SPÖ sich erholt, sie profotiert lediglich von den Auflösungserscheinungen der anderen.

  • Deptslave am 07.09.2018 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warme Luft

    Jeder der Diskussionen von Politikern aller Art verfolgt hat weiß das außer Süsshölzgerasspel nichts nennenswertes zu Tage tritt, also reine Propaganda der Politikvertreter . Oder wurde 2015 von Hrn. Faymann über die Grenzabschaffung Debatten abgehalten?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Linus am 07.09.2018 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fin

    Auch mit Gusenbauer hat 2006 niemand gerechnet. Zeit wirds, wenn dieses erzreaktionäre Desaster zu Ende geht.

  • j.l. am 07.09.2018 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    warum werden die

    anderen parteien nicht benannt? hat man angst das sie bekannt werden?

  • Hudriwudri am 07.09.2018 16:29 Report Diesen Beitrag melden

    Die Spö

    auf Platz 2? Unsinn....wer soll das noch glauben!

  • Hannah am 07.09.2018 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    Auswirkungen in Wien? Nicht wirklich

    Darum wird in Wien auch nicht vorgezogen gewählt werden, denn auch hier werden in Summe Rot und Grün nichts gewinnen, die Roten froh sein können den Juniorpartner noch ein wenig gerupft zu behalten. Es müßte halt ein Bündnis aller Oppositionsparteien geben um sie zu stürzen. Was da wohl nochalles ans Licht käme, was wir momentan erfahren ist wohl noch nicht der ganze Eisberg. Aber vermutlich dampft die Titanic fröhlich weiter.

  • Deptslave am 07.09.2018 09:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warme Luft

    Jeder der Diskussionen von Politikern aller Art verfolgt hat weiß das außer Süsshölzgerasspel nichts nennenswertes zu Tage tritt, also reine Propaganda der Politikvertreter . Oder wurde 2015 von Hrn. Faymann über die Grenzabschaffung Debatten abgehalten?